Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1790000
Santi 
(Sanzio) 1 
Rafael. 
Schrift: E tabula Raphaelis Sanctii in aedibus Burgha- 
siams. 
846) Die Charitas, weibliche Figur mit drei Iinaben, in schwar- 
zer lireidc gezeichnet. H. 12 Z. 6 L., Br. 6 Z. Diese 
Zeichnung war in den Sammlungen Mariette, de Rover und 
Revil bevor sie in jene des Thom. Lawrence kam. 
847) Die Charitas mit dem einen der drei Kinder an der Brust, 
welche im Saal Constantin's zur Linlsen des Papstes Urban 
l. sitzt. 
Radirt von einem anonymen Meister.  Gest. vom Gra- 
fen Caylus.  
8,18) Die Liebe und der Glaube, Entwurf in der Sammlung des 
Louvre. In der Mitte sind die Figuren des Glaubens mit 
Buch und Kreuz, zur Linken auf Stufen die Charitas mit 
einem Iinahen zwischen ihren Fiissen, und rechts die oben 
genannte Charilas. Passavant möchte diese Composition 
eher dem Fr. Penni zuschreiben, als dem Rafael. 
8.19) Die lrlolfnung, nach der antiken Art der Spes dargestellt, 
ein Gemälde, welches Henry Hope aus dem Nachlass Law- 
rence erkaufte. Dieses Bild ist nicht von Rafael entworfen. 
Radirt von Clara Gallas (C. G. 1301), nach einer Zeich- 
nung von J. Bergler, nur Umriss und etwas schattirt. 
850) Der Originalentwurf zu diesem Bildchen, auf hriiunliches 
Papier mit der Feder gezeichnet, mit Bieter schattirt und mit 
Weiss gehöht. Die Umrisse sind mit der Nadel durchsto- 
chen. Diese Zeichnung wurde in neuerer Zeit als Erfin- 
dung des F. Penni erklärt. H. 10 Z. Ö  Br. 6 Z. Q L; 
Sammlung des Königs von England. 
Gest. in .1. Chamberlainek lmitations oF original designs 
etc. London 1796, 
851) Glaube, Liebe und Hodiiung, die drei theologischen Tu- 
genden, in einer Arabeslse an der Tapete mit dem Tode des 
Ananias. 
Gest. von Ottaviani: Loggia di Rataele nel Vaticano. 
Boma 1777. 
852) Die Tugenden der Stärke, Vorsicht und ME-issiglseit, drei al- 
legorische Figuren in der Lunctteüber dem Fenster der 
Stanza della Segnatura im Vatican, welche mit der darüber 
befindlichen Figur der Gerechtigkeit die vier Cardinaltugen- 
den darstellen. 
Stiche nach dem Gemälde: R. Morghen, gr. qu. fol.  
Das Blatt des F. Aquila gehört in dessen Picturae Vatica- 
nae etc. , 
Agost. Veneziano, die Vorsicht 1516. B. XIV. 557.  De- 
marteau, der Kopf der Vorsicht in Kreidemanier, 1737, gxufol. 
Agost. Veneziano, die Mässigung 1517. B. XIV. 358. 
Fr. Bonnionne, die Vorsicht mit zwei Genien, radirt, 4. 
855) Die Philosophie, Deckenbild in der Stanza della Segnatura. 
Gest. von B. Audran, gr.   N. Boquet, ohne Namen, 
gr. 4.  B. Morghen, gr.   Cecchini, ohne Nalnen, gr. 
fvl-  E. Bonuionne, radirt,   G. Bortignoni, lil. fol.-- 
P. Ghigi, hl. fol. 
354) Die Philosophie mit zwei kleinen Genien, Entwurf zum grau 
in Grau gemalten Bilde unter der Statue der Minerva in der 
Schule von Athen. Federzeichnung, mit einem Gewandstu- 
dium zum unteren Theil einer weiblichen Figur, und einer
        

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