Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1779036
08 
Bevillon. 
Reivoil , 
Pierre. 
Auch für 
beitete er. 
Caillaud's 
Reise 
die 
Oasis 
03V 
von Thäben 
2) Voyage plttoresque de PEspagne par De Laborde , 20 Blät- 
ter, nach Liger u. a. 
3) Monuments de la rFrance, par De Lahm-de: 3 Blätter nach 
Bourgeuis, Devize, Bence. 
4) Vuyage dc la Syrie et en Phuexmice par M. Cassas, einige 
Blätter nach Cassas.  
5) Voynge de Constantinople pnr Melling: 2 Än-Slchlßn. 
Ö) Gau's lteise nach Nnbien, ein im Artikel dieses Architekten 
erwähntes Prachtwerk. 
7) Vue pittoresques et perspectlves des salles du Musäc des m0- 
numezxs franqais, Folge von 20 Blättern, nach Vauzelle, gr. fol. 
Bevillon , 
Maler, 
arbeitete 
ZU 
unsers Jahrhunderts 
Anfang 
in 
Paris. 
PläVßll 5 PiCITC, Historien- und Genremaler, wurde 1776 ZU Lgron 
geboren, wo er auch seine Schulbildung genoss, bis er endlich 
nach Paris sich begab, wo damals David eine Sehaar junger Ta- 
lente versammelte. Bevoil war einer der ausgezeichnetsten dersel- 
ben, folgte aber nicht dem statuarischen, finsteren Wesen des Mei. 
sters, sondern öffnete sich ein hlühcnderes, lebensvolleres Feld. 
Nach Waagen, liunstwcrke etc. llI. S. 747, kann Bävoil als Re- 
präsentant der früheren Zeit der {Restauration gelten, in welcher 
mit besonderer Vorliebe Anekdoten aus der älteren französischen 
Geschichte behandelt wurden. und bis auf die neueste Zeit blieb 
der Künstler seinem Vorsatze getreu. Seine Werke sind zahlreich, 
durch Coinposition , glückliche Wahl, Lebendigkeit der Köpfe, 
Genauigkeit im Costume und durch sehr zarte Ausführung ausge- 
zeichnet, besonders jene seiner reiferen Jahre, die auch im Hell- 
dunkel trefflich sind, worin seine ersteren VVerke zu wünschen 
übrig lassen. In diesen Bildern sind die Schatten öfter schwer und 
das Fleisch rosig und kalt. Dieses ersah Waagen aus zwei Gemäl- 
den der Gallerie des Luxembourg, das eine (1810) einen Vorfall 
während des Besuches (Kai-Vs V, bei Franz I. in Fontainebleau (Uanneau 
de Charles-Quint), das andere (1317) den verwundeten Bayard vursie]. 
lend, dieses, wie ihn die von ihm beschützte Familie in Breseia mit 
Musik unterhält. Inletztercm Bilde treten bereits grosse Vorzüge her- 
vor, und der Künstler erhielt damals als Zeichen hoher Aner- 
kennung den Preis von 5000 Fr. Das Bild ist 5 Sch. 6 Z. breit, 
4 Sch. Ö Z. hoch. Zu seinen vorzüglichsten Werken gehören fer- 
ner: Heinrich IV. und seine Kinder, ehedem in der Gallerie des 
Herzogs von Berry; Jeanne d'Arc im Gefängnisse zu Runen, Jeanne 
d'Albret, in der Gallerie zu Fontainebleau; die Loskaufung der 
Gefangenen durch die Väter von la Merci (1819); Maria Smart; 
von ihrer getreuen Dienerschaft getrennt; Gottfried von la Tour; 
die provenzalische Gastfreundschaft (1822); Franz I. schlägt seinen 
Enkel Franz II. zum Ritter, ein 5 F. 6 Z. hohes Bild, für den Gra- 
fen von Artois gemalt; Reue von Anjou, seit 1827 im Besitze des 
Palamedes de Furbin; Diana von Poitiers und Heinrich  llßr 
Traum der Jeanne d'Arc, der Minstrel und die Mädchen, im 
Besitze des Herzogs von Angoulenk (1827); Tancred, wie er von 
Bethlehem Besitz nimmt; Ludwig XII. in Plessis-le-Tours die 
Schenkungsurkunde der Province empfangcnd, zwei ausgezeichnete 
Bilder aus der neuesten Zeit des Künstlers.
        

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