Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1785937
Sachsbn, 
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waren, z. B. sein eigenes Bildniss, wie er im Schligten Fährt, jenes 
von Christian IV. von Dänemark, in der churfürstliclnen. Capene- 
Starb 1011.  z 
Sachsen, Churfürst Johann Georg, I. von, WM, ebenfaus 
zu den Iiunstclrechslern gezählt, wie August von Sachsen. In der 
liunstkammer zu Wnen soll ein elfenbeinerner Pokal von ihm seyn, 
der auf einem Elephanten steht. Starb 1656 im 72. Jahre. 
Sachsen, Churfürstin Maria Antonia Walpurgis fvon, 
geborne Prinzessin vun Bayern, malte in Miniatur, _Marcenay 
und J. Canale stachen das von ihr selbst gemaltes Bildniss in 
Iiupfer.    
Im Magazin der sächsischen Geschichte finden sich Notizen 
über die Iiunstbcstrebungen der genannten Fürsten.     
saCllSeng Herzog Vvllllßlm VOR; arbeiletb mlehrere Sachen in 
Elfenbein. die in derliunstkamxner zu Weimar aufbewahrt wer- 
den, als Bechexd Krüge; Büchsen. Das Dodecagenum und de: 
Globus Cylindriacus sollen grosse Kunststücke seyn. Schröter! 
Journal VI. 405-   
ln diesem Journale, wird auch der Herzog Johann Ernst von 
Sachsen-Eisenach als künstlicher Bildhauer "und Baumeister ge- 
rühmtl Starb 1653-  
Sachsen - Eisenach, 
Artikel. 
Job. 
Ernst 
V03: 
den vorhergehenden 
Sachsen-Gotha, Herzog Friedrich I. von, fertigte den Plan 
zu seinem Schlosse Friedrichswerth, desserrßau 1'077 der Baumei- 
ster Jerem. Tüttleb leitete. In" BuclolphYs Gotha diplomatica ist 
dieses Lustschloss abgebildet. Starb 1091.  
Sachsen -Meiningen , Prinzessin Elisabetha Ernestina 
AIHIOHIB VOII, war als Sticlserin berühmt. Sie stickte die schönsten 
'l'apeten mit biblischen Historien._ Sie wurde 1715 Abtissin zu 
Gandersheim. J. G. Wolfgang stach 1750 ihr Bildniss. M. Rösler 
gab es im kleineren Formate.    
Sachsen-Taschen, Herzog Albert Casmnr von, ein grgsgcr 
Iiunstfreund, der Sohn des Königs August Il; von Polen, führte 
von 1766 an diesen Titel, da ihmrclurch seine Vermählung mit 
der Erzherzogin Maria Christina von Oesterreieh das Fiirslenthum 
Teschen im öster. Schlesien zu Theil wurde. Herzog Albert ver- 
waltete mit seiner Gemahlin die österreichischen Niederlandeycorn- 
mandirte im Iiriege mit Frankreich 1792 das Belagerungshreer von 
Lille, verliess aber im folgenden Jahre seines hohen Al-lers wegen 
"die Armee, und lebte von dieser Zeit an am Hofe zu Wien. 'Hier 
liess er seiner Gemahlin von Canova ein prächtiges Denkmal er- 
richten, und gab selbst die Idee dazu an. Ihm verdankt auch diß 
Vorstadt Maria Hilf eine prächtige Wasserleitung; und inßseinem 
Pallaste war die berühmte Sammlung von Kupferstiehen, Gemälden 
und Handzeichnungen. welche durch Fideicommiss an den Erl- 
herzog Carl iiberging. Herzog Albert war selbst Zeichner. Schmu- 
tzer stach nach seiner Zeichnun den Ulysses, wie er den Sohn der 
Andromache entführt; C. F. äoetius  
und C. F. Holzmann das Bildniss des Oberstlieutenant Prm"
        

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