Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1786806
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Salucci „ 
Matteo. 
Salucci , 
Johann 
8) St. Adalbert, mit einem Globus, an welchem die Länder an 
 gedeutet sind, wo er das Evangelium predigte. Id.Id. 1761, 8. 
 9) St. Prncop, mit der Ansicht des Stiftes Sazawa. Id. ld. 1701, 8. 
10) Die heil. Lndmilla. Id. Id. 1761, 8. 
11) St. Veit, mit der Abbildung des Prager Doms. Id. Id. 1761, 8. 
12) St. Johann von Nepornucli, mit der Abbildung der Prager 
Brücke. Id. 1d. 1701, 8. 
15) St. Norbert, mit der Ansicht des Stiftes Strahow, wie es von 
den Feinden beschossen wird. Id. 1d. 1761, 8. 
14) Maria Hiilf, mit der 1791 am Sandthore zu Prag abgetrage- 
nen Iiirclie. Saltzer Fratres sculp. Pragae, 1761, 8. 
15) Das Marienbild von Sepekau in Böhmen. Saltzer sc. 
16) Mehrere andere Andachtsblätter, Vignetten e1c., grössten- 
theils von Ig. u. C. Saltzer. 
17) Das Grab Christi bei den unbeschuhten Augustinern in der 
Neustarlt Prag, weiches wegen der Anspielung auf einen 
feindlichen General verdeckt wurde. Ign. Sultzer sculps. Pra- 
gae, roy. fol. 
13) Abbildung von drei Urnen, die beim Dorfe Webotsehan bei 
Teplitz gefunden wurden. Joh. Nep. Saltzer sc., gr. fol. 
19) Les Environs de Prague, die Umgegend von Prag, von Joh. 
Nep. Saltzer gestochen, gr. fol. 
SEilUCCiI, Matten, Maler von Perugia, wurde um 1570 geboren, 
und wahrscheinlich in seiner Vaterstadt herangebildet. Hier findet 
man nach 'l'icozzi's Angabe mehrere sehätzbare Gemälde von ihm. 
Starb IÖZB-  
Salucci oder Saluzzi, Alcssandro Cav., Maler von Fhrenz, 
arbeitete in Rom, und hinterliess_ du mehrere Gemälde historischen 
Inhalts, die grossen Beifall fanden, besonders auch wegen der rei-- 
chen Baulichkeiten, womit er selbe schmückte. Starb 1658, wie Titi 
behaupteh 
In der Sammlung zu Leopoldsll-ron war noch 1782 (las Bild- 
niss eines Malers, Saluzzi de Tivoli genannt, vielleicht unser: 
Künstlers. 
SBIUCCI, 30118!!!) (16, Architekt; einer der vorziiglichsten jetzt le- 
benden Künstler seines Faches. Er vollendete seine Ausbildung in 
Italien, und hatte da schon in verschiedener Weise seinen Beruf 
zum Iiiinstler bewiesen, als er nach Deutschland sich begab, wo 
im Dienste des Königs von Württemberg sein Talent würdige Be- 
schäftigung fand. Vor seiner Abreise wurde nach seinem Plane das 
Souterrain der Ilauptlsirche von S. Antlrert zu lVIantua gebaut, und 
auch Pläne zu mehreren Privatgehäuilen hinterliess er. XVerke von 
grösserer Bedeutung sind in Stuttgart Ullltlnll? _der Nähe dieser 
Hauptstadt. Er baute die Grablsapelle der hunigiii Catharina von 
Wiirtemberg auf den Rothenbeig bei Stuttgart, das k. Lustschloss 
auf dem Rosenstein bei Caiistntt, und den Pavillon von Weil. Alle 
diese Bauten waren 1824 bereits vollendet, und der Iiünstler, frü- 
her k. Hofbaumeister, bekleidete jetzt di_e Stelle eines ersten Bau- 
meisters des Königs. In dem genannten Jahre wurden die Gemä- 
cher des Schlosses auf dem Rosenstein_ ausgeschmüclit, größten. 
theils nach den Zeichnungen und Entwurfen dieses Meisters. Dann 
fertigte er auch viele Pläne zu_ Pallästeu und Gebäuden in Stutt- 
gart, weLche alled als Werke eines klassisch gebildeten Künstlers 
zu betrac ten sin . 
        

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