Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1784050
Rubens, 
Peter 
Paul. 
 Der Silenzug, ein Bild in der Gallerie zu Cassel. Gest. von 
Suyderhoef.   
Zwei Satyrn, wovon der eine Trauben hält, der andere den 
Saft derselben trinkt. Pinakothek zu München. 
Ein Satyr, welcher Trauben auspresst. Gall. zu DITGSdOD. 
Ein grosses Bacchanal in der Gallerie zu Berlin, von Jordaens 
ausgeführt, von durchaus gemeiner und widerwärtiger Auffassung, 
Iiuglcr, Beschr. d. G. 217. Die Composition stimmt mit dem fol- 
genclen Bilde. 
Ein bacuhischer Zug, in der Gallerie des Herzogs von Mai-l- 
borough zu Blenheim, dasjenige Bild, welchem Waagen Il. 50 
unter den Darstellungen idieser Art den Preis geben möchte. In 
diesem dickwanstigen iSilen, diesem Neger, diesen Nymphen offen- 
bart sich die gemein-sinnliche Glut viehischer Trunkenheit in ih- 
rcr ganzen Fülle. Dieses Bild übertrifft die ähnliche Cümposilion 
in Berlin weit in der gewaltigen Energie des Machwerkes, in Im- 
Paste, Tiefe und Klarheit der Farbe. 
Ein zweites Bacchanal derselben Sammlung erinnert in den M0- 
tiven an das berühmte Bacchanal in München, und an die frühere 
Zeit von Van Dycls. 
Bncehns auf einer Tonne sitzend, umgeben von seinen Gefahr- 
Ien. Gall. zu Florenz, gest. von J. Schmutzer.  
Ein Satyr und eine Baeehantin mit Kindern und Tigern um" 
einem Baume, fälschlich Pan und Syrinx genannt. Ein Bild der 
Gallerie Orleans, gestochen von C. N. Varin.  
Silen von Nymphen und Satyr-n begleitet. Zwei junge Satyr-n 
saugen an einer berauschten Bacchantin. Beriihmtes grosses Bild 
in der Gallerie zuHSt. Petersburg. 
Die höchst geistreiche Skizze, grau in grau, ist in der Bilder- 
sammlung zu Corshamhouse. Eine ähnliche Darstellung hat G. Fan- 
neels gestrichen. 
Ein Bacchanal mit acht Figuren im Iiniestiick, worunter der 
trunlsene Silen die Hauptrolle spielt. Dieses d. F. 7 Z. hohe und 
Ö F. ö Z. breite Bild steht nach NVaaScn I. 280. im kräftigsten Aus. 
drucke sinnlicher Glut, in Impasto und der Tiefe und Klarheit der 
Färbung keinem Bilde dieser Art von Rubens nach, übertrifftiaber 
alle im Geschmack und in der Deccnz, zumal aber in der grinsen 
Schönheit einer Nymphe von zauberhafter Frische und Sattiglseit 
tcles- Goldtons. Es ist i-m Cataloge von Rubens Nachlass Nr. 17g 
verzeichnet, wurde 16d2 an den Cardinal Richelieu Vßfläiltlft,.lgam 
dann in die lliiiitle von de Tartre, Lucian Bonaparte (1816). ßonne. 
IDEIiSOU (182?) und in jene von John Smith, der es an Sir Hubert 
Peel, den jetzigen Besitzer. für 1100 Ff. St. verkaufte. Dieses be. 
rühmte Bild wurde zur Zeit, als es Tartre besass, von Delaunaj 
gestochen.  
Ein Satyr, welcher Trauben presst, bei ihm ein Lüvvc und ein 
Tiger, Gallerie zu Dresden, radirt von L. Vurstermnn.  
Bacchus mirVVeinlaub btiln-iinzt, mit Trauben im Tuclie; (h. 
lniseiu Faun, der selbe iiirn auf den Kopf presst. eine Baicclian. 
tin und ein Tiger. Nach einem Bilde des Thuiuas Lewis 1705- vu; 
"C. Faueci für lioydell gestochen.  
Es sind übertlicss noch mehrere Darstellungen des Baechisehei 
Iireises im Stiche bekannt.   
 Ein ßacchanale in einer Höhle mit kostbaren GefiissenmBaC 
cliusifrinlst aus der Schale den Saft, welcheti eine Baceliunlin au 
der Traube presst. {Ein Jaetrunlsencr Faunulehnt sich  41:11 Tiger 
Badirt von F. ilouwyngaerde. "     '
        

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