Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1786675
Salimbene , 
Ventura. 
211 
nach dem Gemälde in S. Quirico für die Ettrurla pltlrlce; von J. 
D. Herz S. Manetto, wie er von Cleinens IV. für die St. Annun- 
ziata Bestättigung erhält, und Falconieri, der auf Bitten seines 
Bruders und seiner Tochter Juliana die Kirche St. Annunzinta 
baut; vun TllOlHflSSlll die Anbetung der Hirten, die Ruhe auf der 
flucht, und die heil. Jungfrau vuin ewigen Vater gesegnet; von 
Callot eine (irableguiig; von F. Villamena zwei allegorische Figu- 
ren; von Durigny St. Carolus und St. Cihorius; von einen: Unge- 
nannten die hl. Jungfrau mit dem liinde in der Wiege: Efiigieni  
inteceor, 8., der lil. Hieronymus biissentl", halbe Figur, gr. 3., die 
Himmelfahrt Mariii nach einer Ynzichnung aus Basaifs Sammlung, 
gr. fol. ln Itlulinarfs Zeichnungswerk sind vier Blätter nach Sa- 
limbene: eine Schlacht, das Wunder eines Heiligen, der Besuch Ma- 
riens, ein kniccnder Ileilige. 
Salimbenc hat selbst einige Blätter radirt, und zwar in der 
Zeit seiner Vollen Stärke. Sie sind mit Sicherheit gezeichnet, aber 
manierirt, besonders in der Dralicrie. Die Linien führte er in gera- 
der Richtung, aber immerhin geistreich. ln Bezug auf Abstufung 
des Helldunkcls und auf Aussparung der Halbtiiuten beim Aetzexi 
sind diese Arbeiten sehr zu rühmen. Zuletzt bediente er sich des 
Grabsticliels, um die Schattenpartien zu übergehen und das Ganze 
in VVirkung zu setzen. Bartsch P. gr. XVlI. p. 19g E, beschreibt 
7 Blätter von ihm, und glaubt das Verzeichniss damit geschlossen. 
1) St. Joachim und Anna erblicken die heil. Jungfrau auf ei- 
ner Wolke im Himmel, mit welcher sie durch zivei Busen- 
zweige verbunden sind. Links unten im Rande: V. S. J. 
1590, rechts: St. F0. llo. (Statii formis Rouiae). H. 7 Z. 
Ö L. und 5 L. Rand, Br. 5 Z. 9 L. 
Bartsch beschreibt diesen Abdruck, und fügt bei. dass die 
späteren die Adresse von Giu. Orlandi haben- Wir haben 
von folgenden Abdriicken Hunde. 
I. In der lYlitte unten stehen nur die VVorte: venturn Sn- 
lennbimi. Dieser Abdruck wird im Cataluge der Summ- 
lung des Gouvernial-Sekretair J. P. Ceruni als erster 
bezeichnet. 
II. lWlit der Adresse von Statiua (St. F0.  wie von 
Bartsch beschrieben. 
llI. Mit der Jrihrzahl 1595 und verschiedener Nanienschilfre 
des Meisters, auch ohne Adresse. Einen solchen Ah- 
druck kennt B. Wcigel, liunstkntalog Nro. 7500. Er 
werthet das Blatt auf 1 Thl. 8 gr. ; 
IV. Mit Giuv. Orlandi's Adresse. 
2) Die Vermählung der hl. Jungfrau. St. Joseph steht links, 
lVlnria rechts und der Huhepriester legt ihre Hände in cin- 
auilcr. lni Grunde vor dein Tempel sind Figuren. Links 
unten im Bande steht: V. S. J. 1590, rechts: St. Fu. liu. U. 
7 Z. Ö L. und 4 L. Band , Br. 5 Z. 5 L. 
Es gibt eine gegenseitige Copie. 
5) Die Bestimmung der heil. Jungfrau. Sie sitzt mit auf der 
Brust gekreuzten Händen rechts auf einer Welke, und rich- 
tet die Augen auf Gott Vater, der links oben schwebt. Vor 
ihr kniet ein Engel in Anbetung. Rechts unten steht: Ven- 
tura S. senensis Inventur fecit 1590, und im Bande: '1'0lß 
pulcra ainica niea etc. St. F0. R0. H. 7 Z. 2 L. und 4 L- 
Band, Br. 5 Z. 6 L.  
4) Die Verkündigung des Engels an Maria, ersterer rechts auf 
einer Wolke knieend, gegenüber Maria vor dem Betschem- 
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