Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1785825
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Sabatier, 
Etienne.  Sabatini 
odar Sabbatino, 
schafllichen Darstellung. In Oel malte dieser [Künstler wenig, da 
er den grössten Theil seiner Zeitauf die Lithuvraphie verwendete. 
Seine Steinzeiehxxungen sind sehr zahlreich und, vortrefllich in ih- 
rer Art. Darunter nennen wir folgende: 
Zwölf Blätter für das Werk: 
I) La Seine, clepuis sa suuree jusqu" ä la mer. 
2) Die Zeichnungen fiir die Voyagc pittoresque et romantique 
dans Yancienne France, P3P Nüfliel". Taylor et de Cailleux (An- 
sichten aus der Pieardie).  
 3) Jene für die Antiquitds de l'Alsaee. 
4) Die Blätter in der Galerie lithugraphiee du due d'Orleans. 
Solche in folgenden WVerken: 
5)" Itinöraire pittoresque du fleuve Hudson. 
(j) Voyage autour du xnunde de la fregatte de Thetis. 
7) Les lettres sur l'Orient. 
3) Voyage pittoresque en Bresil, par L. Rugendas. 
Q) Souvenirs de Grenade etde l'Alhaxubra,par Giraulcl de Prangy, 
von 1857 an. 
10) Duuze vues de Aix-les-Bains (Savoie) et ses environs, lith. 
von Ulrich, Duppressoir, Sabatier etc. Paris 1855. roy. 4. 
11) Voyage pittoresque claus le Granrl-Duchö de Baden, par le 
Baron de Montemart, 4 Hefte mit 24 Lilh. von Sabatier u. a. 
Paris 1836, gr. 4.  
12) Lilhopanetugraphie. 12 Blätter von V. Adam etc. und Sa- 
batier. Premiere annee 1832. 4. 
13) Blätter in verschiedenen Albums. 
Etienne; Maler zu Paris, 
Genrebilder, deren man seit 
Sabatier , 
Er malt 
ein jetzt lebender Iiünlstler. 
1328 auf den Salons sah. 
Sabatißr, Jean, Maler zu Paris, ein dem 
Künstler, malt Bildnisse und Genrestüclse. 
obigen 
gleichzeitiger 
Sabatini oder Sabbatino , Andrea, ist bekannte. unter dem 
Namen Andrea da Salerno, weil er um 1480 in dieser Stadt 
geboren wurde. Den ersten Unterricht" ertheilte ihm R. E. Tesaiiro, 
als er aber Periiginnfs Himmelfahrt der Maria im Dome zu Nea- 
pel gesehen hatte, fasste er den Entschluss sich bei diesem Meister 
als Schüler zu melden; allein auf dem Wege nach Perugia hörte 
er von den lieblichen Schöpfungen BafaePs und somit eilte er nach 
Rum.  
Grossi (Le belle arti Il. 75) will in allen Theilen seiner 
Werke einen Gilnstling jenes grusseil IYIGISICFS erkennen. Fast 
sieben Jahre blieb er in lioin, und Raine] verwendet ihn da iin 
Vatican und in der Kirche alla Pace, Yffo sich die berühmten Si- 
byllen befinden. Durch so nahe Berührung mit diesem Meister 
musste er vieles von der Weise desselben annehmen. Er strebte 
nach Reinheit der Zeichnung, wusste seinen Figuren treffenden 
Ausdruck zu ertheilen, und die Stellung diesem gemäss zu geben. 
Seine Formen sind gewählt. dm hupfe anmnthig, und alle seine 
Werke prangen in den schönsten Farben. Als Culorist verdient 
er eine hohe Stelle und auch in zarter Vollendung liess er es nicht 
fehlen. Nur in Stärke der Schatten und in Iiraft der Muskeln 
machte er sich häufig einer Ueberti-eibung schuldig. Im Jahre 
1515 bßgqb er Sißbjßn Iloin nach Neapel, wo er zahlreiche Auf- 
träge erhielt und viele Schuler bildete. Unter letzteren ist Fran- 
cesco Saiitafede einer der bedeutendsten.
        

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