Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792999
Schindler , 
Albrecht. 
Schinkel , 
F12, 
237 
3) Eine Folge von lithographirten Nachbildunggn von 3 Origi- 
nalzeichnungen des berühmten J. H. Ruos m der fürstlich 
Esterlnazykchen Sammlung. Die ersten vier Blätter erschie. 
nen 1825, die anderen vier wurden versProchen. qu. Pol. 
4) Pot-Pourri. Ein kleines Geschenk für junge Zeichner. Im 
Jahre 1325 waren 4 Hefte vollendet. 
Schindler, AllJPBClIII, Maler, geb. zu Engelsherg in österreichisch 
Schlesien 1806, besuchte die Alsademie der Künste in Wien, und 
genoss da den besonderen Unterrieht des Professors P. Fendi. Mit 
einem tüchtigen Talente begabt, widmete er sieh der Genremalerei, 
und lieferte in liurzer Zeit verschiedene Getnziltle, die ihm nicht 
nur einen ausgezeichneten Rang unter den hunstlern seines Vater- 
lnndes sichern, sondern im Allgemeinen zu den besten Werken die- 
ser Art gehören. Darunter sind auch trellliche militärische Scenen. 
Eines der früheren, 1854 gemalt, sieht man seit einigen Jahren in 
der Gallerie des Belvedere zu Wien. Dieses Bildchen "stellt einen 
verwundeten Offizier im Capuziner I-iloster liegend vor, wie ihm 
der Pater die letzte Oelung ertlieilt. An dieses Gemälde reihen 
sich mehrere andere eben so schön gedachte, als meisterhaft ge. 
malte militärische Scenen und andere Bilder, wie die letzte Pilger- 
reise. das Almosen, 1310; italienische Räuber einen lleisewagen 
überfallend, lithographirt von A. Selb für den Triester-liunslver- 
ein 1841-   
Dieser Künstler starb zu Wien 1842. 
schmäler, Carl, Zeichnenund Maler zu Wien, ein jetzt lebender 
Künstler. ist durch VEESChIEIiEIIE Zeichnungen zum Stiche für lite- 
rarische Werke bekannt. Er componirte auch mehrere Andachts- 
bildet, deren ebenfalls in Nachbildung bekannt sind. Seine Ge- 
mälde bestehen in Genrestiicken: Der Schwur zur Fahne, iilhäVlJß 
Lgnzedelli 13.12; der letzte_ Abend eines Yernrtheilten, iith. von 
deyngglben 1342; sie: furagnrende Husar, 11th. von Lanzedeili, der 
Weiugartenhüler, 11th. von Herr. 
Scliinkel, Carl Friedrich, DB, ein Iiiinstler, der im Fache de, 
Architektur eine Bedeutung hat, VYIB seit vier und mehr Jahrhun- 
derten lsein anderer Meister, und im Ijachener bildenden Iiiinste 
den merkwürdigsten Geistern seiner Zeit gleich steht. So sagt sein 
Biograph, Dr. F. liugler, Vorrede  um vorläufig die Stelle zu 
bezeichnen, welche Schinliel, seiner künstlerischen Thätigl-ieit ge- 
mäss, in dem allgemeinen liuiisthistorischen Entwicklungsgange 
einnimmt. Iiugler gab schon 1858 in den Hallischan Jnhrbiichern 
biographische und künstlerische Notizen über diesen Meister, nach 
dem Tode SchinkeFs erschienen sie aber mit Erweiterungen unter 
dem Titel: Carl Friedrich Schinkel. Eine Charakteristik seiner 
künstlerischen Wirksamkeit von Franz Iiugler. Mit einem Por. 
trait desselben von Teiche] nach Tieck's Büste gestochen. Berlin 
18112. Diese Biographie liegt den folgenden Blättern zu Grunde. 
C. F. Schinkel wurde 1781 zu Ncii-Ruppin geboren. Seinen 
Vater,_der das Amt eines Superintendenten belileidete, verlor er 
schon irn sechsten Jahi-e. Seine erste Bildung erhielt er auf dem 
Gyninasiuin seiner Vaterstadt, seine spätere auf jenem in, Berlin. 
Er war hier bis zur ersten Classe vorgeriiclit, und wandte Sich 
nunmehr, einer Neigung folgend, die schon frühzeitig bei ihm her- 
vörgetreten wer, dem ausschliesslichen Studium der Kunst, vor- 
nehmlich dem der Arehitelatur zu, worin ihn der Oberbaurath Da- 
vid Gilly ein Jahr lang, und dann der berühmte Professor und
        

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