Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1783636
Peter 
Pa ul; 
mnihält; ist "vom-Grafen Caylus gestochen. Der Titel lchreiht ab" 
dieselben fälschlich dem- vaniDyck zu, von dem nur zwex Köpfe 
herrühren; .S'ein Schreibenwüber Gemmen s. Memoires del' ncad_ 
devst." Petersbourg III. 1825a-    
i und aiifLdiese WeiseJI-iubens selbst bei überhäuften Arbeiten 
'mit den eigentlich wissenschaftlichen Theilen seiner Iiunst sich 59 
eifrig  konnte es nichtniehlen, dass Junge Maler 
von, Talent in seiner  leicht "zu geschickten Nliiri- 
iiiern ausbilden mussten, da hier uberdiess die ruclgsiclitsloseste und 
freundlicliste Mittheilung statt fand. Die Allvlßlll. seiner Schüler ist 
grbsm-ünd wann 1er auch auf keinem die gewaitig schaßende liraft 
seiner feurigen Phantasie vererben lionnte, so uberlmmen sie doch 
von tihin sämmtlich ieine der seinigen _ähnliche AlliTüSSllD'g5Wei5e' 
sein Bestrebenwaut? Ausbildung des Culorits, seine vortreffliche Tech- 
nik. Auf eine ungemein belohnende Art l-iann man sichunachwaa. 
igen. hiervon imÄScliloss im Holz unfveit des" i-Iaags überzeugen, 
.w;oselbst Rubens niit- seinen Schülern einen Saal in derselben Vveise 
mit. Oelmalereien. ausgeschmiiclit hat, wie dieses in Italien so häu. 
.{ig.mit Fresliomalereieu geschehen ist, Das Ganze bGZWFClkt in a1- 
ilegorischen Geniäldeiyund in Bildmssen _die Verherrlichung des 
il-lauses OranienuJB-as Hauptbild, gewiss eines der grossten Oelge- 
miilde, welchoes gibt, ist von J. Jordaensi und stellt den Triumph 
des- Priiizen Friedrich Heinrich vor. Von Rubens selbst ist nur ein 
Bild gemalt, die Sclimiede_,der Cyclopgn, Sehr braun im Ton, von 
gewaltiger Energie." Die meisten ulirigen" Bilder ruhren von- Th. 
 her, welcher hier in seiner lruhcren Zeit dem Memel- 
imi Colurit sehr nahe istnht. Dasselbe. lässt sich von einem Bilde 
ides van. Dycls Silgßllr Machtenun Rubens durch diese und viele 
andere Meister, von denen noch CwdoeCrayer, der sich frei- nach 
Rubens bildete,.M. Pepyn, A. Diepenbeelt, C". Schut und E, Qual. 
linus- zu nennen sind, seine Kunstweiseiin- der Historienmalierei in 
den .Niederlanclen geltend,_ iso blielr auch _von deiniibrigcn Zwei- 
igen der Malerei keiner übrig, auf den er nicht immittell oder mit- 
telbar bestimmend, eingewirlat hätte. 'ÄlS'TlHEl'- lllld-Jagiienmaler 
trat: in seine MFURSSKSPfEII sein- ScliiilenF. Snyders, lP. und S, de 
Vosv,  in ihren gmssen Buldern die beiden dWlSenix. 
LSeine Art das Portrait zu-behandelii, bildete van: Dyck nuchviieine, 
aus, welchem sich wieder C. de-vVos- u.va1.', neben iiiiellver und Lely 
nnchzubilden suchten. Dunchi einen anderen Schiller, d). "Tenier; 
dem älteren, wurde einer grossen vAnzahl von niederländischen 
Künstlern, namentlich den  der Weg vmge. 
lzeichiiet.  Bilden, ,wie ider Liebesgartem y haben ohne Zweifellselir 
entschieden aufidio ältesten lYIaler von sogenannten Convei-saiions. 
.5;ückeu,  aus dem haben der h-öherenl Stände in 
 nösster Vollendung und Eleganz schilderng einen Terbuig-iünki G. 
äjuw, eingewii-lii. Inder Landschaft endlich folgten "äeiiichi Schii- 
iler Wildens in den grossartigen Auffassung J._ van A-rtois undlrluys- 
mansysein anderer Schüler, van Uden, war in "treuer: und Ineisieg. 
häfter Darstellung der Vaterländischen Natur der. Vorläufer des Ever- 
Äitigon, RuysdaellündWaterloo. Auf solche Weise gestaltete Rubens 
die. liunst deriMalerei in seinem Vaterlende in allen-Tlieilen um, 
und- wurde! deiMStifter der zweiten grossen Epoche derselben in 
den Niederlanden, welcher wir so zahlreiche und vortreffliche Lei. 
stungen der verschiedensten Artverdanlien.   

        

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