Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792753
Sclxiavonetti, 
Nicole. 
Schiavoni, 
Natnle. 
213 
45) Original Designs of the most celehratetl master's of the B0- 
lvgneäe. Human, Florentine and Venetien etc. Schools, en- 
graverl by liartulozzi, 'l'otnkins, Sehiavouettt, Lßwis etc. By 
(Älmmlierlnitle. Inuntlun 1812. Diese: VVerk enthält 74 mei- 
sterhalle Fucsimiles, gr. fol.  
Scltmvorwttl. NICÜIÜ, liupferstecher von Bassano, der jüngere 
Bruder Luigiis. bildete sich nach dem Vorbilde des berühmten 
Bartuluzzi. und kam dann nach London. wo er mit seinem Bruder 
oft gemeinschaftlich arbeitete. Es ist aber nicht immer möglich, 
mit Sicherheit seine Theilnahme zu bestimmen, da beide in glei- 
cher Nlauier arbeiteten, und Nicolo mit nicht minderem Beifall. 
Auf einigen Blättern nennt er sich ausdrücklich Schiavonetti junior. 
Das Tudesjuhr dieses Nleisters ist uns unbekannt. Er überlebte 
den Luigi nicht lange. 
1) {Vlagdaleua legt den eitlen Schmuck von sich, nach Lebrun 
und Eclelink's Blatt, roy. ful. 
lm ersten Drucke mit angelegter Schrift. 
2) Die Blätter für WestalPs Illustrations of the hook of comon 
prayer, oben im Artikel LnigPs Nro. 11 erwähnt. 
5) Die Blätter in '.l'reshnui's Gnllery of Pictures, ful. 
4) Charlutte Corday tödtet der P. Marat, nach Pellegrini 1794, 
u. lul. 
5) gie Schlacht von Hintziugen, nach Singleton, qu. fol. 
1m ersten Drucke mit angelegter Schrift. 
6) Die Statue des Pan, fol. 
Für die Specimens of ancient sculpture. London 1809. 
SOiIIEWOUCtlJI, l, Iiupfersteclter, lebte mit den beiden vorhergehen- 
den Meistern gleichzeitig in London, und hatte da auch eine 
liunsthandluitg. Uebez- seine Lebensverhältnisse konnten wir nichts 
erfahren. 
Von ihm findet man: 
Die Bildnisse der königlichen Familie von Frankreich, von 
Weber herausgegeben, fol. 
Sclnavom, Natalc, Maler und Iiupferstecher, geb. zu Chiozza 
1'277. war in diirftiger Jugend sein eigener Lehrer in der Kunst, 
bis ihn ein glücklicher Zufall nach Florenz führte, wo sich Ra- 
fael Morghen des talentvollen Jiinglings thiitig anuahm. Er übte 
sich da in der liupferstecherlinnst, bis ihn die französiche Inva- 
siuu zur Rückkehr nach Venedig zwang, was aber auf seine wei- 
tere Ausbildung keinen nachtheiligen Einfluss hatte, da er in Ve- 
nedig an F. Maggioto einen ebenso liebevollen Lehrer in der Ma. 
lerci fand. In der Miniaturmalerei hatte er schon in Florenz glück- 
liche Versuche gemacht, Maggioto lehrte ihn aber auch die Kunst in 
Oel zu malen. Schiavoni malte damals mehrere kleine Bilder in 
Üßli 112d in einem grossen Altarbilde die Entzündung des heil. 
Franz h" die Franziskanerliirche in Chiozza. Nach Vollendung die- 
seS Wefkfis liess er die Oelpalatte wieder ruhen und malte blos 
Portraltß in Miniatur. Jetzt liess er sich aber in Triest nieder, 
wo der Bllnätlßl" 1'; Jahre thätig wer, und zuletzt auch wieder in 
Oel malte, aber fast ausschliesslich Bildnisse. Im Jahre 1816 hatte 
er das Glück 1- l- H. Ii. Majesxäten zu malen. und aufgefordert 
nach Wien zudiommen, malte er auch die meisten übrigen Glie- 
der der kaiserlichen Familie. Diese glücklich erledigten Aufträge 
gründeten auch in Wien seinen Ruf, und viele andere hohe Her- 
schalten liessen sich von ihm malen. Unter den Gemälden aus je-
        

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