Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1789539
Szmti 
Rafael. 
497 
Brust gelegt. Das Christkind sitzt auf ihren Knien, mit dem 
liöpfclicn rückwärts an der Mutter Brust gelehnt. Leichter 
aber schöner Fedcrentwurf in der Sammlung der Gallerie der 
Ulfizien zu Florenz. 
451) Maria von vorn gesehen, sitzt mit unterschlagenen Beinen 
auf der Erde und betrachtet des Jesuskizid, welches rechts 
neben ihr mit dem Buche in der Hand sitzt. Diese überaus 
liebliche, naive Darstellung ist mit grosser Zartheit mit Sil- 
Silberstift auf perlgraues Papier gezeichnet und mit Weist; 
gehüht. Iileines Blatt, in der Sammlung der Ulfizien zu 
Idoreuz. 
452) Maria an der VViege kniend, die Linke an die Brust gelegt. 
Entwurf in Silberstift, in der Sammlung der Uliizien zu IFlu- 
renz. II. 5 Z, 2 L., Br. 2 Z. 8 L. 
435) Maria, halbe Figur, betrachtet lächelnd das quer vor ihr 
liegende Christkind, indem sie es mit beiden Händen hält. 
Das liind, mit dem Köpfchen an' ihre recb-te Brust gelehnt, 
sieht freudig auf. ln halber Lebensgriisse in schwarzer Kreide 
gezeichnet und leicht gewischt. Dieser etwa zwei Fuss huhe 
Cartun wurde um 1505 tiusgefiihrt. 'I'hurwaldsen erhielt ihn 
vom Maler Wales, und jetzt befindet er sich im Nachlass 
jenes grossen [iiiilstlers zu Cupenhagen. 
451) Maria, halbe Figur, hat das Christkind auf einem Polster 
sitzend, und reicht ihm mit der Rechten einen Granatapfel, 
wviihrenrl sie die Linke auf ein geöffnetes Buch legt. Diese 
mit liohlc entworfene, und schön in schwarzer Kreide aus- 
geführte Zeichnung hat Figuren in vi- Lebensgrösse. Sie ist 
noch in Perugixufs Nlanier behandelt. Ehedern in den Samm- 
lungen Julien de Parme und Prince de Ligne, jetzt in jener 
des Erzherzugs Carl zu Wien. H. 15 Z".  Br. 11 Z. 
455) Zwei Madonnen 'auf einem Blatte, die eine jener aus dem 
Hause Golonna. jetzt in Berlin. ähnlich. Zeichnung in der 
Sammlung des Erzherzugs Carl zu Wien. 
455) Sechs Madonnen mit dem liinde im Arme. Flüchtige Ent- 
würfe, zwei in Ruthstein, vier mit der Feder shizzirt. Auf 
der Rückseite ist ein grösserer, schöner Entwurf mit Stift 
zu einer Maria mit dem quer iiber den Sclaouss liegenden 
Iiinde, halbe Figur. Aus den Sammlungen T. Viti, Crozat, 
Marquis de Gouvernet, Julien de Parme und Prince de Ligne, 
 jetzt in der Sammlung des Erzherzogs Carl zu Wien. H. 
 
457) Madonna mit dem Kinde, eine leider beschnittene schöne 
Zeichnung in schwarzer Kreide, im Cabinette zu Dresden. 
  
458) Madonna, in halber Figur links gewendet, wie sie dem auf 
ihrem Schuusse sitzenden Christhinde Blumen reicht. In der 
hcrabgesenliten Linken hält sie ein Buch; Zleiehnung, mit 
der Feder behandelt, in Sepia getuscht und mit Weiss gß- 
höht. Diese Darstellung ist auf der Rückseite eines Blattes. 
welches den Entwurf zum Loggienbiltie- enthält, wie Gutt 
dem Isaak erscheint. Es gibt auch mehrere Gemälde die- 
ser Compositiun, Rafael selbst aber scheintlteines gßlief" 
tiget zu haben. Das schönste, von Giulio Romano, ist "l 
der Tribune zu Florenz; ein zweites, sehr nachgBdUIIliClICS 
ist in Holliham. Die genannte Zeichnung komm! aus dem 
lvaglcrß 
Künstler 
Lex. 
XIV. 
32
        

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