Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784264
Rubens , 
Paul. 
Peter 
591 
Reiche Landschaft mit einer ländlichen Scene, dabei ein Flü- 
tenspieler. Schönes Bild in der Gallerie zu Copenhagen. 
Eine Landschaft mit Hirten. Gallerie Aguado. Gestochen von 
H. Dupont. 
 Eine hügelige Landschaft mit weiter fEerne, von erndtenten 
Landleuten und einem liarren mit zwei Pferden belebt, nach Waa- 
gen II. 117. ein wahres lileinod, in welchem das poetische Na- 
turgefiihl von Rubens mit einer erstaunlichen Iiraft der Färbung 
und dem seltensten Fleiss gepaart ist. In der Grosyenorgallerie. 
11.11:". 6 Z., Br. 1 F. 8 L. 
Landschaft mit Figuren, n Hainptoncourt, von Passavant er- 
wähnt. S. 41. 
Eine grosse Landschaft, noch reicher als der Going to Mar- 
ket in Windsor, und im Charakter desselben. 'Dicses Bild zeigt 
wie in einem Zauberspiegel das gesegnete Brabant in seiner grü- 
nen Frische von der Morgensonne hcsehicncn. Was die Kunst 
vermag, um durch einzelne Biiume, durch Wollaenschatten Man- 
nigfaltigkeit in einer grossen Plane hervorzubringelt, ist hier ge- 
schehen , und die Attstührung so gross, dass die Biiume sogar mit 
Singwrögeln bevölkert sind; aber auch sonst ist die Lantlschaftdurclt 
Menschen und Tliiere belebt. Eltcdein im Pallaste llnlbi zu Ge- 
nua, jetzt in der englischen Nationalgalleric. Waagen I. 21g. 
 Eine grosse und reiche Landschaft, im Besitze der lWlme. Sy- 
gkes zu London, durch den Stich bekannt, welche Boydell heraus- 
gegeben hat. 
Schäfer mit ihrer Heerde in einer hügeligen Gegend, durch 
welche sich ein Fluss windet, Die durch den dunklen Ilcgenhitnmel 
einfallenden Sonnenstrahlen tauchen alles in tiefe Gluth und bilden 
einen Regenbogen. Gallerie des Louvre. 
Landschaft mit einer Windmühle und einem Vogelsteller, die 
Nebel von der Sonne warm beschienen. Skizzenhaft behandelt und 
von grosser Wirkung. Gallerie des Louvre. Diese beiden Bilder 
sind durch S. a liolswvcrfs Stiche hehannt. 
Ein Fels im Sturm bewegten lYleere, im Besitze des Th. Hope 
zu London. 
Landschaft mit einer ruhenden I-Iirtin. Nach dem Bilde im 
Cabinette Boyer dütiguilles von Goeletnans gestochen. 
Schöne felsige Landschaft am Wasser, mit Kühen und Pfer- 
den, nach dem Gemälde des Cabinettes Montagu zu London 1770 
von J. Browne gestochen, unter dem Titel: 'I'l'ie watcring plaee. 
Prächtige Landschaft mit lieblichen Baumgruppen rechts und 
einer Schaafherrde. links weite Ferne. nach einem der in Eng- 
land befindlichen Bilder von Th. llllajur gestochen, unter dem 
Titel: Vue de Flandre.  
Die von S. a Bolsvvert gestochenen Landschaften bilden eine 
grüssere und eine kleinere Folge. .Die Folge der grosscn Landschaf- 
ten enthält 6 Blätter, wovon aber das sechste von Clouct ist. Die 
Folge der kleinen Landschaften von Bolswcrt besteht aus 21 Blät- 
tern in gr. qu. fol. Dabei ist aber zu bemerken, dass das letzte 
Blatt, eine Marine mit Sturm, nach Artvelt gestochen ist. Die ver- 
schiedenen gleichzeitigen Copien und Wiederholungen von Bols- 
werfs Stichen sind von der Gegenseite und nur mit den Adressen 
von Gilles Hendrix und Galle. L. van Urlen hat eine Folge von 
vier Blättern radirt, das Schönste, was in dieser Art nach Rubens 
vorhanden ist. 
        

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