Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790354
Snnti 
Rafhel. 
579 
Cardinals Giulio de Medici, zu den Palliisten Brancnnio, Col- 
trolini, Berti in Rom, Pandolfini, Uguccioni in Florenz, 
zur Facade von S. Lorenzo daselbst. s. oben S. 426. "Ru- 
fael als Architekt". 
Ein Heft mit architektonischen Zeichnungen, ehedem im Re- 
sitze des Carlo Mnratti, jetzt in der Sammlung ales (fn-nlovx 
Leiccster zu HullahamÄ Es enthält 55 Blätter, Vull denen 
18 mit architelatunischexi Zeichnungen vun Rafael herrüh- 
ren, kl. fol. Diese Blätter entliaiten zahlreiche Sliulexifnsse 
und Capitiile, meistens antik, viele antike Gebiilhe, theils 
reich verziert; Ornamente, Gefässe und Ansichten ganzer 
Gebäude.  i 
1217) 
a) Kleines autilies Gebäude in länglich vicrecliiger Form, mit 
einer Thijr und Fenstern, sorgfältig jeder Backstein nachge- 
bildet. 4- 
b) Stadtthnr mit zwei Thiirmen von sonderhnrer Architelattlr. 
c) Ansicht des Bundtempels der Sibylla iu Tivoli mit den Uu- 
i terbauten, und auf der Rückseite die Ansichtvon 'l'ivoli mit 
dem Wasserfall, kostbare Zeichnung, kl. qu. fol. 
W. Ruscoe liess ein Facsimile stechen. 
1218) Ein He! mit ohngeiühr 20 architektonischen Zeichnungen, 
welche einst Baron Stoss hesass, jetzt verschollen. Darin 
sind vielleicht einige mit Abbildungen römischer Gebäude. 
S. oben S. {152-  
121g) Entwurf zur Faeade eines Hauses oder einer Villa. Es ist 
diess ein kleines Mittelgebiiude mit Flügeln, "an die sich Re- 
bengebäude anschliessen. Ersteres hat nur die Eingangs-thiii-e, 
und jedes der Fliigelgebiiude ein Fenster. Eine Stiege hat 
jeder Theil drei dicht neben einander stehende Fenster. 
Leichter Federentwnrf aus der Sammlung Fries, jetzt im Nach- 
lass Lawrence. Grösse 11; Z. ö L. auf 10 Z. 
1220) Eine Iiirchenfaeade mit zwei Thiirmen und einer Vorhalle 
zu drei Haupteingiingen. Ueber dem unteren Geschoss und 
einer Altica erhebt sich in der Mitte das höhere Schid mit 
einem grossen runden Fenster. Leichter Federentwurl" und 
etwas mit Sepia schattirt. H. g Z. 1 L., tir. 3 Z. Diese 
Zeichnung war im Cahinet Cruzat, und jetzt bewahrt sie 
die Sammlung des Erzherzogs Carl in Wien. Man hält sie 
 fiir den Entwurf der Faearle von S. Lorenzo in Florenz. 
Gest. von Caylus. S. auch S. 1151. 
122i.) Der Tempel des Herliules zu Cora, gezeichnet und genau 
gemessen. War zur Zeit VVinckelmauNs noch in der Saininl. 
des Baron Stosch.  
1222) Der Tempel des Capitnlinischcn Jupiter. Die nackte Statue 
mit verstiiinmeltem rechten Arm steht vor der Nische. 
Gest. von Ag. Veneziano, 1B. XtV. 535..  Derselbe mit 
bekleideter Statue. Bartsch unbekannt. 
Die Fagade mit den vier Caryatiden iibor Sklaven. Tm obe- 
ren Thei-le ist ein colossaler weiblicher Kopf (Aspnsia). und 
an der 'I'hüre dieses in der Villa lWlutei befindlichen Monu- 
mentes sind zwei dasselbe messende Männer.  
Gest. von Marc Anton. XIV. 5.53.  
Der Tempel der Fortuna in lloui.   Raphael Urhinat. ex 
lnpide ceetili Romae exstructum, steht auf dem Suche von 
N. Beatrizet, B. XV. 99. 
37 i 
1225) 
1224)
        

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