Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792959
Schilling, 
Ignaz 
Bnlthasar. 
Schillinger, 
Johahn 
Jakob. 
233 
Decoraüonen, 
Jahre 1773. 
und malte 
ähnliche Darstellungen 
Oel. 
in 
Starb im 
Schlllmg, Jgnaz Balthasar, der Sohn des Obigen, wurde 41159 
zu München geboren, malte in Oel und Fresco und war ein 
Künstler von Ruf. Er malte mit Johann Lisenz den Plafond der 
lilosterlsirche in Beyharding. Dann malte er auch Altarbilder 
in Oel, und Bildnisse. Starb 1303. 
Schilling, FGHX NBPOIUUCk, der Bruder des Obigen, geb. zu 
München 1742, hatte als Theatermalcr Achtung. Er malte auch 
in Oel.  
Sßhlnlng, LOPGIIZ, Medailleur, arbeitete in der ersten Hälfte des 
17. Jahrhunderts in Frankfurt a. lVL, leistete aber nichts Bedeu- 
tendes. Im Jahre 1611 fertigte er ein grusses Stück mit dem Grund- 
risse der Stadt und den Wappen der Mitglieder des Bathes der 
genannten Stadt. Dann hntman von ihm zwei Denkmiinzen auf- den 
Comcten, der sich 1618 zeigte. und 1626 fertigte er ein Schaustiick 
mit dem Prospekte der Stadt Frankfurt und einär Pyramide. S. 
Furck stach nach seiner Zeichnung eine Ansicht der Stadt. 'Diese 
Werke nennt Hiisgen. 
Schilling, J. Friedrich, Bildhauer und liorkbildner zu Berlin, 
ein liünstler unsers Jahrhunderts. Er wurde uns 1830 zuerst be- 
kannt, besonders durch plastische Arbeiten, die in Biisten,'Sta- 
wen. Modellen u. s. w. bestehen. In der k. liunstkammer zu Ber- 
lin ist von ihm eine Reihe architektonischer Modelle, zum gröss- 
ten Theile aus Kork geschnitzt, welche dem Beschauer verschie- 
dene merkwürdige Monumente Prcussens, besonders der Mark 
Brandenburg, in ihrer vollständigen Erscheinung vorführen. Kug- 
ler, Beschreib. der Hunstkammer, S. 2ßg,'zählt mehrere solcher 
Werke auf. 
Schilling ist akademischer Künstler. 
I O ' 
Sßllllllng, GGOPg, Maler, geb. 1785 zu Unterthingau in Schwa- 
ben, hatte als Decorateur grossen Ruf. Er kam 1825 nach Mun- 
chen, wo ihm jetzt L. von Hlenze zahlreiche Aufträge verschaffte. 
Er zierte mehrere Säle und Prunhzimmer in den Pallästen Mün- 
chens aus, wie im Palaste des Prinzen Carl und mehrerer Grnssen 
des Reiches. Sein Werk sind auch dieVerzierungen an der Decke 
der Arcnden des k. Hnfgartens, da wo sich die herrlichen Land- 
lschaften Ruttmanrfs befinden. Von viel grösserer Bedeutung sind 
aber die Landschaften und Araheskßn, welche er im neuen Resi- 
denzbaue zirlVlünchen ausfiihrte. Im Schreibzimmer der Königin 
sieht man zehn Landschaften in Wasserfarben, welche er nach den 
Zelchnflngen Rottmands meisterhaft malte. Auch im Saalbaua 
Sind fllß griechischen Ansichten über den Fenstern und Thüren 
_v0n Ihm nach Rottmann's Zeichnungen gemalt, wie die erwähnten 
in Wasserfarben. In der Aquarellmalerei leistete Schilling Vor- 
zugllcbeä. Starb zu Unterthingau 1340. 
. . . 
Schlllmger! Johann Jaküb, Historien- undLandschaftsmaler, ge- 
boren z" Oehrmäe" 1752, erlernte in seiner Jugend das Zimmer- 
handwerh, dafßj," Vater Georg Peter Zimmerrneister war, legte 
aberdasHandbell lurinimer nieder, als er das Unglück geliebt hatte, 
einem Buben ein Stuck aus der Schulter zu hauen. Jetzt erlernte 
er zu Stuttgart bei Gutbal die Malerei, und machte in kurzer Zeit
        

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