Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792189
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Schedclf, 
Heinrich. 
Schedler, 
Job. 
Gre org. 
Verdienstorden der k. bayerischen Krone belohnt worden; allein 
im folgenden Jahre starb clcr Künstler. 
Schedei baute in München das k. Erziehungs-Institut und die 
Kirche desselben, das Wlaxthxir mit der jetzt abgebrochenen Brücke, 
das Feuerhaus am Anger, das grosse Schulhaus am Kreuze und 
das allgemeine Krankenhaus, welches sein Hauptwerk ist. Dr. 11m 
berl in seiner Abhandlung über Armen- und Krankenpflege, Mün- 
chen 1815, gibt den Plan dieses Krankenhauses in 3 Tafeln. 
um 
des 
Schedels IICiÜTiCh, Maler von Tachau in Böhmen, war 
Schüler der Akademie in Prag, und stand unter Leitung 
fessurs Bergler. Er rpalte historische Bilder. 
1803 
Pro- 
SChedÜl, Martin, Zeichner und Iiupferstecher von Salzburg, blühte 
um 1740. Er stach verschiedene Blätter, meistens nach eigener 
Zeichnung, die einen geschickten Künstler verrathen. 
1) Das Biltlniss der Erzherzogin Maria Theresia, der naehmth 
 ligen Kaiserin, 1758 radirt, fol. 
2) Maria mit dem schlafenden liinde unter einer Arkade, hanm 
Figur nach A. Correggio 1738, gr. fol. Selten. 
Schedler oder Schaedler, Johann Georg, Maler und Radii-Qr, 
wurde 1777 zu Constanz geboren, und schon als linabe von sieben 
Jahren seines Vaters beraubt, gab ihn der Stiefvater dem Maler 
Herrmann in die Lehre, bei welchem er drei harte Jahre zubrachte, 
bis ihn der Iiunsthäudler Bleuler in SchaiIhausen aufnahm. Für 
diesen illurninirte er nach AberlPr-cher Manier liupierstiche, und 
später stand er beim Landsehaftsmaler Ilueber in Zurich sechs Jahre 
gesellenweise in Arbeit, bis die französische Invasion  Bück- 
kehr nach Cunstanz zwang. In dieser Zeit colorirtc er iur Lavagely 
mehrere Kupferstiche, nach einiger Zeit ging er aber nßCh Augs- 
burg, um die Akademie zu besuchen. Hier verlegte sich der tianst- 
Ier mit glücklichem Erfolge auf die hliniaturmalerei, ohne jmluch 
die Gouachemalcrei ganz hintanzusetzen. Er Hißliß auch einige 
Landschaften in Oel, immer aber war es die Mimaturmalerei, wgl. 
, chc ihm jetzt reichlichen Erwerb sicherte. Schedler blieb Sechs 
Jahre in Augsburg, bis er endlich nach mehreren Vilanderungen 
in Innsbruck sich häuslich niederliess, wo der Iiiinstler noch lebt 
Er malte in Tirol zahlreiche Bildnisse in Miniatur, und auf den 
mehrfachen Reisen durch das Land zeichnete er eine grusse An- 
zahl von malerischen interessanten Ansichten nach der Natur, die 
er theiliveise im Umrisse rarlirle, und colorirt herausgab. Diese 
Tiroler Prospekte fänden damals grussen Beifall, und auch dieje. 
nigen, welche er in Oel malte, wurden gekauft. Im Jahre 13316 
überreichte er der Iiaiserin von Russland seine Handzeichnungen 
mit Ansichten des Achenthales und des Gardsees, mit der Ansicht 
von Innsbruck als Titelblatt. Später musste er der lialscrin noch 
Ansichten aus dem Innthale iiberschiclsen. Dann hat Schedler auch 
einige Blätter lithugraphirt. 
Von den nach seinen Zeichnungen von anderen Künstlern ge- 
stocbenen und lithograpbirten VVcrhen nennen wir Zuerst jenes, 
welches E. G. Liifflefs Erzbildcr in Innsbruck in Abbildung gibt, 
unter dem Titel: Abbildungen der bronzenen Statuen, welche das 
Grabnizilliaiser Mnximiliaifs I. umgeben; und in der llufhirche zu 
Innsbruck aufgestellt sind. Gezeichnet von J. G. Schedler, gesto- 
chen vun C. Schleich, C. Eichler und P. J. LaminitKIZB Blätter 
mit dem Portraite des E. G. Löffler, und der inneren Axisicht de,
        

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