Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1785741
H8 
Bysbraeck, 
Gerrit. 
Bysbra eck , 
ßlichael. 
Weise desselben, aber mit geringerem 
finden sich von ihm. Starb zu London 
Erfolge. 
1748- 
Auch 
Stillleben 
Hysbraeck, Gerrit, der Bruder des Obigen, 
Wild und Landschaften , nicht ohne Beifall. 
unbekannt. 
malte Fische, todtes 
Sein Todcsjahr ist 
Bysbracck, Ludwig, Maler. blühte um die Mitte des 18. Jahrhun- 
derts. Er malte historische Darstellungen, die ihre Lgbfedncf ge. 
fanden haben sollen. 
Byßbfileßk, Michael! Blldhüllßläitvllfflßi 1694 zu Antwerpen gebo- 
ren, und von Seillänä Vater Peter i_n der Eeicliieiihunst unterrichtet. 
Sein Meisterist un e sarint, gewiss ist es a er ass Bvshraeck schon 
 1720 in London, wo eigentlich sein VYirhungÄII-reis Zll-StlClIGn ist, als 
Modclleur Beifalluerntltete. Er modellirte damals viele kleine Figuren, 
und dann auch husten, worunter iene des lierzogs von lNottinghaiii 
solchen Beifall fand, dass von nun an sein Glucli begründet war. 
Anfangs fertigteer einige urabmonumente, dann bediente sich 
(iipps seiner traut: bei der Austulirung vonnPriorhs Monument, 
an welchem einige Standbilder von ihin herruhreii. und als der 
Iiiinstlcr dann eine eigene Werkstätte errichtete, waren es wie- 
der nur meistens Mausoleen, an welchen er seine Iiunst oft der Ei- 
tellseit und dem Ungeschmaclt der Besteller Preis geben musste. In der 
Westminster-Abtei sind mehrere solcher Denkmäler von ihin aus- 
geführt, unter welchen jenes des Generals Wade für das beste er- 
ltliirtnrrurde, obgleich es trist ebenso geschniaclt- und styllns ist, 
als dieMonnmentejon Isaac lNewton und ClGSNLICPZUgS von Mari- 
liorough zu Blenheim. Diese Nlausoleen gehoren aber ebenfalls 
zu den Iiauptiverlien des liunstlers, sowie das Denkmal des Bi- 
schofs Houg U1 der Hauptkirche zu Worcester, welches Dallaway 
neben der. bronzenen Reiterstatue des liotiigsuVVillieliii III. die 
1755 in Bristol aufgestellt wurde, als tWIeisterstuck des "Künstlers 
bezeichnet, so wie letztere noch obendrein als die beste Bildsäulc 
Englands. Ilysbraecls fertiete auch die Statue der ltiiinigin Anna 
in Marmor, die jetzt im Pailaste zu Blenheiin aufbewahrt ivird, als 
Meisterstiick in Behandlung der Stoffe und der Edelsteine des rei- 
chen Anzuges. Der Statue Georg II. iin Hofe des Hospitals zu 
Greenwich gedenkt eriiicht. Als Meisterwerke werden aber auch noch 
vier andere Statuen geriihiiit, die er_ ausfiihrte, um vor seinen Ne- 
benbuhlern Schoemarelter und Bouhillac sein .Ansehen zu liehatip- 
tcn. Diese beiden Iinnstler hatten seinen Itut als erster Bildhauer 
Englands etwas wanckencl gemacht, und somit wollte er durch die 
Statuen des Palladin, Inigo Jones lllNllFlallllllghOiS, sowie durch da; 
Compositum einer Bildsäule des "Herhules seine Sllpßflüfllält lauiid 
geben. Bei letzterer musste naänllclg der farnesisclie llerliules 
den Kopf zum Modell geben. le FIISI ein Fiihrniann, Len- 
den und Beine der Maler Ellis. der Boxer Broughtun die gewal- 
tigen Arme, und iiberdiess ivurtätt noch andere Athleten des Box- 
gymnasiums zu Raum gegogen: ieser farnesische Boxer fand auch 
wirklich ausserurdenllichen ßßlfßll , Wegen des gewaltigen Lebens, 
welches ihn durchdrang. Dieses aber 5chpqitet nur momentan über 
die Bühne. Rysbraech verfiel iedoeh häufig ins Uebertriehene, da 
seine Helden imponiren sollten. Indessen war er auch für Bein- 
heit und Ebenmass der weiblichen Form nicht unemptiinglich, doch 
gelang ihm a_b'er immerhin noch mehr der Ausdruck männlicher 
ltratt, nichtummer Gi-azieynd Feinheit in Stellung und Gebi-irde. 
hr machte in England grosses Aufsehen, allein er war nicht im
        

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