Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1789920
Szmti 
Rafael. 
leicht und höchst geistreich mit der Feder ausgezeichnet und 
schraffirt. Diese Zeichnung diente zur Verziertmg eines 
Schiisselrandes, wahrscheinlich für Agostino Chigi ausge- 
führt, wie wir schon oben bemerkthahexi. Das Rund hat 
etwa 15 Zoll Durchmesser. Cabinet zu Dresden. 
766) Nymphen und Tritonen, acht Figuren, welche in Fisch- oder 
Schlangengestalt emligen, in einen halbbogenförmigen Raum 
eingeschlossen, und sehr schön mit der Feder gezeichnet. 
Auch diese Zeichnung diente wahrscheinlich als Vorbild zu 
irgend einer Randverzieruxig eines Gefiisses von getriebener 
Arbeit. Grösse 14 Z. Ö L. auf g L. Nachlass Lawrence. 
767) Nymphen, Tritonen und Knaben, Federentwurf. Zu beiden 
Seiten der Composition tragen in Fische endigentle Wasser- 
männer Nymphen auf ihren Rücken. Der links umfasst die 
Seine, wiihrend ein weiblicher Genius mit Schmetterlingsllii- 
geln ihn mit der Ruthe schlägt, und ein nacktes Fischweib 
ihm Schlangen drohend entgegenhält. Friedlicher trügt der 
Triton rechts ein Kind auf den Schultern, während die auf 
ihm stehende Nymphe ein Segel hält. Diese reiche Compu- 
sition zählt in allem 10 Figuren. Sie ist sehr schön behan- 
delt, kommt aber doch der obigen Zeichnung nicht gleich, 
so dass sie Passavant dem F. Penni beilegen möchte. 14.9 Z. 
6 L., Br. 16 Z. Diese Zeichnung kam aus der Sammlung 
Wicar und W. Y. Ottley in jene von Lawrence. 
Gest. in 0ttley's Collection of fac-similes etc. 
768) Eine Nymphe, von einem fliegenden Anmrin geleitet, nähert 
sich einem rechts am Fusse des Baumes sitzenden jungen 
Manne. Diese Composition scheint von einem Schiiler Ba- 
faePs zu seyn. 
Gest. von einem vorzüglichen Nachahmer des llrlarc An- 
ton, B. XIV. 252. 
769) Die Parzen, in der Pilasterverzierung zur Tapete: Weide 
meine Schafe. 
Gest. von Gio. Ottaviani und Gio. Volpato. Loggia nel 
Vaticano. Romu 1777. 
770) Das Urtheil des Paris; nur die Gruppe des Paris mit den 
drei Göttinnen. Entwurf in der Sammlung des Königs von 
Frankreich. 
Gest. von Caylus. 
771) Das Urtheil des Paris; dieser zur Linken sitzend, wie er 
der Venus den Apfel reicht. Hinter Paris sind drei Nym- 
 phen, rechts sitzen zwei Flussgötter und eine Nnjade. Dlß 
Venus bekränzt ein Genius, und der Sonnengott durchzieht 
mit den Dioscuren den Himmel. Diese überaus schöne Com- 
position hat Rafael gezeichnet, die Zeichnung ist aber Vl_9l' 
leicht nicht mehr vorhanden. Jene im Cabtnet Malasplnfi 
IV. 341 ist nach Passavant kein Original. In der Gallerlß 
Corsiui zu Rom ist ein kleines Bild, welches dem G. 30' 
" mano beigelegt wird; allein der genannte Biograph RalaePs 
erkennt in der Landschaft die Hand eines Niederländerß- 
Gest. von Marc Anton und Marco da Ravenna. B. XIV- 
245- 246.  Radirte Copie von E. du Perac (S. D. P.)  
Alt-italienischer Holzschnitt, in guten Umrissen. Voll einem 
Anonymen ausgeführt. In zwei Blättern. H. 16 Z., Br. 26 Z- 
Die Stiche der einzelnen Figuren haben wir unter letz- 
teren aufgezählt.
        

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