Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1779104
Beynolds , 
Joshtia. 
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malte sie für Macklin uin 500 Pf. St., und dieser iiberliess das Bild 
dem Lord für 700 Guineeii. Macklin besass auch das Bild der 
Aehrenleseriiinen und bezahlte 500 Pf. St. dafiir. 
Die folgenden Werke gehören jedenfalls "zu seinen besten,  
doch nicht von allen können wir den Besitzer angeben. Wir 
nennen auch vorzügliche Meister, welche solche gestochen haben, 
verweisen aber im Allgemeinen auf folgenden Catalog: A descrip- 
tire eatalogue of all the prints and ingrairings of Sir J. Regiiolds. 
London 1825. 
Bildnisse.  
Vor allen nennen wir die eigenen Bildnisse des Künstlers. Ein 
solches mit der Brille ist in der Privatsaiiimliing König George's lV. 
Es ist sehr lebendig aufgefasst und besonders {leissig modellirt, 
aber in den Schatten grauer, in den Idclitern kälter, als man sonst 
bei Reyuolds zu sehen gewohnt ist. Waagen, KUIISUVCTlRG 11. 185. 
Ein zweites Bildniss ist in der Sammlung in Dulwiclicollege, eben- 
falls mit der Brille, nach Waagen (l. c. 196) vorzüglicher und liriill 
tiger in der Färbung, als obiges Bild. Ein drittes ist in der 'l'ri- 
bune zu Florenz. V. Greeii, C. Towiiley und J. VVatsnn haben 
sein Bildniss geschabt. J.l'i. Sclierwin es gestochen, J. Callyer und 
Th- Holtonay stachen sein Bildniss im Kleinen. Faeius stach das 
von G. Stuart gemalte Bildniss dieses Künstlers. Auch in dein 
Werke: The fine arts of the english school ist sein Bilclniss ge- 
storben, wie vor der Gesamnitausgabe seiner literarischen Werke. 
Sehr zahlreich sind seine andern Bildnisse, da er fast die ganze 
noble und merkwürdige englische Welt gemalt hat. Die zunächst 
unten folgenden Portraite werden von Dr. Waagen beurtheilt, viele 
von den sich anreihenden Bildnissen dürften aber theils verschol- 
len, theils verdorben seyn. 
In der Nationalgallerie zu London ist 'enes des LordsHcath- 
field, des ruhinwiirtligeii Vertheitligers von CiJibraltar, in Deutsch- 
land unter dein Namen des Lord Elliot bekannt. VVaagen (Kunst- 
werke etc. I. 252) sagt, das Ehrenfeste, Tiichtige des Charakters 
sei darin trelllich aufgefasst, die Zeichnung fein, die Ausführung 
breit, aber fleissig, die Färbung warin und kräftig, wenn schon iniii- 
der durchsichtig als iii manchen andern Bildern dieses Meisters; 
der Hintergrund , worin (ltllilile Praiichwvolken die Wirkung der 
Artillerie andeuten hbilcle niit der unerschiitterlichen Ruhe, Womit; 
der Held die Schlüssel von Gibraltar hält, einen iiasseriden Gegen- 
satz, und bringe zugleich die Figur sehr gut vom Grunde los; 
lii der genannten Gallerie ist auch das unter dem Namen des ver- 
bannteii Lords bekannte Bildniss, ein Iiopf von glühender Fär- 
bung, aber etwas leer in den Formen. Dieses geriihmte Werk 
schenkte der Geistliche W. Lang der Nationalgallei-ie. (T. Doo 
hat es für die Engraiviiigs froiii the pictures of the National-Gal- 
lery gestochen , so wie das Bildniss HeathfielcPs. 
In der Sammlung des Herzogs von Devonsliire ist das Bildniss 
des Lord Richard Cavendisli, halbe Figur, nach Waagen (l. 256) 
sehr lebendig aufgefasst, und in einem warmen, klaren Ton mit: 
griisster Meisterschaft und Freiheit beendigt. In dieser Sammlung 
ist auch das Bildniss der durch ihren Geist und ihre Bunstliebe 
berühnitend-lerzogin von DCVOIlSltltE, ein sehr anziehendes und 
kluges Gesicht von äusserst zarter, blühender, (lurehsiclitiger Farbe- 
yvaagun sagt, solche Werke beweisen, wie hoch dieser Meister 
als Portraitiiialer stehe.  
Auch in der Sammlung zu Cliatswoorth ist ein BildniSS der lie-
        

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