Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1785852
Sablukoß, 
Iwan, 
Sacchetti , 
Lorenzo. 
1.29 
oben: 1524, in der Mitte unten: P. Sablon f. 1602. H. HÖ 
millirn. Br. 75 minim- 
3) Der gute Samariter, sehr kleines-Blatt, im Cabinet Paignon 
Dijonval citirt.   
4) Das Bildniss von Babelais. Buste_ m ä Ansicht. Um das 
Meclaillux] steht: Franc. Rabeleslus. Unten: Sum Petv- 
lantis Plane Cachino. Pers. P. Sahlun f. Durchmesser 41 
xnillim. 
Sablulioff, Iwafl, Maler zu St. Petersburg, war einer der ersten 
Schüler der neuen Akademie daselbst, und 1767 bereits Mit- 
glied derselben. Er malte Hislorien und Bildnisse. 
Bernoulli IV. 130. nennt einen Johann Sabluskov, der wahr- 
scheinlich mit Sablukolf Eine Person ist. 
SGbOICWSRY, Maler. bildete sich auf der Akademie der Iiiinste in 
St. Petersburg, und begab sich dann zur weiteren Ausbildung nach 
Italien. Ixu Jahre 185? copirte er zu Venedig die berühmte Him- 
melfahrt Mariens von Titian, welche in der Akademie aufbewahrt 
wird, drei Palmen hoch in Aquarell, und nach Vollendung dieser 
Arbeit begab er sich nach Rom, wo nach 1858 seine, 'I'hätigkeit 
beginnt. 
Sacca, FIIIPPO, ein Künstler von Cremona, erwarb sich im 15. 
Jahrhunderte durch eingelegte Arbeiten (tarsia) Buf. Der anonyme 
Reisende des Cav. Morelli nennt in S. Pletro zu Cremona solche 
Arbeiten von ihm. 
Sacchetti, Marcello, Maler, geb. zu Rom 1586, S0" in Neapel 
den Ruf eines tüchtigen Künstlers gegründet haben. Seiner wird 
in den Memoiren des Cardinal Reiz erwähnt. 
Bellori spricht von einem Maler Sacchelti, der in Turin ar- 
beitete. Nach diesem hat C. Alet gestochen, und somit gehört er 
wahrscheinlich dem 17. Jahrhunderte an. 
Sacchetti, LOPCUZO, Decorationsmaler, wurde 1759 zu Padua ge- 
boren, und zeigte schon in früher Zeit besondere Neigung für die 
Theatermalerei, deren er sich unter Dom. Fasseti widmete. Auch 
im Fresco versuchte er SlCll nicht ohne Glück. Im Jahre 1794 
malte er für" den berühmten Tänzer Salvatore Vigano zu Venedig 
die Decorationen, die bei seinen Balleten gebraucht wurden, und 
ward dadurch als einer der bedeutendsten Theatermaler Italiens 
bekannt. In demselben Jahre kam Saccheti mit Vigano nach Wien, 
wo seine Leistungen solchen Beifall erregten , dass er als Decora- 
teur der kaiserlichen Hoftheater angestellt wurde, eine Stelle, die 
er bis 1810 bekleidete. [in Jahre 1814 wurde Lorenzo nach Briinn 
berufen, um daselbst den Redoutensanl und die an denselben stos- 
senden Gemächer zu malen, wobei ihm sein Sohn Anton thätige 
Hülle leistete. Sacchetti malte zahlreiche Decorotinnen, wodurch 
er sich den Ruf eines der ausgezeichnetsten liünstler seines Faches 
erwarb. Auch mehrere nrchitelstunische Bilder in Oel finden sich 
von ihm, die nicht weniger glaschätzt wurden. Einige sind als 
Skizzen zu seinen Decoraliunen zu betrachten. Eines der letzteren 
Bilder dieser Art ist der Brand von 'l'roja, welches er 1828 mßltß 
Damals war der Iiiinstler schon mehrere Jahre Professor an der 
Akademie der schönen liiinste zu Venedig. 
Dann gab Sacehetti auch ein lithpgraphirtes Werk heraus: Weh 
NaglerÄsKünstler-Lear. Bd. XIV. 9
        

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