Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1786868
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Salvi; 
Antonio. 
Salvi , 
Niccolo. 
gaben derjenigen widerlegt, welche den liünstler im 16. Jahrhun- 
derte leben lassen. 
Mehrere Werke dieses Iiiinstlers sind auch im liupferstiche 
und in der Lithographie vorhanden, besonders das Brustbild der 
Madonna. 
Die mit aufgehobenen Händen narh dem Himmel blickende 
Madonna, halbe Figur, gestochen von P. Fuln, Mater dolorosa 
genannt. 
lVIater amabilis, niederbliclteud und betend, gcst. von Folv. 
Die lVIzulunna mit gefalteten Iliindi-n. halbe Figur, geiitzt von 
G. F. Schuiirlt. wahrscheinlich das Bild in Dresden. 
Das Brusthild der Madonna, roth [Nlnlstirt von J. K. Slierwin. 
Eine Madonna, kleines Blatt von J. Lante. 
Mater Amahilis, gcst. von Mancion. 
Matcr dulurusa, gest. von M. 'l'orres. 
Madonna mit dem Kinde (Maria and Child), von Bartnlnzzi 
fiir Boydell gestochen. Zwei andere Blätter, welche die Madonna 
mit dem Iiinde vorstellen, sind von lt. Earlom und B. Lowris ge- 
schabt, nach Originalen in England. 
Die Madonna mit dem Iiinde, aus der Gallerie Aguado, gest. 
von Bernardi.  
Die Madonna mit dem schlafenden Iiindc, nach dem Bilde in 
Dresden, von Ilantstiingel lithographirt. 
Die Madonna mit dem schlafenden liinde, Copie nach F. lieni, 
von P. Trasniondi unter dem Namen Le Silcnce gestochen. 
Die Madonna mit dem Kinde, gest. von Folo. mit dem Titel: 
Salns infirmorum. Eines ähnlichen Stiches haben wir im Artikel 
des Tarqilinio Salvi erwähnt. 
'Die Madonna mit dem Binde, Rosenkränze vertheilend, gest. 
von G. Balestra. 
Maria mit dem schlafenden Binde sitzend, halbe Figur, nach 
dem Bilde im Belvedere zu Wien gestochen von J. Steinmiillcr. 
Maria mit dem schlafenden Binde, und daneben Joseph, ua h 
dem Gemälde der Gallerie Czernin in Wien von Steinmiiller ge- 
stochen. J. Spiegl in Wien hat diese Darstellung geschabt. 
Eine Madonna. von J. Patron gestochen. 
Man legt dem Sassoferrato selbst ein Blatt bei, welches sehr 
flüchtig radixt, mit jenen des S. Cantarini einige Aehnlichkeit hat. 
Maria vom himmlischen Lichte umgeben, sitzend, hält da; 
schlafende Christuslsind in den Armen, halbe Figur, nach 
rechts gewendet. H. 5 Z. lt 11') BF- 3 Z- 1 L. 
Weigel werthet dieses Blatt auf 2 Till- 12 gr.  
Salvi; ANTONIO, Goldschmidt und Graveur von Florenz, einer der- 
jenigen liiinstler, die den priichligßn silbernen Altar in S. Gic- 
vanni zu Florenz. gefertiget kzattexnßln welchem von 1566  1477 
gearbeitet wurde. Ausser Salvi arbpltcten daran Bnrtulomeo Cenni, 
Andrea del Verrucchio, Antonio dl Jacopo del Pulajuulo etc. 
S31": NICCÜIÜ, Architekt, widmete sich anfangs in Rom den Wis- 
senschaften, sogar der Anatomie und der Arzneikunde, entschied 
aber zuletzt für die Baukunst, worin ihm Cannevari Anleitung gab- 
Sein erster Unterricht war zweckmässig, denn Cannevari liess ihn 
den Vitruvius studiren und die schönsten neuen Denkmäler zeich- 
nen, was seinen Sinn für grössere Reinheit und Einfachheit des 
Styls erschloss, was damals, in der Zeit der Geschmücklusiglacit.
        

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