Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1792105
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Scharschuch , 
Schattenhofer , 
Amalia 
seiner in mehreren Urkunden erwähnt, 
finden wir aber nlchts angegeben. 
VOII 
Holzschnitte n 
seinen 
SClIBPSCIIUClI, Carl Frxcdrlch, Maler von Dresden, war Schüler 
von Klass, und wahrscheinlich nur ein gewöhnlicher Künstler, 
Starb 1803 im 42. Jahre. Ein gleichzeitiger Augustin Scharschuch, 
geb. zu Ossig bei Zeitz 177g, war Architekt und Maschinist. Die- 
ser wurde um 1802 Landbaumeislcr in Gera. August Ehregoit 
, Scharschuch, ein gleicher Ililnstler, war sein Onkel. Er war l;_ 
sächsischer Wasserbau- und Miihlenwcrkmeister. Starb zu Dres- 
den 1819 im T0. Jahre. 
Sehart, Johann Georg von der, Bildhauer, machte sich in der 
zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts durch Bilder in gebrannter 
Erde einen Namen. Hans llofmann und N. Lueidel malten Sei" 
Bildniss. Beide Portraite waren im Praun'schen Cabinct. Auf Lu- 
ciclel's Bild steht die Jahrzahl 1575, und (16155 dümülä de? Künstler 
45 Jahre alt gewesen sei. 
Schartmann, Emll, Maler, geb. zu Berlin 1809, erhielt den er- 
sten Unterricht von Prof. Herbig idaselhst, und setzte dann zwei 
Jahre seine Studien in Düsseldorf fort, wo er jetzt die friiliz-r b(3_ 
triebene Portraitinalerei mit der Blumenmalerei vertauschte. Im 
Jahre 1856 kehrte er nach Berlin zurück, und hier nun lieferte 
er seit dieser Zeit Werke. die mit den besten ihrer Art verglichen 
werden können. Seine Blumen- und Fruchtstiiel-ae sind auf das 
sinnigste geordnet, und von grossem Glanze der Farben. 
Sßhartmann; 'Ad3lbert; lYIaler von Berlin, stand um 1836 in 
Düsseldorf unter Leitung des Professors Sohn, und widmete sich 
da der Bilduissmalerei. Seiner erwähnt Graf Baczynslii im erstgu 
Bande seiner Geschichte der neuem deutschen Kunst, und somit 
wird er mit dem obigen Iiiinst1ei' wohl nicht Eine Person seyu, 
Scllaten, Illlbßfli, Eiupferstecher, arbeitete in der zweiten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts in Cupenhagen. Er_stach von IÖTS  1094 
viele Bildnisse. grösstentheils mit allegorischen Bciwerlaen. Aih 
fangs arbeitete er sie fleissig, später aber erscheint die Arbeit roh, 
1)0_ch4 haben auch diese Portraite noch das Verdienst des Charak- 
terxslisc en.   
1) König Christian V. im Iiömgsornate, halbe Figur, nach J'_ 
clUXgar, fol. 
2) Derselbe liijnig, nach A. VVuchtcrs, fol. 
3)Frirlericl1 Brandt Praest i Nyeliiucbixig, nach J. Jßpggn, 
1Q85, ful. 
4) Georg Fughk, Cunsul Hnfniae 1675; fnl. 
5) Wigancl lllichelbeclier, nach A. Qlwül, fül- 
Ö) Heinrich Schup, nach demselben 1690. ful- 
7) Gerlrud Iserberg, nach demselben, ful. 
8) Sncster VVoi-iu , nach H. Dirmarsexi, fol. 
9) Christen Scheel, llZACll W. VV. liibolt 1695i, fül- 
10) Elisabeth Schneller, nach A. Stcenwinliel 1690, ful. 
n) Johann Musculus. Hufpraest der Königin Sophia Amalia, 
U nach  Iiuniug 1689, iol. 
Schättenhofär, Amalia V00, geborne Hnadcr. ÜunstiIr-Ymhalwcrixl, 
 geb. zu Erding 1765, war in München Schiilerixr des Gallcric-Di- 
relitors Jalaoli Domer. Sie zeichnete Bildnisse mit farbig-an Stif-
        

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