Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1785163
Rupert , 
Prinz. 
der Sammlung des Baron Menno van Coehoorn, der als 
Unicum gilt. 
6) Der Henker mit dem Haupte des Johannes in 'der Rechten 
und dem Schwerte in der Linken. Der Iiörper ist vom Rü- 
cken zu sehen und der Iinpf im Profil, Auf dem Schwerte 
liest man: B (mit der lirone dariiber)P. F. 1658. Unten steht 
Sp. ln., was Spagnoletto Jnvenit bedeutet, so dass Brulliot im 
Irrthum ist, wenn er die Erfindung dem Giorgiuxie beilegt. 
Dieses Blatt ist im Tone graulich, aber das Ganze doch zu 
bewundern, wenn man die geringen Mittel beriiclssichtiget, 
welche" dem Stecher zu Gebote standen. H. 25 Z. 6 L., 
Br. 16 Z. f]. L. 
Im ziveiten Drucke liest man an der Balustrade: Sp. In. 
RVP. P. FEC.  FllANCO-FVHTI ANO 1658- Im Grunde 
sieht man ein Iireuz mit der Devise: Ecce Agnus xDei. 
7) Der Kopf des oben genannten Henkers mit Bart und Iiopf- 
binde. Rechts oben in der Ecke steht weiss auf schwarzem 
Grunde das Mnnogramm des Biinstlers R. P. mit der Krone 
darüber und der Buchstabe f. Dieses Blatt ist noch kühner 
behandelt, als das obige. Er bediente sich dabei der Wiege. 
H. 4 z. 10 L., m. 9 z. 1 L. 
Dieses Blatt fertigte der Prinz für J. Evelyn's oben er. 
wähntes Werk. London 1662- Die zweite Ausgabe von 1775 
hat die Copie von Houston. 
Es gibt auch noch andere Copien. 
Die ältere scheint von W. Vaillant zu seynf Man be- 
merkt an der liopfbinde keine Syur des Grabstichels. H. 5 
Z. 10 L-. Br- 5 Z. 3 L. ,  
Eine zweite könnte nach Laborde von Quiter seyn. Sie 
ist mit einem Zeichen versehen, welches der genannte Schrift- 
steller p. 208 nachbildet. 
Die Dritte hat ein viel feineres Korn als das Original, wo- 
bei der Stichel angewendet ist. 
Die vierte ist nur ein mittelmässiger Versuch eines Iiiinst- 
lcr in dieser Manier. 
Eine fiinfte gibt Graf Lahorde im Steindrucke. 
Das Original werthet Weigel auf 20 Thlr. 
8) Der Eremit in seiner Celle. Rupert P. F- 1664- Ein solches 
Blatt wird dem Prinzen Rupert zugeschrieben, es muss aber 
von äusserster Seltenheit seyn, da es Graf Laborde nicht 
zu Gesicht bekommen konnte. 
g) Die halbe Figur eines Mannes en face, in einer ovalen Ein- 
fassung, mit stark gelockten Haaren, und die rechte Hand 
auf die Brust gelegt. Unten stehen auf schwarzem Grunde 
 die Buchstaben BP. mit der Jahrzahl 1657. Graf Laborde 
 erkennt dieses Blatt als äoht. H- 11 Z. 3 L., Br. 8 Z. 75 L. 
10) Büste eines alten Mannes im Profil nach rechts, wo unten 
das Zeichen Bf. steht. H. 5 z- 5 L., Br. 5 Z. 5 L. 
11) Büste einer alten Frau mit der Miilze auf dem Kopfe, nach 
links sehend. Eines solchen Blattes erwähnt Laborde, und 
schreibt es dem Prinzen zu, weil er einen Abdruck fand, 
auf welchem von alter Hand geschrieben steht: Door Prins 
Robert Uitvinder van der Swarte liunsl. H. 4 Z. 1 L., 
Br. 5 Z. 5 L.  
12 )i Das BildnissTitians, itifProfil gegen links gewendet, mit Bart,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.