Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1789110
Szmti 
Rafael. 
455 
I 
hält 80 Blätter der ital. Schule. Wien 1855. Auch eine Fort- 
setzung ist im Werke. Passavant II. 500 H. beschreibt 76 sol- 
cher Zeichnungen. 
Was sich überdiess noch von Zeichnungen in VVien, NVci- 
man", München, Berlin, Dresden, Leipzig, Gotha, Düssel- 
dorf, Frankfurt a. M., im Haag. linden, gib: Paggzwqyit I1, 
5.25 _ 559 im Detail an. Einzelner Entwürfe und Zeich- 
nungen haben wir schon im Verlaufe dieser Monographie 
erwähnt. 
45) Sammlung vun Zeichnungen, welche Georg III. von Eng- 
land durch B. Daltun zusammenbrachte, der im Auftrage 
des Königs zur Erwerbung von Iiunstgcgensliinden den Con- 
tinent bereiste. Georg IV. bewahrte diese Sammlung in sei- 
lief Blbllulhelß auf. Wir haben schon mehrere dieser Zeich- 
nungen unter den Gemälden erwähnt. Passavant II 540-414? 
beQzhrcibt achtzehn derselben. Die Handzeichnungexi des 
königlichen Cabinets sind im Prachtwerlse von J. Chamber- 
laine nachgebildet, unter dem Titel: Original designs of the 
most celebrated Musters etc. Comprising sume of thc wvnrhs 
of the L. da Vinci, the Carracci, C. Lurrnin, Raphael. Yvli- 
chel Angeln, tbe Poussins etc., engraved by Bartnlozzi, Torn- 
lsins, Schiavonetti, Lewis and otlier. London 1812. gr. fol. 
Auch im hrittischen Museum sind Zeichnungen von 1h" 
fael, deren Passavant II. 547 H. zwölf beschreibt. Sie smm. 
men bis auf zwei aus dem Cabinet des Piich. P. Iinight. 
154) Nachlass des Malers Sir Thomas Lawrence. Diess ist die 
reichste Sammlung von Zeichnungen, welche seit Crozat mit 
Iienntniss und leidenschaftlicher Liebhaberei vereint wurde. 
Auch an solchen von Raphael besitzt sie einen uniihetrulie- 
nen Schatz. Ein Theil derselben kommt aus der Sammlung 
von W. Y. Ottley, der sie grösstentheils vom Maler Anto- 
nio Fedi in Florenz erstanden hatte. Es war cliess nur die 
Hälfte derjenigen, welche letzterer in Gemeinschaft mit dem 
Commissarius der französischen Republik, dem Maler lNicna- 
von Lille, aus den Pallästen Italiens erbeutete, die andere 
Hälfte erstand nachmals Wicar im Jahre 1824. Die erste Semin- 
luug von Zeichnungen, welche Wicar besass, kauften die 
Brüder Wcodburn in London im Jahre 1823 um 11.000 Scudi 
romani, und diese gingen grösstentheils in die Sammlung Law- 
rence über. Eben so diejenigen, welche damals die NVnot-l- 
burns vom Marchese Antaldo Antaldi aus-Urbinu erwarbqh 
Dabei befanden sich 45 von Rafael. als Rest einer grösscren 
Sammlung, welche von T. Viti hcrstammte, und von du. 
1'214 ein Theil an Crozat üherging. Andere kommen aus den 
Cabinetten Paignon Dijonval, V. Denen, Roger Iseguv, um 
vil, Brunet u. a. m. aus Paris, oder aus der Sallllilluilgifries 
in Wien und Verstegh in Amsterdam. Mehrere befanden 
sich schon seit längerer Zeit in England, und drei sind ein 
Geschenk des Herzogs von Devonshire. Ein sehr scllägzba. 
rer Catalog von 100 dieser Zeichnungen erschien bei Ge- 
legenheit der Ausstellung 1356 in der Gullerie der Brüder 
Vvoodburn in London, welche die ganze Sammlung des Vey- 
storbenen Präsidenten Lawrenee um 20,000 Pf. St. erstanden, 
Mehrere der RateePschen Zeichnungen und viele von 31Min- 
ren italienischen Meistern kaufte 1858 der Prinz von Ürauien 
um 12,000 L. von den Wuodburns. Das vollständigste und
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.