Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784780
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Buvcndns 
b J 
Johann 
Moriz. 
g) Die Schlacht bei Leipzig, gr. qu. fol. 
10) Die Schlacht bei Jena, gr. qu. fol. 
11) Die Schlacht bei Eylau, gr. qu. fol. 
12) Die Belagerung von Breslau, gr. qu. ful. 
15) DieFlucht Nnpnleons in (ler Schlucht bei XVaterloo, gr. qu. fol. 
14) Die Zusammenkunft XVellingtoxvs und Bliiehers nach der 
Schlacht von Waterloo. er. qu- fol. 
15) Der Einzug der österreichischen Armee in Neapel 1815, s. 
gr. qu. fol. 
16) Einige Jagclstiiclie in Aquatinta, qu. fnl. 
17) Verschiedene Vorstellungen oder Aktionen von G. Ph. Ru- 
gcudas nach dem ILebon, und zu einem Gemälde gezeich- 
nel, von J. Imrenz llixgemlas unter diesem Titel gestochen 
und radirt, unten Studien nach einzelnen: Figuren. Acht 
wenig v'urliomnneride Blätter, lal. qu. fol. oder L1. 
RUgCndHS, Jüllünn IIJT-OFIZ, Zeichner und Maler, geb. zu Augs- 
burg iTgg. besuchte unter Leitung seines VßlEfS. 1165 ubigen Iiiinst- 
lers , die Kunstschule der genannten Stadt, begab sich aber 1817 
zur weiteren Ausbildung nach München, Wu er all fdßr Aba- 
deiiiic seine Studien fortsetze Ilicr zeichnete er an "angs mit 
griisstem Fleisse nach den plastischen NVei-lien, wendete sich 
aber bald der Natur zu, und zeigte in liurzei- Zeit, dass er ent- 
schiedenes Talent zur Genrenialerel besitze. Seine Vorbilder wa- 
ren A. Adam und Quaglin, noch mehr aber der erstere, da auch 
Iiugendas init grosser Vorliebe Pferde darstellte, ohne jedoch die 
Zeichnung der übrigen Tdiiergattungen zu vernaehlässigem- Eben- 
so charakteristisch fasste er die menschliche Figur auf, und mit 
welchem Glüclse er sich schon frühe in diesem Kreise bewegte, be- 
weiset namentlich ein Pferdemarkt, welchen er 1821 malte. Auch 
einige landschaftliche Bilder iiiit Figuren und Ai-cliitelitnr, wie das 
Schloss Alfing etc., sind frulie Proben 5811185 glücklichen Talentes; was 
er aber später schuf, gehört einer anderen Hernisphiire an. Er beglei- 
tete 1821 den russischen General von Langsilurf  dessfnlleise 
ins Innere von Brasilien, und fertigte bei dieser e egeu ieit eine 
Menge von Zeichnungen, welche Menschen und 'l'liiere, Gegen- 
den ulnd die üppige Vegetation jenes Landes mit voller_VValirheit: 
und Treue zur Anschauung bringen. ln letzterer Zeit trennte 
er sich von Langsdorf. kehrte aber mit seinerii reichen _Schatze von 
Zeichnungen 1835 ebenfalls nach Europazurucli, uin in Paris die 
Herausgabe derselben vorzubereiten. Diese Zeichnungen wurden 
von den besten Pariser Künstlern lithtigraphirt, und unter folgen- 
dem Titel vereiniget: Malerische Pieise iii Brasilien von lVI. Bu- 
ggenrlas. 20 Lieferungen z_u 5 Lithographien, mit deutschem und 
französischem Texte. Paris 1827  1855, liul. 
Dieses Werk hatte den Künstler berühmt gemacht, aber seiner 
Reiselust liein Ziel gesetzt. Während der Jahre 182?  29 hielt 
er sich theils in Neapel auf, bereiste Calabrien und Sicilien, und 
suchte hierauf bei mehreren Regierungen Unterstützung für eine 
grüssere Reise; allein Hugendas fand sie nicht, unternahm da- 
her 1851 auf eigene Gelalir eine Ileise in das südliche Amerika, 
und setzte dabei lange Zeit und alle seine Mittel zu. Zuerst sah 
er sich in Mexico um, dann in Chili und 1855 war er auf der 
Reise von S. Yago, wo er drei (Jahre zubraelite, durch Buliviri nach 
dem Oronolio, und vun da nach der Iicii-tlhüsle von Siitlainerihß 
begrilTen. Die Mühen _und (I-etkiiircn waren gross; bESUUtlGTS scill 
Aufenthalt in Wlcxicu nicht von letzteren frei. Es wurde sogar cP
        

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