Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790724
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Sapovius, 
David , 
Sarabia, 
Andrea 
Huiz. 
malte mit grossem Geschmacks: mehrere kleine mythologische Bil- 
der, die an Albani erinnern. Dnnn erwarb er sich um die Zei- 
chenklassen der öffentlichen Unterrichtsanstalten grusse Verdienste, 
indem er eine neue Lehranstalt eiufilhrte. 
SEIPOVILIS, David, Bildhauer von Danzig, ist als Lehrer des he- 
beriihmten Sehliiter bekannt, weniger nach seinen Werken. Sul- 
che führte er in Berlin beim Bau des neuen Schlosses aus, da ihn 
Schlüter zu diesem Zwecke dahin herief. Die BlltlWCPliG dieser 
Residenz sind in Kupfer gestochen worden. 
Sappey, Bildhauer zu Grenoble, ein Künstler unsers Jahrhunderts, 
der wahrscheinlich noch zu den jüngeren Meistern gehört. Er 
führte zu Chambery die llloiruiuental-Fnntaine zum Geiliichtnisse 
des Generals de Boigne aus, wuriiber ein eigenes Werk erschien: 
Ichographie de la funtaine monumentale erigee par la ville Cham- 
bery ä 1a niemuire du genöral de Buigne sculptee par Sappey, 
1842. 
531711313; Maler aus Alt-Car-tilien. malte gegen Ende des 1T. Jahr- 
hunderts im Kloster des heil. Franz von Seguvia die Lebensge- 
schichte dieses Heiligen. Dabci half ihm Andres de Lcyto, beide 
  aber waren nach Punz bessere Colorisltexx als Zeichner. 
Sarabla; D- JOSClT de, Maler, geb. zu Sevilla 1608, war Schüler 
seines Vaters Andrea Buiz deSarahia, eines mittelmässigcn Malers, bis 
 er Gelegenheit fand, zu Scvillo. in der Schule des F. Zurbaran sich 
 Weiter auszubilden. Später liess er sich in Curdoba nieder, und 
gründete da grossen Ruf, bis man endlich erfuhr, dass ihm nur 
die Iiupferstiche der Sadeler zum Vorbilde dienten. Besonders be- 
liebt waren seine Bilder der Ernpfängniss Mariä. In den Kirchen 
 und l-ilöstern der genannten Stadt sieht man viele Werke von ihnn 
 Die Flucht in Aegypten in der Iiirche de la Victoria ist sein be- 
stes Originalwerk, welches von Ponz und Palomino gelobt wird. 
Starb 166g. 
Ein gleichnamiger Iiiinstler ist WTaIer des Andrea Ruin de Sa- 
rabia, aber ebenfalls nur von geringer Bedeutung. 
-Sarabia.,.D. DlCgO SEIHGIFIGZ (16, Maler aus Granarla; gehört 
 zu den verdienstvullsten spanischen [iiinstlcrn seiner Zeit. Er er- 
hielt von der Akademie S. Fernando zu Madrid den Auftrag die 
alten xnaurischen Bauwerke zu zeichnen, sowohl in ihren Details 
 als in ganzer AnsichL- Sambia entledigte sich um 176i)  1762 
 dieses Auftrages auf das genaueste, dann er copirte selbst zahlreiche 
  Inschriften, und übergab dann seine Zeichnungen mit einer Beschrei- 
 .-bung und einer Geschichte der arabischen Baukunst der Akademie. 
Dabei war auch eine Darstellung des Palastes des Iiaiscrs Carl V. 
Diese Zeichnungen sollten publicirt werden, mit der Geschichte 
  der maurischen Baukunst in Spanien und mit Beschreibungen 
der einzelnen Abbildungen; allein die Sache zog sich in die 
mLänge und zuletzterschienen nur 24 Blätter im Stiche ohne Text- 
Diese Blätter enthalten Bauwerke der Alhambrn. Ein neHßreS 
Prachtwerla über dicAlhambra und einige andere umurische Werbe 
ist jenes von G. Murphy, der ebenfalls in diesem Lexicun er- 
scheint. Dann malte Sanchez de Sarabia auch einige AHSICÜICII 
aus der Albnmbra in Oel. Starb 1779. 
Sambia, Alltlfßü PIUIZ, s. D. Joseph dc Sambia. 
        

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