Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1785254
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Giuseppe. 
Busen , 
Carlo 
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Bupra, GÜISGPPQ, Maler, vfax: in Rom Schfiler von BenefiäleQund 
kam dann in Diepste des Kumgs von Sardmien. SIaIrb nach 1780. 
Buprecht oder Rupert, Johann Christian, Malep VQn Nüm. 
bei-g. hatte den Ruf eines geschickten liiinstlers, der auch ins Aus- 
land drang. Er wurde, bereits ein Fünfziger, an den Hof Ferdi- 
nancl's III. nach Wien berufen, wo seine Werke ebenfalls Beifall 
fanden. In der lt. ls. Gallerie daselbst sieht man eine getreue Nach- 
ahmung der Marter der 10,000 Christen vbn A. Dürer, der Iiünst- 
 ler bezeichnete aber das Bild als Copie durch folgende Aufschrift: 
Ad imitationem diireri fecit Juan. liristian Rüprecht. Civis Norirnb. 
Anno 1653. Dann copirte er 1654 auch die Dreifaltigkeit von 
l Dürer, ebenfalls getreueuNachahmung im Kleinen. In der St. Se- 
baltluskirche zu Nürnberg ist von ihm die Erweckung des Lazarus. 
Starb zu Wien 1055. 
BUPPCCIIII, MRFCIJS, Iiupfersteclncr und Iiunsthändler zu Augsburg, 
lebte in der zwenteu Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Jahre 1770 
wurde er Mitglied der Akademie daselbst. 
vielleicht der 
Bupreclmt, BQPEOIOIIIG, I-Iupferstecher zu Augsburg, 
Vater des Obigen. Starb 1756 im 51. Jahre. 
Buprecht, 
Prinz , 
Rupert. 
Buprecht , 
auch Bupprecht und Rupert. 
B1ISC3, CarlO FPQTICBSGO, 03V.) Maler von Lauis, stammte aus 
einer adeliehen Familie, und musste desswegen die Rechte studie- 
ren, worin er auf der Universität zu Turin den Doktorgrad erhielt. 
Allein dies: war ihm kein Grund zur weiteren Verfolgung seiner 
Bahn; ja er verliess dieselbe bald darauf, da die von ihm gemalten 
Bildnisse, namentlich jene von Damen, besonderen Beifall erhiel- 
ten, und selbst die Aufmerksamkeit des Königs von Sardinien auf 
sich zogen. Damals betrieb er aber die Malerei noch als Dilettant, 
da ihm O. Amigoni nur einigen Unterricht ertheilt hatte, jetzt aber 
ging er nach Venedig, um die Werke Titiaifs und Pa0lo's zu stu- 
dieren, und dieses ltatte für seine weitere Ausbildung so günstigen 
Erfolg, dass er in kurzer Zeit als einer der vorzüglichsten Portrait- 
maler damaliger Zeit erkannt wurde. Er beschäftigte sich fast aus- 
schliesslich mit dem Bildnisse, wie Bombelli und Rosalba, neben 
welchen Rusea seinen Ruf behauptete. Er malte viele Herren und 
Damen der höchsten Stände, und mehrere Fürsten, die ihn mit_ 
Ehre überhäuften. Von Venedig aus unternahm er eine Reise durch 
die Schweiz nach Deutschland, wo seine meisten Werke zu suchen 
 seyn dürften. In Hannover malte er am Hufe viele Bildnisse, be- 
sonders im Auftrage Georg ll. vonEnglanrl, der damals seine deut- 
schen Erblande besuchte. Dieser Iiiiuig schickte ihn nach Berlin, 
an den Hof Friedrich desGrossen, der ihn ebenfalls mit Ehren 
empfing und seine Arbeiten königlich belohnte. Hieraufging llusca 
nach Wolfenbiittel, wo er das Bildniss des Herzogs, der mittler- 
iweile mit Tod abging, so ähnlich darstellte, dass die Herzogin bei 
Erblickung desselben in Thränen uusbrach. Von Deutschland be- 
gab er sich 17.53 nach England, und nachdem er auch in diesem 
Lande Lurbeern geerndtet halte. liess: er sich in Mailand nieder, Wv 
der Iiiinstler 176g im. 68. Jahre starb.  
Einige Werke dieses Iiünstlerssind "durch den liupferstich be-
        

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