Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792592
Scherer , 
Leonhard. 
Schermer , 
Joh, 
Mart. 
ibf 
lithogrnphirtc Bild fand _v0n jeher zahlreiche Verehrer. Einande- 
res schönes Bild stellt den Mönch nach [haben vor. ein Gemälde, 
welches wir im Leben des letzteren bereits geriihmt haben. Das 
(jlasgelniildc besitzt der Erbprinz von Hessen H. H. lm Jahre 1311!; 
kann auf dem genannten liunslvereine ein drittes Gemiilde von A. 
Scherer. die Nonne nach llnyol, zur Verlousung. Zu den neue- 
sten Werken dieser Art gehört ein Mädchen mit der Bülte auf 
dem Rücken, welche es, mit 'I'rauben gefüllt, zum Thore her- 
einträgt. 
Scherer, Lconhard, Maler von Bayreuth. geb. 1315, bildete sich 
auf der Akademie der liünste in München, und lag (laselbst bis' 
13.56 den Studien ob. In dem bezeichneten Jahre kehrte er in 
seine Vaterstadt zurück. 
Sßherfs Christian GQttlÜb, liupferstecher, geb. zu Wenlnu 1793i, 
bildete sich auf der Alifilemie 1.31 Dresderi, und liess sich claselbst 
auch els Eizlslxxliender liunstler nieder. Seine Werke bestehen mei- 
stens m l c ulssen. 
1) Friedrich von Schiller, nach M-üller, fol. 
2) Muriz Ferdinand Schnxaltz, Pastor in Hamburg. Oval, fol. 
5) Martin Stephan, böhmischer Prediger in Dresden, 8. 
4) Eine Landschaft ll'l Aquatinta, qu. fol. 
Schench, Joseph Franz Balmund, Maler, lebte um 1680 in 
Landshut. In diesem Jahre fertigte er mit dem Bildhauer Joh. 
Herndtle von München den neuen Altar in der Ursulincr Kirche 
111 Landshut, WOfÜI' Sie 510 Gulden erhielten. 
Scherl, Andrä, Maler zu München, arbeitete für die Schlösser 
Schleissheirn und Nymphcnburg. Um 1728 suchte er um das Mei- 
sterrecht in München nach. . 
SGhGTIII, LOFCYIZ, Iiupferstecher, ein nach seinen Lebensvcrhiih. 
nissen unbekannter Künstler, arbeitcteum den Anfang des 13. Jahr- 
hunderts in Amsterdam. Er ist ein Zeitgenosse des Jan van der 
Heyden, in dessen Abhandlung iibcr die Schlnnchspritzen sich Blüt- 
ter von ihm finden; doch nur in der zweiten Ausgabe von 1755. 
Dieses Werk hat den Titel: BßSCilfiTiüg der nieuwlylts uitgevonden 
en geoctrojeertle Slang-Brand-Spuiteti etc. Duur der zelver In- 
venteur J. v. d. Heiden sen. et jun. Arnst. 1690. Ueberdiess sind 
noch folgende Blätter von ihm. 
1_3) Vordere. Seiten- und Rückansicht clesheriihmten Rath- 
hauses (später k. P_allastes) in Amsterdam, von Ritter van 
Cnmpen gebaut. Diese drei schönen Bliitter sind reich mit 
Figuren geziert, s. gr. qu. fol. Von der Seitenansicht gibt 
es einen seitenen Contradruck, wo der Thunn links erscheint. 
J- Mathys hat dieses liathhaus ebenfalls gestochen. 
ÄHMchx-ere Ansichten aus Holland, mit L. S. oder mit dem 
Namen bezeichnet und radirt; ferner Ansichten vun Rum, 
und Titelblätter. Diese Blätter nennt summarisch B. van" 
Eymlßn. Gesch. der vaderl. Schilderhuiust I. 231, 
Schermer, Jühann Martin, Maler, geb. zu -Nassareit in Tirol 
1785, verdankt alles seinem eigenen Talente, welches er_ ohne 
Lnhrer pflegte. Er lnalte in Wien ähnliche Bildnisse, und fertigte 
auch vgrjchieliellß Zeichnungen. Darunter ist die eines Monumen- 
tes zum Andenken Hotefs.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.