Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rubens, A. - Santi, Rafael
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784434
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1785623
106 
Buyter, 
Nicaise 
Simon 
Louis 
Ben-ken- 
Pronk und Martinas 
sichten bekannt sei, die er nachC. 
boom radirt und gestochen hat. 
Buyter, Nißaise de , Hupferstecher, soll nach Basan 1646 in Hol- 
land geboren worden seyn, was wohl möglich ist, da seine Thä- 
tigkeit um 1633 füllt. Folgende glänzend gestochene Blätter wer- 
den ihm zugeschriebenr 
1) Callistu im Bade, im Vorgruncie ruhende Nymphen, nach C. 
Cornelis. N. de Buyter SC- 1688- gr- qu. fol. 
Von diesem Biatte gibt es fahr seliiene Abdrücke ohne Adresse 
des G. Valk, doch auch die Abdrucke mit dm- Adresse sind 
selten.  
2) Ein Kindertanz. Die Frau schlägt den 'I'riangel, nach Lai- 
resse, qu. fol. 
Buyter, Jan dB, Maler zu Amsterdam, arbeitete in der ersten 
 Häfte des 19. Jahrhunderts. Er malle Genrestüclse, Portraite und 
andere Bilder, die auf den Iiunstausstellungen seines Vaterlandes 
mit Beifall gesehen wurden. Blühte um 1326.  
Ruyven, Peter Van, Maler, von Houbraelcen irrig Beuven ge- 
nannt, wurde 1651 zu" Delft geboren, und von J. Jordaens in der 
Malerei unterrichtet. Dieser Buyven erwarb sich durch seine hi- 
 slorischen Darstellungen Ruf, da sie in Composition und Färbung 
das Auge gewannen. Im lsgl. Schlusse zu Loo sind mehrere De- 
ckeustücke von seiner Hand gemalt, von Descamps gerühmte Bil. 
 der. Auch einen beim Einzuge Wilhelm III. gemalten 'l'riumph- 
bogen fand man besonderer Erwähnung werth. uyven starb 1716. 
Diese Lebeusgrenzen werden in Van Eynden's vaclerl. Schilder- 
lsunst I. H7. nach der Aufschrift eines Bildnisses des Künstlers be- 
stimmt. Houhraclsen und Weyerrnan lassen ihn um ein Jahr frü- 
 her geboren werden und um zwei Jahre später sterben. 
Buzzulone , 
s. Rozzulone. 
By, Slmüll LOUIS du, Architekt zu Cassel. stammte aus einer ur- 
sprünglich französischen Familie, die gleiche Künstler zählte. Schon 
iein Grossvater und Vater waren in assel bei der Verschönerung 
der Stadt thätig. S. L. du Ruy, oder Dury, bildete sich in Rom 
 zum Künstler und machte da eifrige Studien nach den Ueberre- 
sten der alten römischen Baudenkmäler, die ihm einmal für das 
 Höchste galten, und als das einzige Mittel zur Rettung der Bau- 
knnst aus dem französischen Unwesen, von dessen Einfluss er sich 
aber leider selbst nicht ganz freimachen konnte. Seine Bemiihun- 
gen waren aber wenigstens für Gasse] nicht ganz fruchtlos, da er an 
Friedrich" einen Fürsten fand, der sein Streben nicht misskannte. 
Dieses beweisen die Gebäude, welche er nach seiner Rückkehr in 
Casscl ausführte. 
Sein Werk ist das Museum Friedericianum, welches von 1769 _ 
1779 gebaut wurde. Es ist dies emes der prächtigsten Gebäude da- 
maliger Zeit, mit einem Portleus _1n Mitte der 290 F. breiten Fa- 
gade in joniseher Ordnung, mit einem italienischen Dache und ei- 
ner Gallerie herum. Das Vestibulum bildet einen mit dorischen 
Säulen geschmückten Saal mit drei Bogenöffnungen, durch welche 
man die schöne Hauptreppe sieht. Dann baute du By von 1770-..- 1774 
auch die katholische Kirche, ebenfalls ein GebäudejoniachenStyls, so
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.