Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1779054
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Antonio 
del. 
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Nicolmus. 
Darstellungen der monatlichen Beschäftigungen bemalt, nach kleb 
nen Kupferstichen von Stephanus. Sie deuten wesentlich auf dcn 
Slyl der Mantuanischei] Schule, und erinnern in ihrer Gesannnt- 
fassung an die patriarclizilisclien Scenen, die von Rafael für die 
Logen des Vritikans entworfen sind. Die lliinder der 'I'eller lind 
die Riiclaseitexi derselben sind reich mit barock phantastischen Or- 
namenten geschmijclst. Zwei runde Teller, (vernluthlich Salzllisserl 
enthalten Scencn aus der (lrschichte des Herkules, sehr fein und 
sauber behandelt, in den Gewandpartien (Wie QCWÖlIIIliClIl V01! 
trei-flichem Style. Einige dieser Scenc-n sind nach Kupferstichen 
' von Beham u. a. kleinen Meistern. Zwei sechscckige Untersätze 
sind an den sechs Seiten mit verschiedenartigen Darstellungen, 
theils mythischen, theils allegorischen Inhalts, geS-Cllnlilchl. ein- 
zelne Nachahmungen von Kupferslichen der kleinen lYIeister. Diese 
Arbeiten, so wie einige der obigen, sind ohne Zeichen, die eigen- 
thiimlich feine und geistreiche Behandlung lässt aber die Hand 
dieses Künstlers erkennen. Ausser der nattirgemässen FlCiSCllliIrbe 
sind hier noch andere Farheu zur Decuration angewandt Uebef 
den Darstellungen sind Devisen in französischer Sprache. 
Rßy, AntQnlÜ del, Architekt, war Schiller von J. de Herrera, und 
einer der bcrühntesten Meister, welche im 16. Jahrhunderte in 
Spanien lebten. Er baute die Kirche und das Collegium del l'a- 
triarca zu Valenza. Der Erzbischof Juan de Ilivera, Patriarch von 
Antiochia. berief ihn zu diesem prachtvollen Baue, und gegen Ende 
des Jahrhunderts war er vollendet. Besonders grossartig ist der 
Hof mit dorischer und jonischer Ordnung über einander, und einer 
Fontaine in der Mitte. Das Todesjahr des Künstlers ist unbekannt. 
Bey: Suzan, Edclsteinschneider, lebte zu Anfang des 18. Jahrhun- 
derts in Rom. und erntete da Beifall. Er schnitt Bildnisse nach 
dem Leben. Giuliailelli sagt im Nachtrage seines Werkes über die 
Edelsteinschneider, der Künstler heisse Suzan, genannt Rey. 
Bßy, EUCUUC, Zeichner und Landsehaftsmaler, wurde 173g in Lyon 
geboren, und von Pillement in den Anlhngsgriindcn der Kunst un- 
terrichtet. Hierauf kam er unter Leitung desSchweden Cogel, Pro- 
fessors an der Ecole publique zu Lyon, und endlich in die Spe- 
zialschule rlaselbst, wo er sich BövoiPs Unterricht erfreute. Im 
Jahre 1314 wurde er Professor an der Ecole gratuite zu Vißfmß 
(ISÖFE), 1821 aber wurde er in gleicher Eigenschaft nach Lyon 
versetzt, Wo er noch gegenwärtig Professor an der Schule der 
schönen Künste ist. Rey ist auch Mitglied mehrerer Akademien. 
Die Gemälde dieses Künstlers, Landschaften mit Architektur 
etc., sind zahlreich, noch zahlreicher aber die Zeichnungen. Er 
zeichnete die römischen und gethisehen Monumente von Viennc, 
die von ihm selbst und von Villain lithographirt, unter dem Titel: 
Monumens roinaiixs et gothiques de Vienüe- 72 Blätter mit Text 
erschienen. Dann fertigte ltey auch viele Zeichnungen für Albums. 
Rßy, Ellsabßth; nennt Basan eine Kupferstecherin, die mehre"! 
Amorine nach Boueher gestochen hat. Sie soll Daullc"s Schülerin 
gewesen seyn. 
Schüler von 
Suprapurten 
Beyers, Nicolaus, Maler, geb. zu Leiyden m9, war 
H. van der My. Er malte Bildnisse und Genresliiclse, 
u. s. w., wie van Goal versichert.
        

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