Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792204
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Scheele, 
Schelfauer, 
Phil, Jak. 
Auf der Ausstellung desselben Jahres sah man von ihm ein Po 
trait und ein Genrebild, welches einen Angel-Enthusiasten vorstellt 
56118816, Johann Güttffiüd; Maler, war in der ersten Hiilftcä d 
18. Jahrhunderts in Dresden thäitig. es 
80118818, Landschaftsmalcr, ein jelzt 
Er wurde uns erst 1840 bßliünnli- 
Scheeler , 
Neel 
dßv_ 
Beiname 
VOII 
Moyaert. 
Sßhßßmilßkßr, HeIldTlCk, Bildhauer von Antwerpen, war der S0; 
eines gleichnamigen Künstler, von welchem sich in den Samnquln 
gen zu Antwerpen ehedem :We_rke fanden. Der jüngere Henrlr;  
Scheemaeker erlernte die Anfangsgründe der linnst in Antwel-pei 
wahrscheinlich unter Leitung seines Vaters, kam aber später "u xi; 
Copenhagen. wo J. C. Sturxuberg sein Schüler war. Slswiitei- herycb 
er sich nach Frankreich, wu er mehrere Werke hinterliess, ulna 
welchen jene im Garten des Schlosses von Dampiere, wu man dqr 
Statue eines Flussgottes, eine Najade und Genien von ihm sah m 
den vorzüglicheren gehören. Dunn arbeitete Scheemneker und; z? 
nige Zeit in London. wo seine Werke grossen Beifall ßud,el' 
Man findet deren in der Westminster-Abtei. Vun England g": 
begab sich der liünstler nach Antwerpen. und führte da einem 
Statuen für Iiirchen aus. Seine Werke sind sehr zahlreich wie 
theilweise als Erzeugnisse eines sehr talenlviallen liünsllers br-Q-a eile 
tet werden müssen. Einige sind sehr manierirt, wie denn übt-h 
haupt zu seiner Zeit die Plastik im Verfall war. ln der lebten 
Zeit seines Lebens begab sich Schceinaelier wiedßr nach Paris  E3 
starb daselbst um 1'240. ' u" 
Schef , 
Scheffer. 
Johann 
Sehe-Hauer, Philipp Jakpb von, Bildhauer, geh-Nil! siimga" 
1756,'erhielt seine Schulbildung daselbst a_n der lYlilitar- Altättleguie, 
der nachmaligen hohen Carlsschule, wo sich in iliiii entschiedene; 
Talent fiir die Bildhauerei oßenharte. Er gewann siebenmal den 
Preis, und gelangte bereits in Stuttgart zu einer iur damalige Zeit 
ungewöhnlichen Stute der (Atlählldullg- Der llerziigdernzinmß ihn 
daher 531ml? 178i? zum llulbilil_liauer,_ und ertheilteqiliui bald dap 
auf die Erlaubniss zu einer Ituinstreise. Zuerst ging Scheffauer 
nach Paris, wn er neben Daniiecher nnter Pajeu s Lßllllng den 
eifrigsten Studien eblag, und einen Preis iiii lYIuilellirf-n nach dem 
Leben erhielt; allein SChUHüUCP sah liald ein, dnßss lur die Plastik 
in Frankreich noch hein Heil sei, und begab sich nach Italien, 
In Rom trat" er mit Dannecher zusammen, welcher rlaselbst bereits 
jenen Weg betreten hatte, deflllfl ziniillulinieluhrte, und auch Schaf. 
fauer's Genius wurde in llum entzundet. br studierte da init Eifer 
die antiken Bildwerhe, zeichnete viele derselben  lllütlßlllfle nach 
der Natur, und fui-iigte während seines sechsjährigen Aufenthaltes 
in Ruin Werke, welche bereits die Morgenröthe eines besseren 
Geschmackes in der Bilclhuuerlaunst verhiiiitlen. Selietlliiier geliörg 
überhaupt zu den tiichtigsten liiinstlein seiner Zeit. binl bei län- 
geretit heben hiilte er sicher nehen Danneelservuiid Hjlllürwglmlsen 
einen ruhiiiliehen Namen erworben. Er hatte binn _li1r Schunheit 
der Furiii und für Naturgeiniissheit. Beweise dezu liefern zahlrei- 
che Werke dieses Meisters. besonders jene seiner späteren Zeit. 
die iiu Vergleiche mit den früheren in glänzendem Lichte erselmi.
        

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