Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1787303
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Santi , 
Giacomo 
Santi , 
Giovanni. 
auch Dupin und Gaucher stachen das Bildniss Racine's, S. Tho- 
mnssin jenes des Musik-Intendanten Michel Richard de Lalande, 
copirt von Mathey für Odieuvre's Folge; Chereau und Hortemels 
das Portrait des Prinzen Regenten; Edelinls und VEpicizS das von 
R. Mallebranehe, Drevet ein solches des Architekten A. de Ville 
u. s. w. Cath. Duchesne stach das ßildniss der oben erwähnten 
Genevxeve lälunchut, als NIuse der Malerei mit Pinsel und Palette, 
mit der Schnitt: Ton art Santerrc, est Plus qudxumain etc. 
Porporati stach das Gemälde der Susanna im Museum des 
Louvre. Tardicu die heil. Jungfrau mit dem liinde, Policnili das 
bekannte Bild der heil, 'l'hcresin, Chateau die liathseba, ÄLA. Da- 
vid das berühmte Bild des ersten MCIISClICHPQIIFCS. 
B. Picart stach das Bild der Iiohlschneiderin aus dem Cahi- 
net PUIIlllU-ll] schwarzer Nlanier, Chäteatx das Bild einer sitzen- 
den Dame mit einem Briefe in der Hund, und eine solche mit der 
lVlzislac; Chevillet eine jener gefährlichen Schönheiten, die San- 
terre malte. 
Santl, Gmcomo de, Architekt, ein bciau-imiei-mansußi, der in (lCT 
hweilen lläilfte des  und in den beiden ersten Decennien des 
("rulgenden Jahrhunderts in Neapel Lhätig war, und grossen Ruf ge- 
noss. Er baute mehrere Iiirchen, im romanischen Style, und auch 
PHllliSlC, im Style diesen analog. Iin Jahre 1585 baute er die liir- 
che S. Pellegriian; spiiter jene von S. Onufrio a Formelle", und 
1320 die schöne Iiirche St. Maria delle Grazie, diese nach den Re- 
geln der gilten alten riixxiischexi Architektur, wie Grossi in seinem 
VVerlse über die schönen liüimste in Neapel bemerkt. Santi baute 
auch den prächtigen l'nllast der Herren del Balzo, so wie die Pal- 
liiste der Caraccioli, yiscicelli und Zurli; allein alle diese Gebäude 
mussten der Zeit weichen. Der Künstler starb um 1421, in ziem- 
lich huhexn Alter.   
SQDU, GIOVQÜÜI dC, Bildhauer, lebte im  Jahrhunderte zu Ve- 
nedig. 11k fertigte da für die Kirche S. Cristolbru (jetzt St. Maria 
delP Orte) eine Statue der heil. Jnngtran, welche auf dem Allare 
de: Madonna steht. Neben diesem ist auch der Grabstein des Mei- 
sters, aul" welchen man liest: Hie jaeet magister Johannes de sanc- 
tis lapicida  de eentrata srmeti Seven qui per suam maximam 
devotionem obtulit et dedit imaginem B. virginis in Ecclesia Snncti 
Xqnhori de Venex - qui obiit in 1592 die VÜ MCnSiS Augusti. 
Santi, Galeazzo, Antonio, Vincenzo und Giulio, S_ den m- 
gendexi Artikel. 
Santi, Giovanm, der Vater dßs berühmten Rafael Sanzio von Ur- 
bino , war ebenfalls Maler, und ein _Chrenwerthei- liiinstler seiner 
Zeit. Aber diese folgende Biograyliie '11) enthält sein Lob nicht 
allein, sie gibt auch die Jngendgescluchte seines gepriesenen Soh- 
Des, und bildet somit einen 'l'he1l_ der Familien- und Lebensge- 
schichte desselben. 
 
 Wir müssen hier, so wie im Leben RafaeVs, den Angaben 
 Passavanfs folgen, der in seinem Werke: Rafael von Ur- 
bino und sein Vater Giixvanni Santi. 2 B. Leipzig 1859, die 
Resultate mehrjähriger Forschungen gibt, und alle früheren 
Versuche dieser Art zurückliess.
        

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