Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784704
Begeudas , 
G eor-g 
Philipp. 
hunderte, dessen Arbeite): grosse Tüchtigkeit verrathen. Er arbei- 
tete schon vur 1810 mit Beifall im Fache der Ornameutik und Ar- 
chitektur. Er stach l'iix' Ülazuiß Huins rle Pompei. Paris 1322, und 
für mehrere andere literarische Werke. Dann haben wir von ihm; 
25 Ansichten der interessantesten 'l'hore und Mauern von Boni, 
mit einer kurzen Beschreibung des Professors Nibby, gr. 4. 
BUSCMIQS, Georg  Schlachtenrnaler , Schild genannt, 
geh. zu Augsburg 1ÖÖÖ. gest. daselbst 17-13. Als der Suliii eines gg- 
schickten Ulirniachers sollte er das Handwerk seines Vaters erler- 
nen, der ihm aber. nachdein er das schluinineriiiile Talent erlsannt 
hatte, eirieirNIeistei- iin Zeichnen und Iiupferstechcn gab. Allein 
durch ein Fistelnbel an der rechten Hand gehemmt, entschloss er 
sich bald, den Grabstichel ganz iriit dem leichtern Pinsel zu vor- 
tauschen, änd Vfjytllngäiß sich augfunxt Jahre in dieSchule des ge. 
sciicitexi istnrieiinia ers sais isc es zu Augsburrr. Hier am- 
flaruinte der nie erliiscfiende Genius;_ er leitete des jiingen Elevcn 
liriegsverwiiniltes Gemuth und entschied ihn zum Schlachtenmalep, 
Buuligfrriiiguiiiik. und LülllblißitS bChlwtt-ltlüd Jagdgeniälrle, des berühm- 
tes urentiners einpcsta ieste er e wusste sich Fisches väiter. 
liehe Liebe bald zn verschaffen, uin sie Rugendas vorzulegen, der 
mit uncrinürletem Eifer cnpirte, und selbst Nächte durch zeichnete, 
Bald aber glaubte sich der iunge hiinstler vun einer glänzenden 
Bahn des Erwerbves und des _Ruhines unwiderruflich zuriicltgeschleu- 
dert; denn der (instand seiner Hand veilachlimmerte sich in dem 
Maasse. dass sie ihin selbst den leichten Pinseidienst versagte. Jetzt 
zwang Rubendas seine Linlie zu derselben Uebnng, und bald ge. 
lingt es seinem eisernen Willen und seiner niuhevollen Anstren- 
gungk den bittere: lVcrlnst iinlllsoinlinen zu erseltzenl. Nun fühlte 
er sie in seinem isierigen weise eengt, nnc er angte endlich 
mit Miihe die Erlaubniss seiner Eltern zu reisen. Nach zweiTilii-i- 
gern Aufenthalte in YVien, _vi0 er sich die Preundschaft des hu. 
pferstechers (tilndlsteinscänteiderskl Hiifuiann erwarb, hatte er das 
unerwartete iucs (en w: raue seiner rechten Hand wieder zu 
erlangen: die, nachdem sich ein Knochen abgestussen hatte. von 
selbstxlieilte: iletzt lgunntei er dler Sehlnsurhlt, das Land der Iiiinst 
zu seien, nic it nie ir wi erste ien. in Ja ire 1692 kam er in Ve. 
nedig  wo er an _deni heriihuiteri Histurieninaler Molinaro einen 
ZIDClEPIBkISCQIES Ilädlallilec, Lrhrtkugii: Rath fand. Hier verfertigti: 
er nie rere 'einä e ur einige u i e. ln Rum studirte er mit dem 
grössten Eifer nach den Werken der berühmten Meister, machte 
sich bald bemerklich, konnte aber, dem allgemeinen Schicksale der 
Bessern genniss, dein Neide nnrl der Verfolrrun_ der Künstler- 
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liäentnicht entgehen und ihr nicht anders begegnen, als dass ci- 
 sich _in diese Gesellschaft aufnehmen liesls. lYlan gab ihm darin als 
Y N   
 liataillenmaler den biamen achild. In Rum vernahm hugendas den 
fud seines Vaters, und nun musste er dem Rufe seiner trostlosen 
Muttei- f-(ilgen. Seine AnkunftinAugsburg im Jahre 1695 wurde durch 
den ehrenvullsten Empfang seiner alten Freunde und Gönner hc. 
zeichnet, lllrclfl teinfi-htrnhen Zulrunft entgegen sehend, entllmljluss 
er sicrnae zwei _a ren sein_Gluck durch die Ehe zu begründen. 
yieltaltige liraulslieiien und die Vermehrung seiner Familie n-übien 
mdess bald die hausliehe Lage des wackern Mannes; er gerieth in 
Durftigkeit, und in Felge derselben benutzten Liebhaber und Ge- 
maldesaininler das_Ungluck, fur niedrige Preise seine Gemälde zu 
ärpreäent; {Uhmlseine äagiel zu viärbessefrnä nahm er 169g abermals 
 en ra sie e zur am, nn ver ertigte in schwarzer Kunst 
grosae Siucke mit lteitergefechten, Jagden und Schlachten, die man
        

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