Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1787292
Snnterrß, 
Jean 
Baptistc. 
273 
der Däiiphine Adelaiile von Savoyeii. für Gnvards Gal. Hist. de 
Versai es von (Queverilo westochen. Von seinen riissern Bildern 
nannte man leüfßs von Adiim und Eva eines der Echönsten in Eu- 
rQPa. Er war im Cabinet Gagnv, welcher es für 12000 Livr. er- 
warb, und bei der Versteieerungijeiier Sammlunv- ginw diese Herr- 
lichlieil, wie Voltaire sagi), um 121100 Livr. wer: Dizses Gemälde 
ist 7 F- hßßh und s F. s'z. breit. im Skizze, 111mm. im Besitze 
des H- dhäzincuurt, wurde um 1400 Livr. bezahlt. Den jetziven 
Besitzer dieses gepriesenen Bildes können wir nicht angeben. lnjas 
EH d" heil- Magdalena, welches Ludwig XIV. nur durch einen 
achtfPrlfßh an sich bringen keimte, war zu Anfang unsers Jahr- 
llllndcits im franzusiseheii Museum wo es Landon Annales XII 
abbildcte. Im Musöe des Louvre izt aber jetzt nur das Gciniilile. 
welchesdhnl 170i die Pfortetdcr h. iAliademie öffnetc- Susanna iiii 
Bade vun den beiden Alten belauscht ebenfalls eiin ceiricscnes 
Werk, Welches aber Waagen (Ii. u. Iii. illlwööß) in 36th Linien 
geschmackluä, in der Stellt-II)" geziert und in den Köpfen unbe- 
deutend fand. Doch ist es vdn guter ilaltung, und in einem war- 
men: klaren Ton weich gemalt. Für die Capelle zu Versailles malte 
er die heil. Theresia, wie" sie von einem Engel mit dem Pfeile ver- 
Wlllldet Wird. aber beide in Ausdruck und Stellune so verliihrerisch 
(lass kein Priester mehr den lYIuth halte, auf deiii Altare Messe zii 
lesen. wo dieses Bild stand. Unter Napoleon sah man dieses Bild 
"U CeHIml-Museum zu Paris, und Landim gab es in den An- 
911105 Xll- 109 im Umrisse. Andere geriihmte Bilder sind ferner 
die beim Lichte lesenden Damen, das Mädchen. welches beim 
Llcltlt? T-CiClHICt. ein anderes Frauenzimmer, wie es den Vorhang 
Wegzieht, und ein solches, welches Iiohl abschneidet. Dieses letz- 
tere Bild wurde bei der Vcrsteigerun" des Cabinets Poullain mit 
0390 Livr. bezahlt. D 
Diese und ähnliche weibliche Iiguren wurden als sehr naiv 
und ßmliöä gepriesen, und in Fiirbuing und lYIachwerli als Mei- 
sterstüehe erklärt. Er suchte sich seincilVludclle in der Natur aus, 
und hatte überhaupt eine Anzahl junger Leute zu diesem Zwecke 
um sich. Unter den Damen steht seine Schülerin Gcneviöve Blan- 
CllUl-Gßtlüll oben an. Er besass eine ganze Reihe von Studien 
nach weibtichen Individuen, worunter die meisten nach dem Nak- 
ten gezeichnet waren. Diese Sammlune vernichtete aber der Künst- 
ler, da er, in früherer Zeit dein VBPQZÜVEH sehr ergeben, zuletzt 
Gewissensscrupel empfand, was ihn iiameriitlich bewog, seine nack-l 
äirgDüttleii den Augen zu entziehen. Santerre entwarf aber nicht 
  
brannte. ; '  
an des (132111321ieiiifciiifäiif"illiÄiÄÜifiImei-itiiii källelgeloiii; 
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Wßgen seine Bilder laiigsiiiiiiutriiackiiietdn e Er inusste sie dseiliär iidfter 
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m: Sßwohl Bildnisse als andere Darstellungen. P. Savart, 
NCISZCPS Künstler-Lax. Bd. XIV. 18
        

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