Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1787205
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Sangiorgio , 
Abondio. 
Sanguinciti , 
Francesco. 
SQUgIÜTgIÜ, AbÜndlO g Bildhauer zu Mailand, einer der tüchtig- 
ßten jetzt lebenden Künstler Italiens. In den liirchen und Pallä- 
sten Mailands sind Werke von seincr Hand, unter anderen sehr 
ähnlivrhe Büsten. Zu seinen grössercn VVei-lmn gehören die Pferde 
am Friedensbogen (Arco della pnce) zu Mailand. Sangiorgio ist 
Mitglied der k. k. Akademie zu Wien. 
Sangiorglo, s. auch Giorgio. 
Sangiovanni , 
Giovanni 
Manozzi. 
San giovanni , 
auch 
Giovanni. 
Sangro, Bemond di, 
San Severo genannt. 
wird 
irgendwo 
der 
Neapnhtaxmische 
Prinz 
Süngrßniü, Jüsef; nerfnt Bermudez einebn florentinischen Bildhauer, 
der in Granada arbeltete, {wo er 1580 starb. Von ihm sind die 
Löwen an der Fronte der Chancilleria der Stadt. 
Sangster, 8-, Maler und Hupferstecher zu Lonclnn, ein jetzt leben- 
der Künstler, der zu den vorziiglichsten seines Faches gehöret. lir 
malt Genrebilcler, und ähnlichen Inhalts sind auch seine Blätter. 
Es finden sich deren in den englischen Almanachen, in den Jahr- 
gängen des Anniversary etc. Eines seiner neuesten und bedeutend- 
sten ist im zweiten Hefte von Finden's Bqyal Gallery uf British 
Art, wovon 1858 das erste Heft erschien, jedes mit drei Iiupfer- 
slichen, rny. fol. Das Blatt vun Sangster hat den Titel: 
Neapulitan Peasants going to the Festa of the Pie cli Grotta, 
nach T. Uwins. 
Sanguilan, JOSBPlQ BQPODI, jener Iiupferstecher, dessen Füssly 
nach [Vlalpö erwähnt, ist Giuseppe Baruni von San-Giuliano. 
Sanguinetti, FIZIUCGSCO, Bildhauer, geb. zu Carrara 1804, erhielt 
den ersten Unterricht in seiner Vaterstadt. und bezog 1818 zur 
weiteren Ausbildung die Akademie der Iiiinste in Berlin, wo er 
bald der Lieblingssehiiler des berühmten Rauch ward, indem kein 
anderer den Geist dieses Meisters in dessen Skizzen so erfasste 
und wiedergab, als Sauguinetti. Desshalb sandte ihn Rauch 182g 
nach München, um das Morlell zu der Statue des höchstseligen 
Königs lllaxiiiiilian auszuführen. Nachdem er sich dieses Auftrages 
zur vollen Zufriedenheit sovtihl seines Meisters als des regieren- 
den Iiönigs Ludwig von Bayern entlediget hatte, unternahm er 
eine [leise durch Italien, um durch dasStutliiim der Antike die 
letzte Reife zu erlangen, aber nach seiner Ruckhunlt war es ihm 
nicht lange mehr möglich in Bcrlmuzu bleiben, indem ihn die 
grossartigen liunstschöpfungen desdionigs Ludwig unwiderstehlich 
nach München zogen. Doch Sanguinetti erwarb sich auch in Miin- 
clien bald einen geacliteteh Namen, und geniesst somit seit ineli- 
reren Jahren eine ehrenvolle Selbstständigkeit. Zu Berlin arbeitete 
er irn Atelier des Professors Bauch, und lieferte einige Werke, die 
ein tiichtiges Talent verrielhen. Darunter erwähnen wir vornehm- 
lich einer Statue des Hylas in Maruror. Dann führte er auch meh- 
rere Büsten in Marmor aus, vrie jene des Generals Lestoelt, des 
Majors Scharnhorst u. a. Auch in München zeichnen sich seine 
Werke unter dem vielen Vortrelilichen, welches die Plastik daselbst 
bereits geliefert hat, aus. Von ihm sind die Statuen des Aristoteles
        

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