Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792303
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Schcfiler , 
Joachim 
Ernst.  
Schcgü , 
F r. Andr. 
durch zahlreiche Arbeiten den Iluf eines tüchtigen Künstlers. In; 
Universitäts-Collegium zu Breslau malte er verschiedene Ansichten, 
und auch in Privathäusern claselhst sind Bilder von ihm. Dann 
malte er die Jcsuitenlsii-che zu Briinn in Frescu aus, und fertigte 
auch die meisten der daselbst befindlichen Altar-blätter. Zuletzt 
wurde Scheffler h. h. Hofmalcr in Prag, und slurb daselbst 176m 
Der Probst Michael llirchmeyer liess den Heiland am Kreuze nach 
Schefllerß Gemälde stechen. 
Schefller, Joachim EINST, Zeichner und Architekt im Diensgu 
des Hofes von Sachsen-Weissenfels. 1m Jahre 1749 gaben die, 
Homanlfschen Erben nach seinen Zeichnungen den Plan vun Lcip. 
zig und die vornehmsten Gebäude der Stadt heraus, 16 Blätter. 
Maler zu 
starb 1750. 
Scheüler, Johann Friedrich,  
1724 nusübender Künstler, und 
München , 
WEIT 
schon 
Schcfller, 
auch Schaefler. 
SCheHneT, Gq Kupferstecher zn Leipzig, arbeitete gegen Ende des 
18. Jahrhunderts. Es finden sich Bildnisse und andere Blätter vun 
ihm, meistens in Punktirmanier. 
1) Das Bildnis: der Herzogin von Curland, nach Schröder, 179i 
Sßllefdlllllüef, DOITTIlYIlCUS, Maler zu München, arbeitete für 11h, 
chen und Klöster. Starb 1728. 
Sßllßfllllleyßf, a. Schöftlmeyer. 
Sßhßfllmßyer, 03T], Lanrlschaftsmaler, geb. zu München 1303. 
sollte nach dem Wunsche seines Vaters, eines k. b. Ober-Bergra- 
thes, dem Bechtsstudium sich widmen, und hafte schon seine in- 
riclische Laufbahn durchsehritten, als er sich 18553 aussclnliressliql, 
der Malerei ergab. Verschiedene kleine Bilder, die von Zeit zu 
Zeit im Lokale des Iiuustvereinea ausgestellt waren, beurkundeten 
Fortschritte in dem mit Neigung ergrilTenen Fache, SCllOfllmeyer 
starb aber schon 1842. 
Schßfzliy, JÜSCPh; Bildhauer aus München, wurde uns 135g 5b 
kaum. Damals sah man von ihm ein Gypsmodell, welchen den 
barmherzigen Samariter vorstellt. 
Sehega, Franz Andreas, Medailleur und Maler. geb. zu Neu- 
städtl in lirain 1711, war der Sohn eines Büchsenmachers und 
Waifenschmieds, und übte anfangs selbst dieses Handwerk; aber 
in einem höheren Kreise, in m ferne er damit die Gravirkunst in 
mannigfache Anwendung brachte. Er kam als Geselle in viele Städte 
Deutschlands, und wenn es ihm an Biichsenmacher- und Waffen- 
schmied-Aribeit gebrach, schnitt er Siegel in Silber und in andere 
Metalle. Einen neuen Erwerbszweig erölTnete er sich dadurch, 
dass er Bildnisse in Kupfer stach und sorche in Pastell malte. wo- 
mit er grossen Beifall erwarb. Dieses brachte ihn dann auch auf 
die Bussierkunst und auf die Wachsbildnerei. Er bossirte mehrere 
Bildnisse in Wachs, darunter Solche von höchsten Personen. Man 
zeichnete das Bildniss der Kaiserin Maria Theresia besonders 811:, 
und jenes des Churfürsten Garl Albert von Bayern, des nachmali- 
gen Kaisers Carl VIL. erwarb ihm die Stelle eines Churfürsllich 
bayerischen Hofmedaillenrs in München. Schega hatte in allen die-
        

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