Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784841
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Huggieri, 
Antonio. 
Buggicri , 
Girolamo. 
22) Die Vignette mit drei Vasen und Laubwerk. Das 'I'äfelehen 
"mit dem Zeichen ist unten an der mittleru Vase. H. 10 Z., 
Br. 5 Z. 2 L.  
25) (B. 18) Eine Goldsehmiedsverzierung mit einem stehenden 
Hinde, welches einen Stock in der Rechten und einen Zweig 
in der Linken hält. Zu den Fiissen des Kindes ist rechts 
das Täfelchen mit den Buchstaben F. G. und der Jahrzahl 
1554. H. 5 Z. 4 L., Br. 1 Z. 
Q4) (B. 19.) Eine Goldschmiedverzierung mit einem lmienden, 
geflügelter: Genius, der, nach links gerichtet, eine Art Vase 
hält, aus welcher Blätterwerk lsomuit. In der Mitte unten 
sind die Buchstaben F. G. H. 5 Z. 7 L., Br. 1 Z. 3 L. 
25) (B. 29.) Eine Trophäe, mit dem Helme auf dem Cuirasse, 
mit Bogen und Köcher, unten ein Schild, ein Horn und ein 
zweiter Helm. Auf einem ovalen Schilde steht das Mono- 
gramm. H. 6 Z. 2 L., Br. 1 Z. 8 L. 
26) (B. 21.) Zeichnung einer Messerseheide, oben ein Mann im 
Panzerhemd, stehend inaeh linlas gerichtet, unten Blättervverk 
mit einem Adler. Das Zeichen und die Jahrznhl 1555 ist 
links oben. H. 6 Z., Br. oben 1 Z. 5 L., unten g L. 
Buggxerx, Antomo, von Florenz, war Schüler von O. Vannini, und 
als Perspektivmaler berühmt. aber auch in der I-listorienmalerei cr- 
fahren. In den Kirchen zu Florenz sah man ehedem viele Werke 
von ihm und seinem Meister. P. S. Bartuli stach nach seiner Zeich- 
nung 1620 eine dem Cardinal Chigi deldicirte Thesis. 
Buggieri_, AhtOflilCl nlrafißäMalszr v_0n Mailand, war der unzer- 
trennhche Gehulfe des F. Bmnchl. sle gehoren aber beide nur zu 
den mittelmässigen Künstlern. Sie zierten mehrere Kirchen in 
Fresco aus. Lebten im 18. Jahrhunderte. 
Buggien, EPCOlG, Maler von Bologna, bildete sich unter Leitung 
des F. Gessi, und ahmte diesen Meister bis zur Täuschung nach. 
Er erhielt auch den Beinamen: Ercolino del Gessi. Blühte zu 
Bologna um 1620. 
Bßgglßrl, Glßvünnl Battlsta, Maler von Bologna, wird von Lanzi 
unter die Schüler des G. Pteni gezählt, der sich aber als Gesell un- 
dankbarer Weise mit Gessi vereinigte, Woher er den Beinamen 
Battistino rlel Gessi erhielt. Er arbeitete mit diesem Meister 
in Neapel. lluggieri malte aber auch in seiner Vaterstadt, am be- 
sten in S. Barbadio. und zuletzt liess er sich in Rom nieder, wo 
er im Kloster della Minerva, im Pallaste Cenzi u. s. w. viele Werke 
auslührte, die von Bngliuni und von Pietro da Cortona bewundxert 
wurden. Huggieri war ein Iiünstler von seltenem Talente, welches 
aber nicht zur völligen Reife gelangte, da er nur 32 Jahre alt 
wurde. Er starb 1610 in Folge eines unglücklichen Liebeshandels, 
und in den Armen des Pietrd von Cortuna. 
3115510", Glrolanlo: Maler, wurde 1662 1.11 Vlcenza geboren, und 
von C. Durman daselbst unterrichtet. Er nmlle historische Darstel- 
 lUUgP-Yh Sclllüßlllß", ThleYe Ulhl Landschaften, gewöhnlich im klei- 
nen Fmwnatc und im Geschmacke der Niedcrlünlcler. Durmnu selbst 
war ein Amsterdamer, der sich in Vicenza niedergelassen hatte. 
Buggieri starb 1717.
        

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