Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792904
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Schilfner , 
Georg. - 
Schilbach , 
Joh. 
Heinr. 
1) Das Bildniss des Bischofs A]. Sigmund von Augsburg, nach 
A. M. Wolfgang, fol. 
2) Der grosse Brunnen mit dem Herkules zu Augsburg. fol. 
3) Die Einnahme von Bouchain, nach P. Deckel-E Zeichnung,  
4) Ansichten vo'n alten Bauwerken mit Vieh-Staßage, 4 Blät- 
ter nach J. H. Beos, ful. 
5) Eine Folge von 4 oder 6 Blättern mit Hunden, nach G. P, 
Bugcndas jun., qu. fol. 
Scluflner, Georg, Landschaftsmaler von Gross-Schenau bei Zittau, 
war der beste Schüler seines Landsmannes J. E. Schenau, dessen 
Schule aber im Allgemeinen wenig Gutes leistete. Von SCllliTngr 
sind indessen nur Bildnisse und Landschaften heliannt. Starb zu 
Dresden 1795 im 40. Jahre. Der Architekt Friedrich Tfüllggu 
Scliiffner in Dresden war: vermuthlich sein Bruder. 
Sßhilbach, 011115111311; Maler, stand in Diensten des Ilerzogg v0" 
 Sachsen-Gotha, und war um 1700  H50 ihätig. 'Er malte Bild- 
nisse. Jenes eines arabischen Prinzen, Namens SaifT-llabaisci, 1737 
gemalt, war früher in der Gallerie zu Gotha. G. M. Preissler stach 
ihm das Bildniss Cypriafs, des Herausgebers der Hylaria evnngelica. 
Schnlbach, Chnstian Frledrxch Heinrich, Maler, mnd um 
1770 in herzuglich Gotlufschen Diensten, und zwar als Iluflape_ 
tenmalcr. Dann malte er auch Ansichten in Oel. und fertigte "a. 
tun-historische Zeichnungen. G. L. Crusins stach nach ihm eine 
Ansicht der Stadt Ilonneburg, wo der Künstler noch 130g als 
Brunnen Jnspektor lebte. 
Schilbach, Heinrich, Glagmaler, 
Ober-Jugel im Erzgebirge. 
im 
arbeitete 
18. Jahrhunderte 
111 
Schilbach, Johann Christian, Maler, stand im Dienste des Her. 
zogs von Gotha, und starb um 1760. J, G_ Vvinklm. smch 174g 
nach ihm das Bildniss der Herzogin Magdalena Augusla von Sau-h- 
sen-Gutha. 
Schilbach, JOlIQItII Heinrich, einer der ausgezeiehnetsten jeizt 
lebenden Landsehaftsmaler, wurde 1798 Zlt Barclifeld geboren. Sein 
Vater, der daselbst Ilufgärtuer war, zog sechs Jahre später nach 
Darmstadt, und starb, als sein Sohn .erst zehn Jahre zählte, ahne 
Vermögen zu hinterlassen. Unter diesen dilmstiinden war es  
den talentvollen Iinaben, der schon li-ühzcitig die gi-dsste Neigung 
zum Zeichnen und Malen liund gab, sehr scliwierig,__sicli auszu- 
bilden, bis er endlich in seinem 16- Jilhre dem vereivigten Gross- 
lierzog Lildwig l. von Hessen empfohlen wurde. Dieser, durch 
Herzensgiite und hohen Iiunstsinn gleich ausgezeichnete Furst, liess 
den jungen Scliilbacli den Unterricht des damaligen Hol- und Thea. 
ternialers Georg Primavesi geniessen. lin Jahre 1835 "mit! Scliil. 
bacli zur Förderung seiner weiteren Ausbildung in Gesellschaft 
des bekannten Malers Ernst Fries von Heidelberg und des Maler; 
Bist von Stuttgart nach dem Lande der Kunst, nach Italien, und 
nahm seinen Aufenthalt in Rom, wo er sich anfänglich, um sei. 
neu Unterhalt bestreiten zu können, mit Raclirungen und Kupfer- 
sticlien für ein von dein Architekten Hübsch beabsichtigtes VVei-k 
über Athen, nach Zeichnungen desselben, beschäftigen mllS5{g_ 
Indessen erregten schon seine ersten Oelgeinülde die allgemeine 
Aufmerksamkeit und gewannen (lic Würdigung der cempetßülciten
        

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