Schelcher ,
Carl
Friedrich.
Schelfhout ,
An dr.
173
5) Der schlafende Schäfer von der Schäferin geweckt. während
ein anderer das Lamm fertträgt. M. Scheits inv. And. Scheits
fec. 1657, qu. 8.
6) Ein Bettler am Wege mit dem Hunde zur Linken. welcher
den nach seinem Herrn eilenden Tod anbellt. M. S. inv.
A. S. f. k].
7) Ein Mann, welcher einen jungen Wolf im Hute trägt: Hyr
hab' ick Junger Wulv ete. M. Scheits inv. A. Scheits. f.
1678. 8.
5) Der Brillenhäncller: Myn Kraem gift etc. E. inv. et. fec. ß.
9) Bauern in der Schenke. Ohne Namen, kl. qu. 4.
10) Bauern vor der Schenke. Ohne Namen, k]. qu. 4.
11) Bauern im Freien tanzend. Ohne Namen, kl. qu. 14.
12) Bauern in der Arbeit. Ohne Namen, k]. qu. 4.
Schelcher, Carl Frlßdrlßll, Maler von Dresden, war Schüler
der Akademie daselbst, anfangs als Holbediensteter, gab aber spä-
ter seine Verpflichtung auf und lebte als ausübender Künstler. Er
malte Landschaften; später auch Historien in Oel und Miniatur.
Dann haben wir von diesem Künstler auch radirte Blätter,
meistens Vignetten.
Schelcher, Johann Friedrich Adolph, zeichne,- und Mal",
geb. zu Lanbegast bei Dresden 1765, widmete sich an der Akade-
mie der genannten Stadt zum Künstler. und kam später als Zeich-
ner in Ruf. Er zeichnete viele Ansichten nach der Natur, und
malte auch Portraite und Schlachten.
Schelcher war Zeichenmeisler in Dresden und daselbst um 1814.
SChGlChGP, Mathilde, Malerin zu Dresden, wahrscheinlich die
Tochter eines der obigen Künstler. Sie malte Genrestücke, noch
um 1336-
Schcler, Friedrich, Maler, geb. zu Coburg 1818, besuchte die
Kunstschule seiner Vaterstadt, und ging dann zur weiteren Ausbil-
dung nach München. Malt Bildnisse und Genrestdclse.
Schelihorst, heisst im Iiunstblatte 1327 gin vorzüglicher Landschafts-
maler, der damals im Haag lebte. Dxess 1st wahrscheinlich Schelfhout.
SChBlilIOIIÜ, Andries, Landschaftsmaler, unstreitig einer der aus-
gezeichnetsten Iiiinstler seines Faches, wurde 1787 im Haag ge-
boren, und mit allen Anlagen von der Natur reichlich bedacht,
sein eigener und derselben Schüler. Er zog seine Lehrerin bis in
die kleinsten Dinge zu Rath, und lag mehrere Jahre dem eifrig-
sten Studium ob, sowohl in der Zeichnung, als in der Behand-
lung der Farben, und brachte aus Bescheidenheit erst dann Werke
zur öffentlichen Ausstellung, als man diese schon den tiichtigsten
Erzeugnissen der holländischen Landschaftsmalerei an die Seite se-
tzen konnte. Desswegen wurde schon sein erstes, 1817 öifentlich
ausgestelltes Werk, eine Landschaft mit 'l'hierstaffage, von 1', J.
van Os allgemein bewundert, und die liunstliebhaber beeiferten
sich fortan, Gemälde von der Hand dieses Meisters zu erhalten.
H. Ryclievoorsel im Haag besitzt mehrere von Schelfhoufs frühe-
ren YVerl-ierl. und darunter einen Cyclus von vier Bildern, welche
die vier Jahreszeiten verstellen. Im Jahre 1319 wurde ihm von der
Akademie der Künste in Antwerpen einstimmig der Preis zuer.
kannt, mit dem Gemälde, welches eine Gegend um Arnheiiu bei,