Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Santi, Antonio - Schoute, Jan
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790505
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1791906
1128 
Schaffner , 
Ambrosy. 
Schagen , 
Gilles. 
hält mit der Rechten das stehende Kind, dem Joseph einen Apfel 
reicht. H. 3 F. 7 Z., Br. 1 F. g Z. Das Munogramxxx weicht von 
jenen auf den genannten Bildern ab, indem das S. in den rechten 
Schenkel des M. verschlungen ist. 
SChÜHneT 9 AmbTOSy, vielleicht lllßrtinß Sulm, kommt nach VvOY9r_ 
mann, Neue Nachrichten etc. S. 1162, in Ulm als ausiihemlcx" liYhh 
ler vor, und 155g werden wdes Malers Amb. SchaHneRs seel. Iiin_ 
despfleger genannt. Die Urkunden fand der genannte Schriftstel- 
ler, Gemälde aber wusste er von ihm nicht anzugeben. 
Schaffner, Maler, lebte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts 
in München, doch wissen wir nicht unter welchen Verhältnissen. 
Sein Name wird ausserdem bei keinem bayerischen Schriftsteller 
genannt, dass er aber gelebt hat, ersahen wir uns eincxn nnclalip- 
ten Handwcrhszettel der Münchner Ilrlalerzunlt. Die Allllelulllluug 
dürfte um 1520 erfolgt seyn. 
Schaiiroth, Professor an der Kunstschule in Baden bei Rastaclt, geh 
daselbst um H65. war Schiileryon Ph. J. Becher, und bildete sich 
dann in Zweibriichexi unter Pitz weiter aus. Hieraul hielt er sich 
"einige Zeit in Stuttgart auf, und dann in Dresden. Schaflrmh 
malte historische Darstellungen. meistens religiösen Inhalts, Bilder 
welche mit grossem Lobe genannt wurden. In einer Dnrllsirqh; 
bei Baden ist eine heilige Familie von ihm, ein in Zeichnung und 
Färbung schiitzhares Bild. In der Kirche des Städtchens Oppe-"au 
sieht man ein grosses Altarblatt, welches die Predigt des Täuters 
Johannes in der Wüste vorstellt. Von diesem Bilde heisst es im 
Kuustblatte 1829, dass es in der Anordnung trefflich, in den Club 
ralsteren von grosser Wahrheit und besonders im Colorite und in 
der Haltung alles Lob verdiene. Dann fertigte Schalfroth auch 
einige schöne Copien nach VVerlaen von Raphael, G. Hmnano i; m 
Nach letzterem wurde 1852 besonders eine heil. Familie als täu 
sehende Nachahmung geriihint. Später fanden wir seiner nicht 
mehr erwähnt. Das Tbdesjahr dieses lYleisters ist unbekannt. 
Sßhilft, DOminiCuSyMuler, ein holländischer Künstler, wvirxl vun 
Iluubracluen erwähnt. Er malte Bildnisse, und später meistens  
chcr. In Rom erhielt er in der lWlaler-Bent den Namen QVVQI 
te wedeln: 
Schag,  V., EKG, steht auf dem zweiten Drucke eines Blaues 
vun J. lYlathanl; das linxcl mit dem Symbole nxenschlicher llinfä], 
llglseit vurstellend. Dieser Sclmg ist vielleicht nur Verleger und 
mit dem folgenden nicht derselbe. 
Schagen, GlllßS, Maler von Allnnaer, war Schüler von S. van um 
vestein und l'et. Verbecls. und begab sich dann auf [leisen nach 
Deutschland, Frankreich und England, Wo er viele Bildnisse hin- 
 terliess. Im Jahre 4639 nxalte er in lilbixlg das Portrait des [lö- 
nigs von Polen und 1058 in England die Seeschlacht, welche der 
Admiral 'l'rump. der spanischen Flotte lieferte. Nach seiner Heim. 
launlt wurde er in Allunaer Bau-Inspektor, und starb 1603 im 
5:1. Jahre. 
Descumps hehauptet, dass Schngen nach Ostade u. A. radil-t 
habe, und Fiissly nennt eine 'l'ahagie nach dem genannten Nlei- 
sterl Naher beschrexbt er dieses Blatt nicht, es könnte aber jene 
Schenke seyn , deren Bartscb und wvir B. X. S. 409 Nr. 55 erwaihn.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.