Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1786629
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Salas , 
Juan 
Salathä , 
Friedrich. 
erlaubten ihm die zahlreichen Aufträge nicht mehr, sich damit zu 
befassen. Im neuen Pallaste zu Madrid sind Basrelielis in Marmor 
von ihm, bei den Agonizantes einige Statuen, und in der Frauen- 
Capelle der Cathedrale del Pilar zu Saragossa Medaillons in weis- 
sem Marmor, wovon das grössere die Himmelfahrt Mariä vorstellt. 
Ueberdiess sind noch andere Bildwerke in der Calhedrale von ihm, 
wie die Statuen des grossen Chorcs etc. Auch in der Cathedrale 
de la Seu und in der Capuziner-Kirche zu Saragossa sind Statuen 
von Salas, so wie in der Carthause zu Las Fuentes und in S. Jean 
de la Penna, wo der marumrne Altar des Pantheons der Könige 
von Arragonien, die Medaillons in Stucco, die Bronze-Büste Carl 
III. seine Werke sind. Auf dem Altare der heiligen Thecla 
in der Cathedrale zu Tarragona sind drei 'Basreliel's in Marmor,- 
wovon das mittlere die Apotlieose der Heiligen vorstellt. Für die 
Stadt Reus fertigte er eine Statue, welche diese Stadt allegorisch 
darstellt. Näher beschrieben sind diese Werke bei Bermudez. Im 
Jahre 1788 starb der Künstler. 
83138, Juan (18, ein berühmter Bildsticlier von Granada, der um 
die Mitte des 16. Jahrhunderts arbeitete. Beriuudez bringt einen 
Auszug aus dem Testamente des grossen Diego de Silöe von 150,3, 
in welchem des Künstlers, seiner Tochter und seiner Frau gedacht 
wird. Auch Fiorillo nennt diesen Bordador de imagineria. 
Salathä, FrledflCll, Landschaftsnialer und Iiupferstecher, geboren 
zu Biningen unweit Basel, erhielt in letzterei Stailt seinen ersten 
Unterricht, und nachdem er bereits durch eitriges Studium nach der N3. 
tur nicht unbedeutende Uebung SIChVEFWOISbRäD hatte, begab er sich 
131g nach Italien. Er hielt sich einige Leit in Rom auf, malte 
auch einige Ansichten aus der Umgegend der Stadt, und hatte bei 
dieser Gelegenheit das Unglucli, von Räubern entführt zu wer- 
den, denen er aber bald wieder entkam. Iiis Vaterland zurückge- 
kehrt, malte er 1821 eine Folge von höchst anziehenden Gebirgg- 
ansichten, besonders aus den tieferen, am St. Gotthard sich hin- 
ziehenden Thälern, die in Hinsicht iiuffßVahl der Standpunkte und 
Gediegenheit der Ausführung als einzig in ihrer Art angesehen 
wurden. Dennoch blieb Salathe nicht ausschliesslich bei der Ma 
lerei in Oel, sondern befasste sich noch mehr mit dem Kupfersti. 
ehe, besonders mit der Aquatinta-Manier. Er lieferte hin-in 
schon eine bedeutende Anzahl von Blättern, worunter wir folgende 
erwähnen. Mehrere gehören zu Folgen von Ansichten aus der 
Schweiz. 
1) Combat de Navarin, nach Gilbert, in Aquatinta gestochen 
von Bougeau und Salathä, qu. roy. fol.  
2) Ansicht von Havre, nach Luttringhausen, gn qm foL 
5) Panorama von Algier, nach Moral Fatio, 1835 für eine Folve 
von Panoramen, die von 1851 an zu Paris in Aquatinta grä- 
stochen erschien, schmal qu. ruy. fol. 
4) Ifpnorama von Venedig, nach Wild in Aquatinta gestochen 
tur die obige Folge, qu. roy. fol. ' 
5) Pangrama von Rolandseck, Nopnenwerth und dem Sieben- 
 fgäch Bambgrgers Zeichnung. Frankfurt, schmal 
6) Panorama von Berlin. vom k. Schlosse aus auf an m 
gezefchneä von Loexllot, und in Aquatinta  
qu. unp. fol.
        

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