Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790165
Szmti 
(Sanzio) 1 
Rafael. 
8 Z- Ö L. Ging aus den Sammlungen YV. Y. Ottley, F. J- 
Duroveray und Th. Dimsdale in jene von Th. Lawrence. 
961) Ein Gefecht, lebendiger und geistreicher Federentwrvurf. Zwei 
nackte Figuren vertheidigen sich mit Schild und Lanze ge- 
gen einen Heiter, und ein dritter zur Linken trägt die Fahne. 
Sammlung der Akademie in Venedig. 
Ab. Celotti, Tab. XXX. 
965) Drei nackte Figuren, welche den Feind mit ihren Lanzen 
zu erwarten scheinen. Schöner, lebendiger Federentwurf 
aus Rafaefs früherer Zeit. Auf der Rückseite sind Skizzen 
zu Madonnen. Diese Zeichnung ist in der Sammlung des 
Erzherzogs Carl in Wien. 
In der Sammlung der Akademie zu Venedig ist ein flüch- 
tigerFederumriss. mit der Nadel durchstuchen. Aufder Rück- 
seite sieht man das Fragment eines jungen nackten Mannes. 
966) Entwurf zu einer Beitersehlacht, auf bräunliches Papier mit 
schwarzer Iireide gezeichnet und mit Weiss gehöht, aus Ra- 
fael's letzter Zeit. Ein junger Krieger hält im Fallen das 
Pferd eines anderen beim Zaume auf. Dieser haut nach ihm. 
während ein anderer unter ihm sich hervorarbeitet. Rechts 
sieht man einen davon eilenden Reiter und einige fast er- 
luschene Figuren. Dieses Fragment ist in der Akademie zu 
Venedig. 
967) Fragment einer Schlachtcomposition aus RafaePs Jngendzeit. 
Es sind zwei Reiter, wovon der vordere vom Rücken ge- 
sehen gallopirt, der andere mit verhängten: Zügel davon 
reitet. Links ist ein Pferdekopt angegeben. Mit der Feder 
entworfen und etwas lavirt. H. 8 Z., Br. 10 Z. 6 L. Summ. 
lung der Ambrosiana zu Mailand. 
963) Schlacht von fünf Reitern und neun Streitern zu Fuss. In 
der Mitte sticht ein Reiter nach dem sinkenden Streiter, ein 
anderer ist unter sein Pferd gestürzt. Links und rechts strei- 
ten Männer zu Fuss, immer zu drei gruppirt. Alle Figuren 
 sind nackt, mit breiter Feder flüchtig entworfen, in Bafaeks 
frühester Manier. H. 10 Z. 5 L., Br. 16 Z. 1 L. Samxnr 
lung des Erzhenzogs Carl zu Wien. 
Lith. von Pilizotti. 
969) Bruchslück eines Gefechtes. Fünf Streiter sind über einander 
hingestürzt, und nur der eine vertheirliget sich kniend gegen 
den heransprengentlen Heiter. Links sieht man noch zivel 
biirtige Männer, alle nackt. Diese Cnmposition wird m11? 
weniger Recht dem Rafael als dem T. Viti beigelegt. H. 14T... 
Br. 10 Z. 5 L. Ehedem in den Sammlungen Crnzat, d'Ar- 
gensville, Julien de Parme und Prince de Ligne, jetzt in der 
des Erzherzogs Carl. 
Gest. von J. Th. Prestel.  Lith. von Pilizotti. 
970) Kampf von vier Reitern, leicht mit Rothstein entworfen und 
geistreich mit Federschrafliruxigen vollendet. Links hält sich 
ein Reiter an der Mähne seines Pferdes, das gegen ein an- 
deres sprengend, diesem in den Hals beisst. Der Heiter die- 
ses lctzteren hi-ilt in der Rechten das Stück eines Stabes. In 
der Mitte sitzt ein Reiter von vorn gesehen auf einem sich 
biinmenden Pferde, und scheint gegen den rechts im Vor- 
grunde Vüfbßlzlpfellgßlldßfl Reiter gerichtet. Rafael hatte wahr- 
scheinlich L. da Vincfs Cartun mit den Streit um die Fahne
        

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