Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784730
Iäugendas , 
Georg 
PhiliPP- 
17 
iliugendas inv. bezeichnet. Bartsch radirte 12 schöne Pferdestudien. 
Was seine Söhne nach ihm gestochen haben, folgt weiter unten in_ 
ihren Artikeln. 
Die Zeichnungen , nach welchen diese Blätter, und jene von 
Rugendas selbst radiylen oder geschabten Blätter gefertiget wur- 
den, sind überallhin zerstreut. Die grösste Anzahl besitzt jetzt 
wahrscheinlich G. A. Weigel in Leipzig, welcher sie in seiner Ach- 
renlese auf dem Felde der Kunst beschreibt. Sie sind häufig mit 
der Feder Umrissen und getuscht, mit Ruthstein und in schwarzer 
Kreide behandelt. YVeigel besitzt Oft Zeichnungen zu den in schwar- 
Zßl" Manier gestochenen Reitergefechten, Soldatenscenen, Jagden 
etc. Diese Cumposititmen sind mit Iluthstein umrissen. J. J. I-laid 
hat das Bildniss dieses Meisters gemalt, und in schwarzer Manier 
gestochen. Diese; Bildniss gehört zu den historischen. Anch C. 
Bugendas hat das Portrait seines Vaters in schwarzer Manier ge- 
stechen. 
Eigenhiindig radirte Blätter. 
I) Die Belagerung der Stadt Augsburg durch die französischen 
und bayerischen Truppen im Jahre 170-1, eine Folge von Ö 
reichen Coinpositionen, schön und geistreich radirte Haupt- 
blätter des Meisters, mit deutschen und französischen Un- 
tersckiriften. Philipp Rugendas Pictor del. et fec. Jer. Wolif 
excud. Aug. Vind. H. 9 Z., Br. 14 Z. 8 L. 
Sehr selten sind die Abdrücke vor der Nnmerirung und 
vor der Adresse. Eine andere Adresse, als jene des WoliT, 
deutet auf eine spätere Druclizeit. Pi. Weigel Wßrihel dielß 
Folge in Probedriicken ohne alle Schrift auf zehn Thlr. 
2) Folge von 7 Blättern mit Reitern im Galopp, in Teinpestefi 
Manier. Georg Philipp liugendas fec. Jer. WolFf exc. Aug. 
Vind. Am Stein, Wo die Inschrift ist, steht ein' Reiter mit 
der Tbbalaspfeife und ein anderer. kl. 4. 
Diese Folge ist sehr selten, besonders im alten Drucke 
vor der Adresse und vor den Numern. Solche lAbdriiclie 
sind bei Weigel auf-i Thlr. gewerthet; dann höchst seltene 
gezdriiclie vor der Adresse und ohne Numern auf sieben 
lialer. 
3) Folge von 6 Blättern mit Reitern in Landschaften, immer 
zweid und drei im Schritt. G. Phil. Bugendas inv et fec. 
qu.  
Die früheren Abdrücke, vor der Grabstichel Arbeit haben 
WQIWS, die späteren Riedingerk Adresse. Ganz selten sind 
 die Abdrücke ohne Namen des Künstlers. Diese sind nicht 
 mltflem Grabstichel übergangen. Berggold hat diese Folge 
coplrt. 
4) Capriccrcli Giorgio Filippo RugendasVFoIge von 6 Blät- 
ter", Keller, Bauern und Trainpferde enthaltend, 1698 111 
Rom rndirt, k]. (In.   
_ Selten sind die Abdrücke vor der Nro. 57, der Numß! 
0er Verlagsartikcl des liunsthäudlers WoliT. Bei Weigel 2 
 8 gr, 
5) Reiter in_ Landschaften, eine Folge von 6 Blättern mit dem 
Titel: Diversi pensieri fatto per Giorgio Filippo Rugäfldas 
PmPPPAug. Vind- 1699. Jeremias Wolff excudit cum privi- 
legio Sac. Caes. Majest. k]. qu. 4. '   
1m ersten Drucke fehlt die Adresse WollPs. Bei Weiße! 
1 Thlr. 12 gr.  
   
        

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