Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792887
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Schiertz , 
'Wi1helm. 
Schiesl , 
Ferdinand. 
sen- nnrl Wasserbau zu unterziehen. Im folgenden Jahre ernannte 
ihn der Grossherzog von Würzburg zum Wasserbau-Ingenieur, 
1818 wurde er zum k. bayerischen Kreis-Ingenieur befördert, und 
1827 kam er als Bezirks-Ingenieur nach Bamberg, wo er die schöne 
Kettenbrücke erbaute, welche anrlerc derartige Aufträge zur Folge 
halte. Sein Werk ist auch der Schleussenlaau zu Schweinfurt. der 
Bau der Mainbriiclse bei Markt Heidenfelcl, die Anlage mehrere;- 
Strassen, und clic Curvelation des Mnixies. 
Schierlinger wurde 1834 k. lireislmaurath, und 1843 Vorstand 
der obersten Baubfhörde in München. 
SGlIlCUZ, Wilhelm, Maler aus Leipzig, genoss in Dresden den 
Unterricht des Professors Dahl, und widmete sich mit grilsstem 
Erfolge der Landschaftsmalerei. Es finden sich von diesem Kunst. 
ler aber auch mehrere Seestüclie, welche, wie seine Landschaften, 
 bisher meistens an Norwegen erinnern, weil der Iiunstler diese; 
Land bereiste. Er fertigte da auf Veranlassung seines Meisters Dahl 
viele Zeichnungen vun architektonischen Denkmälern der 1-1011. 
baukunst, die der Auszierung und des eigenthümlichen Styles we- 
gen höchst interessant sind. Dahl bediente sich tixesenZeichnxxn. 
gen zur Herausgabe eines eigenen Werkes, unter dem Titel: Denk- 
male einer ausgebildeten Holzbaukunst aus den fruhesten Jahrhun. 
derten in den inneren Landschaften Norwegens. 5 Hefte mit Text, 
1837. Einige seiner Zeichnungen kamen in den Besitz des liönigs 
vun Preussen, wie jene der alten Wangskirche zu Valders. welch, 
der König 15141 für _8O Speciesthaler erkaufen liess. Sie wurde 
sorgfältig abgebrochen, und dann auf der Plaueninsel wieder auf. 
geste t. 
Schiertz, F" Maler, der ältere Bruder äesv Obigen, lebt in Leipzig 
als ausübender Künstler. Er malt Landschaften und Genrebildar. 
SChiGSI, Ferdinand, Zeichner. Iiupferstecher und Maler, wurde 
1775 in München gebnrcn, und daselbst von lNlettenleiter unter. 
richtet. Er widmete sich unter Leitung dieses Nleisterf der Iiixpfer- 
 stecherei, und war dann auch einer der ersten, die in der Litho- 
graphie sich einen Namen machten: Er zeichnete mit der Feder 
aufStein, anfangs Carrikatnren, bildliche Darstellungen von Sprüch. 
Wörtern, Volksscenen, Bildnisse und andere Gegenstände. Seim, 
Blätter, besonders die früheren, gehören zu den Incunabeln der 
Lithographie, und verdienen als solche alle Beachtung. Besonders 
sind die Sprichwörter gut auf Stein gezeichnet, und in der VVeise 
Mettenleitefs componirt. Dann malte er auch in Aquarell, und 
einige Copien in Oel. Starb um 1820- 
1) Das Bilclniss des Churliirsten lYlaximiliun Joseph,  
2) Jenes dcr Churfürstin , Gemahlin, 4-  
Diese beiden Bildnisse sind auf Stein gezeichnet, die 
Gewänder in Linicnmanier, die liupfe punlitirl. Sie geliij. 
ren zum Volhshalcndcr von 1803 und 4- 
5) Ein Faun neben einer Bacchantin sitzend , rarlirt, qu. 12, 
4) Die Kupfer in LipusvskPs Gemälden aus dem Nunnenle- 
ben, k]. 8. 
5) Die Abbildung des bayerischen Bürgermilitiirs in Kupfer, 
b) Die KlOllllSChGll Spriichwiirter, 24 numcrirte llliilter mit je 
zwei Darstellungen auf einem Blatts, mit der Feder nufStein 
gweiclulet, ohne Namen des Zeichners, 8-
        

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