Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1787221
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Sami, 
Domenico. 
Sanquirico , 
Alessnndro. 
830i; DÜmCUiCÜ; Maler von Rom, war Schüler von And. Procac- 
cini. Er wurde 1725 nach Spanien berufen. 
Ein Ippolito Sani von Lucca wird von Baldinucci als er- 
ster Meister des Pietro Bicchi genannt. 
83911103110, s. San Lucano. 
Sanmarchi , 
Diartino. 
San 
Sanmartino , 
Martino. 
San 
Sanmicheli , 
Blichel, 
Micheli. 
Sanndtnär, 
Jakob , 
Bapt. 
Scitz. 
Sannini, Simtinß, Maler zu Neapel, war Schüler von M. Stan- 
zioni. und nach Domenici ein tüchtiger Iiünstier. Er malte fiir 
verschiedene Iiirchen, meistens Altarblätter. Starb 1685. 
SHIIUUIO,  s. G. Sanuti. 
Sano, 
di 
Nlatteo, 
oder 
di 
Giovanni, 
oder G. 
da Siena. 
SBIIqUITICO, 1,11010, Bildhauer, Architekt und Medailleur von Par- 
ma, war Schüler von Cainillo Mariani und einer der tiichtigsten 
liiinstler, die in der ersten Hälfte des 17, Jahrhunderts thätig W11. 
ren. Er goss in Erz, arbeitete in Marmor, "bussirte Bildnisse in 
Wachs, und leistete auch als Architekt Bühmliehes, nur muss man 
den Charakter der Baukunst seiner Zeit in Betracht ziehen. E;- 
stand im Dienste des Pabstes Paul V., dessen Bildniss er in Stahl 
schnitt. Es kommt auf einigen Schaumiinzen vor, mit Bauwerken 
im llevers; 1608 mit der Abbildung der St. Peterskirche. Sanqui 
 rico starb 1650.  
SEIIICIUIPIGO, Alessandro, Decorationsmaler zu Mailand, einer der 
berühmtesten Künstler seines Faches, stammt aus einer alten und 
ausgezeichneten Familie von Bosco bei Alessandria, und nur un- 
 abweisbare Liebe zur Kunst zwang ihn, eine Bahn zu betreten, auf 
welcher ihm rauschender Beifall zu Theil wurde. Sanquirieo stu- 
dirte mit allem Eiter die Architektur, und zeichnete in Rum fast 
alle alten und neuen Werke der Baukunst: Dann besitzt er auch 
genaue Iienntniss des griechischen, romanischen. maurischen und 
gothischen Styls, so dass er, mit einer ausserurdentlich reichen 
Phantasie begabt, auf dem Theater 611a SCala seit Jahren durch 
einen immerwiihrenden Beichthuin neuer Schöpfungen gesteigerte 
Bewunderung errfegte. Er ist Meisterin der Perspektive und auch 
als Maler vorn feinsten Geschmacke im Stande, durch Farbe und 
Licht magische Effekte hervorzubrmgen. Jede seiner Decorationen 
hat neuen Zauber und reiche Mannigfaltigkeit der Erfindung. Es 
verging daher keine Oper oder ein anderes pomphaftes Schauspiel, 
in welchem Sanquirico neben den gefeierten Sängern und anderen 
Biihnenhelden nicht ebenfalls seinen 'I'riumph feierte. Es ist keine 
italienische Iiunslaltademie, welche den Sanquirico nicht unterihre 
Mitglieder zählt. Er ist auch Mitglied der kaiserlichen Akade- 
mie in Wien. 
Dieser Künstler fing 1818 an, ein "iVerIa herauszugeben, wel- 
ches die vorzüglichsten der von ihm verfertigten Tfheaterdecoratiu- 
ncn enthält, in Umrissen radirt, dann sehr sauber ausgetuscht und
        

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