Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792363
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Schelhas , 
Abraham. 
Schell . 
Moritz. 
Sonnenuntergang darstellt. Später wurde ihm in Gent der Preis 
zu Theil, und sofort verging fast keine Ausstellung, wo nicht 
Schelfhnufs Bilder der höchsten Ehren theilhaftig wnrrlen,_ und i" 
berühmte Sammlungen iibergingen. Solche sind im Besitze der 
Iiönige von Belgiern, Holland, Bayern u. s. w., und in den CabL 
neten mehrerer Fürsten und Grossen des In- und Auslandes. U"- 
über-trefflich sind seine Winterlandschaften, und nicht weniger lVIei- 
sterstüclse seine Bilder einer freundlicheren, iippigeren Natur. l)ie 
Wärme und der Glanz der Sonne, die heiteren und klaren Lüfte 
malt wohl keiner besser wie er, und in Behandlung der Plattgriinde 
leistet er Bewunderungswiirdiges. Dass aber Schelfhout auch das 
flüssige Element mit Meisterschaft zu fesseln Versteht, beweisen 
mehrere Sce- und Hafenstiicke. Seine Werke sind mannigfaltig, 
und vereiniget würden sie eine Gallerie von ausgezeichneter Schön- 
lieit bilden. Er malte sie theils im Haag. lheils zu Amsterdanh 
seit 185? war er aber beständig in ersterer Stadt thiitig, wo er 14h 
nächst an die Ausführung von dreizehn grossen Bildern ging, (158 
ihm von verschiedener Seite her bestellt wurden. Auf den linnsi- 
ausstellungen im Haag fehlte daher selten ein Werk von Sehen". 
hout, und desswcgen wollte die städtische Verwaltung tß-ll dem 
liiinstler dadurch ihre Anerkennung beweisen, dass sie ihm die 
silberne Preismeilaille zuerkannte; allein Sehelfhuut lehnte die Ejh 
renbezeugung ab, weil es auch goldene Medaillen gibt, deren veh 
liehen wurden.  
Abbildungen von Werken des Iiiinstlers findet man in dem 
Album van thays levende Nedcrlandsche liunstschilders gelithngl-u. 
pheerd etc. liuttcrdam 1837 ff. 1m ersten flefte vom genannt?" 
Jahre ist von Sehelfhout eine Winterlandschufl, von 1'. Lautet-s  
thngraiwhirt. Die in der h. b. Pinakothek zu lVliinchen bcfinrllielie 
meisterhafte YViuterlandschalt ist in der vierzigsten Lieferung du 
lVliinchner- und Sehleisshcimer Gallerie-Werlaes (Piluty und Löwe) 
lilllllgfilplllFi. 
Von diesem beriihmten Meister selbst radirt, ist folgendes Blau: 
1) lileine Landschaft oder Studie von Hiigcl und Gebiisch. Sei" 
selten, qu. B. 
Schelhass Ahrahalll, Maler, arbeitete zu Anfang des 17. Jahr], 
derts in Augsburg. Um 1600 malte er in der Sllubc der adeliljg- 
Gesellschaft zu Augsburg den Gcschlechtc-rtaxlz. Stclten nennt T] u 
einen nicht gc-rueiueu Maler. m 
Sühßlkßns, Abraham, wird in Lersncüs Chronik ein sehr berühm- 
ter Maler genannt, der in Frankfurt a. N1. lebte. Er ist wahr, 
scheinlicln jener liunstlnehhaber, der daselbst eine grusse Iiuusg- 
szunmlung hatte, wovon Hüsgen Nachricht hatte. 
sind. 
schon: Van, Maler, dessen Lebensvcrhältnissf: unbekannt 
Schenls slnch nach ihm das ßilclniss des Gerhard Schott. 
schon: Jakßb, Maler, geb. zu Wien 1309, besuchte die Almdomie 
der liüxmste seiner Vaterstadt, und begab sich dann 1350 nach Nlün- 
elwn. Er lag hier bis 13.10 den Studien ub, in dem bezeichneten 
Jahre Lehrte er aber wieder nach XVien zurück. Schell malt Pur- 
trnite und historische Darstellungen. 
8011011, MOfilZ , Lithugrapll, 
zum um 1339 in lHünchen. 
ein 
lebender 
jetzt 
Künstler. 
Er 
arbei-
        

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