Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1789436
Santi 
(Sanzio) s 
Rafael. 
487 
555) Die Verkündigung, eine durch den Stich von J. Clraglio, 
B. XV. 2. bekannte Darstellung, die aber nach Passavant 
dem Giulio Rmnmo anzugchören scheint. 
556) Die Trauung Mariä (Sposalizio), das berühmte Gemälde in 
"der Pinakothek der Brera zu Mailand. 
Gast. in der Pinacoteca del palazzo delle arti di Milano 
1820.  G- Longhi, Milano 18t2- Gr- Imp. fol.  Nachsticll 
von Pietro Folo, 1851-- Thouvenin, punktirt und mit dem 
Stichel nachgeholfen, gr. roy. fol.  Lith. von Oei-i 132d, 
lrnp. fol.  Der untere Theil des Bildes von Gaetano Ri- 
boldi, qu. fol. 
357) Der Kopf der heil. Jungfrau zu diesem Bilde. Kreidezeieh. 
nung, in der Sammlung Wicar zu Lille. 
558) Eine ähnliche Compositinn der 'I'ranung, öfter wiederholt 
und im Handel fiir BnfaeYs _Skizze ausgegeben, gehört der 
Erfindung nach dem Perugino an, der dieses Bild 1497 auf 
eine Altarstaiiel in St. Maria nuova zu Fano malte. Das Ori. 
ginalsttttlium Peruginds ist in der Sammlung des Erzherzog; 
Carl in Wien. 
Lith. in Mannsl'eld's Nachbildungen von Originalzeich- 
nungen. 
559) Die Vermählung der heil. Jungfrau. Unter der Halle des 
Tempels legt der Priester die Hände der Verlobten in ein- 
ander, lYIi-inner und Weiber umgeben sie, und oben schwebt 
der heil. Geist.  
Eine solche Darstellung hat Giulio Sanuti gestochen und 
mit B. bezeichnet, aber die Composition ist nicht von Rafael. 
340) Die {Ieimsuchung der Elisabeth, im Escurial. H. 4 F. 2  
Br.4F.5Z.6L. 
Gcst. von einem alten ital. Meister: Benedicta etc. und 
Ant. Lafrery exc., gr. fol.  A. B. Desnoyers 1824. fol.  
Umriss von Normand für das Werk von Bonnemaison. Pa- 
ris 1822.  Esteban Boip, fol. - Litb. im Umrisse von 
Ilelmlehncr. 
541) Maria führt die Magdalena die Stufen des Tempels hinauf 
zu Christus, der unter der Siiulenhalle von seinen Schülern 
und den Schriftgelehrte-n umgeben ist. Zeichnung in der 
Sammlung des Louvre zu Paris. Sie kommt aus den Samm- 
lungen Potier und G. Hoet im Haag, aus dessen Verlassen- 
schaft sie, oder die gegenseitige Copie im Cabinet des Erz- 
herzogs Carl, um il. 17. 10. verkauft wurde. Diese Compo. 
sition ist in Nachbildungen bekannt, sie wurde aber auf ver- 
schiedene Weise erkliirt. Siehe Georg Matheus im Lexikon. 
Gest. von lYIarc Anton, B. XIV. 45.  Copie, dem Ori. 
ginal sehr ähnlich.  Copie von geringerer Bedeutung, im 
Sinne des Originals. - Helldunkel von Georg Matheus. 
542) Die heil. Jungfrau am Fusse des Kreuzes stehend, Zeich- 
nung aus dem Cabinet Crozat. 
Mariette erwähnt ohne nähere Angabe einen Kupferstich 
 nach dieser Zeichnung. 
345) Mater dolorosa. Maria steht in der Mitte der vor ihr lie- 
genden Leiche Christi, und erhebt schmerzlich dell Blick 
 gegen Himmel. Der rechte Arm hat einen so eng anschhes- 
senden Acrmel  dass er öfters für unbekleidet ist angegeben 
worden, obgleich am Gelenke der Hand ein Gewand am
        

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