Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1787167
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Sandrart , 
Johann 
Jakob 
VOR. 
33) Sophoniszlhens Tod. M. Bauehmiiller inv. e: del. Sandrart f. 
gr. qu.  
84) Cleopatra in Mitte ihrer Frauen in Folge des Scblaxigen- 
hisses sätierbenö, wahrscheinlich nach Hauchmiiller. Sandrart 
ß, gr.  
Diese beiden Darstellungen, aus Lohenstein's Tragödien 
gezogen, werden anderwiirts dem Joachim von Sandrart bei- 
gelegt. 
85) Variae figurae monstrosae, 10 Blätter nach L. da Vinci, k]. tul. 
86) Deliciae artis picturae, 10 Blätter nach F. Verdier, fnl. 
87) Das Leichenbegängniss des Herzogs Moriz von Sachsen- 
Zciz, nach J. H. Gengenbach, qu. fol. 
88) Beschreibung und Vorstellung des Stuekschiessens in Nilrn- 
berg den 28. August 1671 gehalten. Mit 4 H. von J. San- 
clpart und G. Ch. Eimmart, gr. qu. fol. Selten. 
89) Die Genealogie des Herzogs Wilhelm von Sachsen-Weimar. 
Q0) Verschiedene Bliitter mit Ansichten von Kirchen und Altä- 
ren, Grotten, Fontainen, Friesen , Ornamenten. 
Sflntllfälft, JOlIQIIII Jakßb VOÜ; Maler und Hupferstecher, der iil. 
.tere Sohn des IObigen. wurde 1655 in Regensburg geboren , und 
von dem berühmten Joachim von Sandrart unterrichtet, bis er 
nach Italien sich begab, uni in Ruin und Venedig seine Ausbildung 
zu vollenden. In ersterer Stadt entwarf er zahlreiche Pläne, be- 
sonders von Gebäuden, Altiiren, Gärten u. s. w., die er nach sei- 
ner Rückkehr in Kupfer stach und in ganzen Folgen herausgab. 
Dann fertigte er auch im Vaterlande noch viele Zeichnungen, die 
von andern liiinstlcrn gestochen wurden. Ch. Engelbrecht stach 
nach ihm 56 Darstellungen aus Ovid's Verwandlungen, die 1698 
zu Nürnberg mit deutschem Text erschien, fol. Dann lieferte e: 
die Zeiclinuiren zur ersten XVeigeVsche-n Bildcrbibel und zu S. 
van Birherfs äontag- und. Iiirchenivzinilel. Ilechcriauer stach nach 
ihm das personificirte Deutschland, wie es aus der Hand der Mi- 
nerva das kleine Bild der Minerva emptiingt. Im Jahre 1698 starb 
dieser liiinstler in Nürnberg. 
Dann haben wir von diesem J. J. von Sandrart auch meh- 
rere eigenhändige Iiupferstiche, unter denen wir jene in Joachim 
von Snnclrarfs deutscher Akademie nur summarisch nennen. Dann 
schrieb er selbst eine Abhandlung über die Proportion des mensch- 
 liehen Körpers.  
1) Joachim Sandrart jun., _1VIeda_illon von zwei allegorischen 
 Figuren gehalten und mit lateinischer Inschrift, fol. 
2) Joachim de Sandrart sen., Medaillen von Genien gehalten, 
unten lVlinerva Jnit der Muse der Geschichte und andert 
Figuren , welche Alterthiimer sammeln. Für Sandrarfs Alia- 
deiuie gestochen, fol.    
5) Elisabetha Hcnriette, Prinzessin von Preussen, ein historii 
 sches, schön behandeltes Bildmss, nach A. le Clerc, ful. 
4) Iiaiser Ferdinand III. Üvill fül- 
5) S. J. von Danlielinann, nach demselben, fol.  
(i) Peter Lorch, und die Steine, welche in dessen Körper ge- 
funden wurden , fol. 
7) Kaiser Ferdinand in einer Kirche auf den Knieen , fol. 
3) St. Hieronymus mit dem Crueiiixe knieend, Cupie nach Ag 
Carracci, im 114. Jahre gefertiget, 1085, gr- fol-  
Q) St. Ilicronyinus in der Wüste, Copie nach A. Genocls. B. ltl
        

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