Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1786840
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Snlvcstro , 
Snlvi , 
Giovanni 
Battista. 
Mit ihm soll das Geheimniss. in Porphyr zu arbeiten, erloschen 
seyn. Salveslrinl vollendete CurrzuWs grosse Statue des Moses m 
der Grutle des Vorhofcs am grusvsherzogliclxcn Pallaste zu Florenz. 
SGIVBSETO, NL, Musivarbeitcr, der um 1530 in Rom blühte. und he'- 
sonders durch seine eingulvgtvn Ax-bcitcn in Holt Huf hatte. Dann 
war er auch in der Slexnpelschncidelkulust erfahren, und hier veahf- 
scheinlich Lehrer des B. P. Galleuti, wie Bolzeuthal glaubt. 
SalVCÜl, FTÜUCCSCO lvlilTla, Maler VOÜ Florenz, war Schüler vgn 
A. I). Gabbiaxii, der ihn schon als Iiiml zum Mudelle nalnn, wenn 
dieser (jenien zu malen hatte. In den Kirchen zu Flgrenz und in 
Livorno sind Altarbilcler von ihm, in der Weise Gabbianfg, ge- 
malt. Starb 1708 im O7. Jahre.  
Folgendes Blatt radirte er nach G. Reni-  
Samson, den Fuss auf einen der Philister setzenrli, und den 
Iiinnbuelsen sehwmgexivl. An einem Steine liest man: Fran. IYL S. F. 
H. z; Z. t L., B125 Z. 11 L. 
Diese Darstellung ist auch von einem Ungenannten, aber im 
grösserxm Fuunnte radirt. BGYISClI legt dieses Blatt dem F. Torrc, 
Zani es dem G. M. lVlitelli bei. 
SQIVGLÜ, LUÖOVICO, Bildhauer zu Florenz, wurde von P. Tacca 
nnturricliiet. Er arbeitete in Stucco und in Marmor, restaurirte 
antike liildwcrlae, uml war zugleich auch Hriegsbaurueister, wie 
_ Baldimlcci bemerkt. Blülite um 16-10.   
erslen Hälfte 
undzu Nea- 
salVet-ti, P3010; Architekt von Verona, hatte in der 
des 18. Jahrhunderts grossen Ruf. Er baute in Rum 
Pcl mehrere Hliuscr und Palläislc. 
Saivi, rliilfqlllnlü, Maler von Sassoferrato, der Vater des Gio. Bat. 
Salvi, der vorzugsweise den Namen i] Sassofcrralo hatte. Seine 
Lchcnsvierliiiltnisse sind unbekannt, Lonzi sah aber in der Eremi- 
IIJHGPlRiFCilE zu Snssoferrnto noch ein iignrenreiclies Gemälde yon 
ihm, St. Maria del Hosurio vursteiiend, mit dem Namen des Wlei- 
sters und der Jahrzahl 15TS- Im Cataloge der päbstlichen Chalko- 
grnpliie wird eine von Fulo gestochene Nludoimai mit dem Iiingle 
diesem Iäirquinio beigelegt. Das Original" besass Leo XII. 
SZtlVi, Giovanni BQIUSHI, Maler, nach seinem Geburtsorte ge- 
wöhnlich il Sassuferratu genannt, wurde {C05 geboren, und von 
seinem Vater 'l"arquinio in den Anfangsgrnmlcii der Kunst unter- 
richtet, (ler (lemxiaeh ein hohes Alter erreicht haben muss, wenn 
er 1573 schon ein reifer Meister war, _w1e Lanzi bemerlit. Ander- 
wiirts heisst es wohl richtiger, dass sein erster Mcisger unbekannt 
sei,isichei' ist aber, dass er in Boni und rlainn in Neapel die Werke 
grusser Nleister studirt habe. Diess beweisen die Cupien nach Ba- 
fucl, Albani, G. Ileni, Baruccici u. A., deren sich noch zu Lanzi's 
Zeit im Besitze der Erben des Künstlers befanden; ferner clie zahl- 
reichen Nladonnen- und Juhnnneshililer seiner eigenen Erfindung, 
(lie im Geiste jener lVieister behandelt sind. Auch denÜurninichino 
nahm Salvi zum Vorbilde, welchen er sicher iu Neapel traf. Er 
selbst nennt in seinen hanclschriftlichexi Denlswürdiglieiten einen 
Domcnicn. der auf seine Ausbildung Einfluss gehabt hatte, {verun- 
ter wahrscheinlich Duniinichixio zu verstehen ist. Einige haben ge- 
ratlewcg den Doxninichixio als Meister Snssuferratrfs bezeichnet,
        

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