Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1788319
Santi 
(Sanzio) 1 
läafacl. 
375 
I  Hi. Der Iiinrlerrnord, in drei schmalen Tapeten, da 
t I6 reiche Compositiun ßalaePs von seinen 'Schiilcrn ge- 
igfägutätuxlile, wild sie vilelli-icht ierfde für die besiimnne 
 irei sc ma er apeten er urftgn, 
A. Der Theil mit dem  h  l]   
  pracdio en Gebauden initHallcn und 
äälctlxtnriugäijielchemusich älie liVluiildäräuel ereignen. liii 
5 is eine otun a g eic eni Panilwun, 
B- DIEP Tillßlä ohne griissere Architektur. Vorn sitzt eine Miit- 
 Äm äetolilteten Einüben) iindscliäusse. Hinter ihr 
ftr einer einen na eii er utter, im Hinter- 
{Funde {liehen drei YVeiber, niid ein Mann ziiclit den 
Üulßh- Eine junge Frau eilt die Stiege hinauf. 
C. Der Theil mit dem Stadtthor und andern Gebäulicliliriirii 
ämrßättizniie, die breiltere diese: Tapeten. Rechts vorn llisst 
ff "i" einen {nahen eim Kopf, und ein anderer 
half dfß 111ml unter dem Arme, indem er nach einer Mut- 
ter Tclchl- ZWEI Weiber fliehen verzweifelnd. 
d giefOriginglzeiuihnung des Iliindcrmordes ist in der Sammlung 
Des d", efißxjfalegsälä 99';   sind die drei Cunipiisitio- 
en er _s i  ape en in einem ide vereii "ach 1 d  1:, 
der gezeichnet, in Sepia getiischt und weiss gcliiiiit. Inmtlei- äflllnnti- 
lung des bfilNSChBn Museums ist eine alte Cupie. und eine zweite 
besitzt George Mutant in London. In der Sülltllilun" des Iiiinigs 
von Sachsen ist eine iiusserst vollendete Zeichnung de? liindcfmup- 
dfßäawelclleßianl Ritt Marc Aiitnlfs Stich nhiie Bäumchen iilicr- 
äinstiinimLBSHie soll lruhersiin Besitze des Rembrandt van läyn und 
ann es urgermeisier ix ewesen se n. Der lmli l" lt  
im" P1" Huybefls 3115 Cm" f") 2500 Thäl. Ini   
ist ein Entwurf zur Conipositioii, welche Marc Anton gestochen 
hat, aus Wicar's Sammlung. 
Der Carton zum Iiinderinorde ist nicht mehr ganz vurhanileii- 
es finden sich nur Bruchstücke davon. Fernuw (R-iilll. Studign In: 
105) Sagt, dass dieser Cariun in verschiedene lileinere Siiiche zer- 
schnitten worden sei. um unter mehrere Erben verthcilt werden 
zu kennen. Sicher ist, dass Hicliardson, der Verfasser des Traite 
dc_ 1a Pemture 816:, an 50 Fragmente beisammen hatte, die nach 
seiner Angabe__theiln'eise unvollendet oder ducli nur in schwarzer 
hreide ausgeiuhrt waren. Von anderen waren die Farben aligelal- 
len. Passavant hatte von wenigen Fragmenten liunile, die zur Ta- 
Pßte gehörten. Ein grosses Stück des unteren Theiles zur Tapete 
lgrfah E13 in Lenden bäl dem verstorbenen Sekietiir der Akademie, 
ince oare, es ist a er ganz mit Oelfarbe übergangen. Zur Ta- 
Petflß sah Passavant zwei Stücke, vom Kopfe der die Stiege her- 
all elenden Frau, in der Sammlung des Grafen SPGHCCP zu A1- 
thoiä). _v0in Iiopfe der vorn sitzenden weinenden Frau im Pruiil, 
ä"! lirisI-Church-flollege zu Oxlord. In diesen Fragmenten er- 
ixcllnt Passavant _di_e Behandlungswiveise des G. Buinanu. Der er- 
S Clie dicser_liuple ist pastos in Leinilarbcn gemalt, der andere, in 
line lxfßljß Stuclie zerschnitten, in schwarzer Kreide gezeichnet und 
Il_ Wasserfarben liraltig colorirt. Der zweite Kopf staiiinit aus 
liiehardsoms Sammlung. 
IV. Die Anbetung der Hirten. Maria liniet und herll das 
Christkind, welches in der lirippe liegt. Nun llHliS her 
lißlhuicn vier Hirten. Yun den beiden rechts uiii Ein- 
gaiige der Hiitte beiiiiilliclieii Hirten tragt einer ein 
Laiiim, und der vorderelialtcinen grusseul-lund. Oben zu
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.