Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792556
Schcnk , 
Leonhnrrl. 
Schenk, 
XViIheIm. 
i O3 
naruru uf graute Watprwerken. Amsl. 1756. Er ist wahrscheinlich! 
jener Künstler, der SlCll au! Karten J. Schenh Janssun nennt. 
Schenk, Leonhard, Iinpfcrstecher, ein mit dem Obigen gleichzei- 
tiger Künstler, wahrscheinlich ein Verwandter desselben, arbeitete 
lür den Verlag des Pet, Schenls jun. Wenigstens steht auf einer 
von ihm gestochenen Allegorie auf die Geburt eines sächsischen 
Prinzen Pet. Schenh exc. Amst. cum Priv. AulÜIiarten steht L. 
Schenk J. Soon. Nr. 2. der folgenden Blätter beweiset, dass Schenk 
selbst einen liunstverlag hatte.    
1) Die Jagd der Atalante, nach C. leBxun: L. Schenk fec. gr. fol. 
2) Jupiter und Scmele, nach S. Cleef: See vriendelyck etc. Leon. 
Schenh excud. k]. qu. ful.  
des Churfür- 
in Frankfurt 
erwähnt. 
Schenli, 301101111, Maler, stand um 1740 im Diensate 
sten von Cöln. _Ex' _war Qgi der Iiröuung Carl VII. 
a, M. Seiner wu-d 1m Iironungs-Diarium von 1712 
SCIIBDR, J0ll6nn GCOPg, Maler zu Jena, war akademischer Zei- 
cheumeistcr daselbst, und gab auch ein Unterrichtswerk heraus, 
unter dem Titel: die Zeichnung des menschlichen Körpers und gei. 
nßp 'l'heile. Jena 11'(jg_ 1788. Uebcrdicss malte er Bildnisse, de- 
ren G. C. Schmidt und Bernigeroth gestochen haben. Dann hat 
Sclxenk auch radirt. Starb 1735. 
Fulgencle Blätter sind von ihm: 
1) Zwei Ansichten der VWlhelnmsbux-g Bei Weimar, nach dem 
Brande von 1774. 
 2) Mehrere Prospekte von Jena und der Umgegend. 
SChCIlk,  Wilhelm, Iiupferstecher vpn Leipzig, bildete sich 
um 1305 auf der Akademie der genannten Stadt," und erlangte in 
 liurzer Zeit den Ruf eines geschickten Künstlers, besonders durch 
kleinere Blätter, die er für Taschenbücher und für andere Schrif- 
"ten stach. Diese Blätter bestehen in Bildnissen: in historischen 
Darstellungen und in Gcnrestnclsen, und sind mit grussenr Fleisse 
behandelt. Die griisstc Anzrilil seiner Werhe entstand in Braun- 
SCllBVElg, wo Schenk eine Reihe {an Jahren arbeitete. In späterer 
Zeit beschäftigte er sich auch mit dem Starhlsliehe. Von den Ar- 
beiten dieser Art ist besonders das Abendmahl nach L. da Vinci 
zu nennen. Ausser den Blättern iirden bei COIIII, Vieweg, Wil- 
iiiaiis, Fleischer erschienenen Tasehenbiichern nennen wir noch: 
1) Das Bildniss des Herzog Carl WVilhelm Friedrich v. Braun- 
schweig, 8-     
2) Eine Reihe von mythologischen und von religiösen Darstel- 
lungen, letztere zu einer Heiligensage, liebliche kleine Blät- 
ter nach Biepenhauseds Zeichnungen. 
5) Das Abendmahl des Herrn, nach L. da Vinei und R. Morg- 
hßrfs berühmten Blaue mit äusserstem Fleisse und mit grus- 
sßr Treue in Stahl gestochenpaber in kleinem Formate. Die 
Abdrücke aus der Leipziger Jugendzeituug sind schlecht. 
4) Die Himmelfahrt der Maria, nach dem berühmten Bilde 
Guizlu Renfs in der Pinakothek zu München, 8. 
5) Die betepde Maria, nach demselben , 12. 
6) Die Propheten und Sibyllen des Michel Angeln, in der Six- 
tina zu Ruin in Fresco gemalt, 12 Blätter, tol. 
Ncegleräs Künstler-Lax. BdhÄV. 13
        

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